DGK e.V. -Studie belegt schützende Wirkung vn Kurkuma auf Gehirnzellen
Gesundheitsinformationen zu:
Kurkuma, Kurkumin, Gehirnschutz, Gefäßalterung, Gehirnzellen, Alzheimer, Parkinson
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Gehirnschutz durch Kurkumin
Kurkuma
Kurkuma ist in vielen asiatischen Ländern ein nahezu alltägliches Gewürz.

Kurkuma (Curcuma longa), auch Gelbwurz genannt, wird gemahlen als einzelnes Gewürz eingesetzt, ist aber auch als farbgebender Bestandteil des Mischgewürzes Curry bekannt. Experten halten einen gezielten oder häufigeren Einsatz von Kurkuma für empfehlenswert.

Eine Studie, die im Magazin "Biogerontology" veröffentlicht wurde, untersuchte den Einfluss der langfristigen Verabreichung von Kurkumin auf den Alterungsprozess von Gehirnzellen. 
Untersucht wurden die altersabhängigen Parameter von Nervenzellen in älteren Ratten. Während sich solche Parameter im Verlauf des normalen Alterns verschlechtern, konnte bei einer langfristigen Gabe von Kurkumin eine signifikante Verbesserung erzielt werden:

  • verringerte Oxidierung von Lipiden (sehr relevant für die Gefäßalterung)
  • höhere Aktivität von SOD (ein schützendes, antioxidativ wirkendes Enzym)
  • effizienterer Natrium-Kalium-Stoffwechsel


Außerdem wurde durch Kurkumin die Anlagerung von Lipofuscin verlangsamt. Lipofuscin ist ein Alterspigment, das im Hirn die Entstehung schwerer Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson im Alter begünstigt.

Außerdem kann Kurkuma auch eine leberschützende Funktion haben (Quelle und weitere Informationen Cartens-Stiftung).

Doch Vorsicht ist geboten, wenn Menschen an der  so genannten TTP leiden (= thrombotisch thrombozytopenische Purpura). Dabei handelt es eine seltene Erkrankung, die mit Gerinnunugsstörungen, Blutarmut und Organschädigungen, z. B. auch neurologischen Symptomen, einhergeht. Kurkuma kann, wie auch Chinin, einen Schub aulösen.

Quelle: Bala K, Tripathy BC, Sharma D (2006): "Neuroprotective and anti-ageing effects of curcumin in aged rat brain regions.", Biogerontology. 2006 Apr;7(2):81-9



 

 

 

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