DGK e.V. -
Gesundheitsinformationen zu:
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel




 

 





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Meldungen / Palmöl-Desaster: So können Sie helfen
Palmöl-Desaster: So können Sie helfen
Verlieren durch Ölpalmen-Anbau ihren Lebensraum: Orang-Utan Weibchen mit Kind. Foto: Uryadnikov-Sergey-Fotolia

Der Raubbau durch Palmölplantagen hat schwerwiegende negative Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt. Viele Verbraucher würden gern etwas für den Schutz der Regen­wälder tun, doch Palmöl befindet sich mittlerweile in jedem zweiten Supermarkt­produkt. Was also kann man tun? Wir haben wichtige und praktikable Tipps für Sie zusammengestellt.

(dgk) Nie zuvor war das Thema Palmöl so brisant wie heute. Um den weltweit steigenden Bedarf nach pflanzlichem Öl zu decken, werden in den tropischen Ländern Regenwälder gerodet, vom Aussterben bedrohte Tierarten wie der Orang-Utan vertrieben und Menschenrechte missachtet. In Indonesien und Malaysia werden inzwischen 90 Prozent des auf dem Weltmarkt gehandelten Palmöls produziert. Hier sind die Auswirkungen der steigenden Nachfrage besonders drastisch zu spüren.

Wir alle sind an diesem Geschehen beteiligt. Jedes zweite Supermarktprodukt hierzulande enthält Palm­öl. Und mit dem Einkauf von Margarine, Pizza, Schokoriegel, Waschmittel, Cremes  oder Lippenstift entscheiden wir auch über das Schicksal vom Aussterben bedrohter Arten, des Regenwaldes und der darin lebenden Menschen.

Das gesellschaftliche Bewusstsein für das Thema ist zwar gewachsen, aber der Weg zum eigenen Handeln scheint schwer. Weil in so vielen Produkten Palmöl enthalten ist, hat man das Gefühl, man könne nicht darauf verzichten, ohne zum Öko-Hardliner zu werden. Dabei kann jede und jeder von uns ohne allzu großen Aufwand in verschiedener Richtung aktiv werden. Zum einen: Achten Sie auf den Inhalt Ihres Einkaufswagens.

Die wichtigsten Einkaufs-Tipps

  • Kaufen und verwerten Sie hauptsächlich frische Lebensmittel. Denn in fast allen Fertigprodukten steckt mittlerweile Palmöl.

  • „Besonders viel davon ist in Fertigpizza, -kuchen und -keksen. Backen Sie diese lieber selbst“, empfiehlt Mathias Rittgerott von der Organisation Rettet den Regenwald e. V.

  • Seit diesem Jahr gibt es eine Kennzeichnungspflicht für Palmöl in Lebensmitteln. So können Sie gezielt auf der Zutatenliste nachsehen und sich für ein Produkt ohne Palmöl entscheiden. Auf der Internetseite von www.umweltblick.de finden Sie eine Positivliste mit allen palmölfreien Produkten, die laufend aktualisiert wird. Stellen Sie sich hier Ihren Einkaufszettel zusammen.

  • „Reinigungsmittel enthalten ebenfalls oft Palmöl, hier besteht aber leider keine Kennzeichnungspflicht“, so Rittgerott. Er empfiehlt, alte Hausmittel wie Essigessenz zu benutzen, und auf der Liste von Umweltblick nachzusehen.

  • Der Kraftstoff E-10 enthält mittlerweile ebenfalls Palmölderivate. Tanken Sie daher lieber normalen Kraftstoff (Super). Noch besser ist, Sie lassen das Auto wann immer möglich stehen und fahren Fahrrad.

Unterstützen Sie die Regenwald-Retter

Außerdem können Sie durch Spenden Organisationen unterstützen, die für den Erhalt der Regenwälder kämpfen. Ihre Mitarbeiter setzen sich mit viel Engagement und hohem persönlichen Einsatz für den Erhalt der letzten Regenwälder ein. Dabei haben die Organisationen unterschiedliche Schwerpunkte und Vorgehenswei­sen. Neben Rettet den Regenwald e. V., Robin Wood und dem bekannten WWF gibt es z.B. BOS Deutschland e.V. - Borneo Orang­utan Survival Deutschland oder die Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V., die vor allem die Rettung der bedrohten Tiere im Blick hat. Die meisten dieser Verbände unterstützen aber auch die Einheimischen vor Ort, die gegen den Raubbau der großen Konzerne kämpfen.

Petitionen helfen wirklich

Petitionen unterschreiben kann jeder, sogar online von zu Hause aus. Doch führen solche Aktionen eigentlich zu Ergebnisse? „Wir werden oft gefragt, ob Petitionen überhaupt etwas bewirken“, erzählt Rittgerott. „Die Antwort ist: Ja! Mit unserer politischen Arbeit erzielen wir regelmäßig Erfolge. So nimmt Aldi jetzt nach unserem Protest ein Insektizid aus dem Handel.“

Zum Schluss noch ein Hinweis, der eigentlich klar sein sollte: Verzichten Sie auf Investitionen in Palmöl-Firmen, die das anonyme Kapital für Zwecke nutzen, die den letzten Regenwäldern den Garaus machen.

Infos zu Palmöl
Palmöl ist ein Alleskönner: Es hat bei Zimmertemperatur einen festen Zustand und sorgt so für die Geschmeidigkeit verschiedenster Lebensmitteln, es verbessert deren Wärme- und Oxidationsbeständigkeit. Die Ölpalme liefert zudem wie keine andere Ölpflanze hohe Erträge und ist billig. Diesen Eigenschaften verdankt das Öl seine Allgegenwärtigkeit.

 

Quellen:

  1. Rettet den Regenwald e. V. www.regenwald.org
  2. BOS Deutschland e.V. - Borneo Orangutan Survival Deutschland www.bos-deutschland.de

Weitere Meldungen


 

Fusszeile / Impressum