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Pollensaison hat begonnen - Haseln blühen bereits seit Januar

Wer jetzt nach Spaziergängen an der frischen Luft unter Niesattacken und tränenden Augen leidet, reagiert wahrscheinlich auf die nun fliegenden Haselpollen.


Quelle: DGK(Marburg, 10. Februar 2011) Für etwa 18 Millionen Menschen in Deutschland hat der beginnende Frühling eine Kehrseite: Sie leiden an einer Pollenallergie. Juckende, tränende Augen, laufende Nase und verengte Bronchien sind nur einige der möglichen Symptome. Für diejenigen unter den Pollenallergikern, die auf Haselpollen reagieren, beginnt die Leidenszeit schon früh im Jahr: Der Deutsche Wetterdienst meldet starken Flug von Haselpollen.

Was viele nicht wissen: Die Hasel ist „einhäusig“, das heißt eine Pflanze verfügt sowohl über weibliche als auch über  männliche Blüten. Für Allergiker bedeutend sind die männlichen Blütenstände, auch als „Kätzchen“ bezeichnet. Die zu den Birkengewächsen gehörenden Sträucher haben ihre Hauptblütezeit im Februar und März, noch bevor die Blätter austreiben. Vereinzelt blühen sie bei entsprechender Witterung aber schon im Januar oder sogar im Dezember. Ein einziges Kätzchen enthält etwa zwei Millionen Pollenkörner. Aufmerksame Beobachter haben vielleicht schon bemerkt, dass die männlichen Blütenstände bereits im Herbst des Vorjahres entstehen und überwintern. Meist stehen zwei bis vier Blütenstände an der Spitze oder in Blattachseln letztjähriger Triebe. Zur Blüte strecken sie sich auf acht bis zehn Zentimeter Länge. Die weiblichen Blüten sind kleine unscheinbare Knospen mit rotvioletten "Härchen" an der Spitze. Aus ihnen gehen im Spätsommer die Nüsse hervor, die nicht nur bei Menschen, sondern auch bei vielen Tieren, wie beispielsweise Vögeln, Haselmäusen, Eichhörnchen und Insekten beliebt sind.

Menschen, die gegen Haselpollen allergisch sind, reagieren oft auch auf andere Frühblüher, allen voran auf Birken- und Erlenpollen. Und nicht nur das: Bei einer Allergie gegen Frühblüher treten besonders häufig sogenannte „pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien“ auf. Oft sind allergische Reaktionen auf Äpfel. Weitere Kreuzallergien treten bei dem Verzehr von  Birnen, Kiwi, Sellerie, rohen Karotten, Nüssen (v. a. Haselnüssen) und teilweise bei rohen Tomaten auf. So kann zum Beispiel ein Haselpollenallergiker, der im Herbst, wenn keine Haselpollen fliegen, problemlos Nüsse oder Äpfel verträgt, zu Zeiten des Haselpollenfluges eine allergische Reaktion darauf erleiden.

Die verschiedenen Blütezeiten der Pflanzen sind im Pollenflugkalender festgehalten. Doch die Pollenflugzeiten variieren - je nach Witterung - von Jahr zu Jahr. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Pollen gebietsweise unterschiedlich fliegen können: In Deutschland fängt die Blütezeit, und damit auch der Pollenflug, meist zuerst im Oberrheingraben an und breitet sich dann bis nach Nordosten zur Ostsee hin aus. Je höher die Lage, desto später beginnt die Blüte und damit der Flug der Winzlinge.
Für hochsensibilisierte Allergiker kann es daher hilfreich sein, sich über den tagesaktuellen Stand des Pollenflugs zu informieren. Der Deutsche Wetterdienst bietet diese Informationen auch gezielt für einzelne Regionen an. Die in der Pollenflugsaison täglich aktualisierten Informationen können im Internet kostenlos unter www.dwd.de/newsletter abonniert werden.

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