DGK e.V. -Zahlreiche Studien belegen: ein hoher Vitamin-D-Spiegel schützt vor Diabetes mellitus
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Vitamin D, Diabetes, Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes,
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Vitamin-D-Mangel erhöht Diabetes-Risiko
Finnland hat die höchste Rate an Diabetes-Typ-1-Neuerkrankungen.
In Finnland haben mehrere Studien den Nachweis erbracht, dass die Einnahme von Vitamin D das Diabetes-Risiko senkt.

Seit einiger Zeit bereits weiß man, dass ein Vitamin-D-Defizit auch bei der Entstehung von Typ-1-Diabetes eine Rolle spielt. So haben Kinder in den lichtärmeren nordeuropäischen Ländern ein erhöhtes Risiko, diese Autoimmunkrankheit zu entwickeln. An finnischen Kindern konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitamin D die Häufigkeit von Diabetes Typ I um 80 Prozent senken kann.

Neuere Studien bestätigen die Vermutung, dass auch das Risiko für Typ-2-Diabetes durch einen Vitamin D-Mangel deutlich erhöht ist.
Finnische Forscher von National Public Health Institute in Helsinki beobachteten 1.400 Frauen und Männer über einen Zeitraum von 22 Jahren. In dieser Zeit entwickelten 412 Teilnehmer der Studie einen Typ-2-Diabetes. Bei einem Vergleich der Vitamin D-Spiegel zwischen den Erkrankten und den gesunden Gruppen stellte sich heraus, dass die Männer mit zu niedrigem Vitamin D-Spiegel im Blut ein um 72 Prozent erhöhtes Diabetes-Risiko aufwiesen gegenüber den Männern in der ausreichend mit Vitamin D versorgten Gruppe; das Ergebnis bei den Frauen war jedoch weit weniger dramatisch.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine repräsentative britische Studie mit 524 Teilnehmern zwischen 40 und 69 Jahren über eine Zeitspanne von 10 Jahren.
 
Quellen:
N.G. Forouhi et al.: Baseline serum 25-hydroxy vitamin d is predictive of future glycemic status and insulin resistance: the Medical Research Council Ely Prospective Study 1990-2000, Diabetes. 2008 Oct; 57(10):2619-25.
Paul Knekt et al., Serum Vitamin D and Subsequent Occurrence of Type 2 Diabetes, Epidemiology. 19(5):666-671
Zipitis, CS und Akobeng AK: VitaminD supplementation in early childhood and risk of type 1 diabetes: a systematic review and meta-analysis Arch. Dis. Child., Jun 2008; 93: 512 - 517.



Zucker
Foto: Franz Pfuegl - fotolia

Vitamin D und Diabetes mellitus

Die Inselzellen des Pankreas benötigen für die normale Insulinausschüttung Vitamin D. Ein Mangel an Vitamin D kann mit eingeschränkter Glucosetoleranz einhergehen.
In einer Untersuchung an 142 Holländern im Alter von 70 bis 88 Jahren wurde anhand eines oralen Glucosetoleranztestes festgestellt, dass bei Vitamin-D-Mangel die Glucosetoleranz, die Insulinsekretion und die Insulinsensitivität deutlich beeinträchtigt sind.
Nach Meinung der Autoren kann Vitamin-D-Mangel ein eigenständiger Risikofaktor für den Diabetes-Typ-2 (Alterszucker) darstellen.
Eine andere Studie wies nach, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren mit Vitamin D supplementiert wurden, ein deutlich niedrigeres Risiko hatten, an einem Diabetes-Typ-1 zu erkranken.

Quelle:
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Stuttgart 2002 (Wiss. Verlagsges.)

 

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