DGK e.V. -Allergie gegen Schimmelpilzsporen
Gesundheitsinformationen zu:
Schimmelpilzsporen, Schimmelpilze
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Meldungen / Niesattacken im Spätsommer?
Niesattacken im Spätsommer?
Quelle: Imaginis-Fotolia

Wer jetzt unter Heuschnupfen leidet, könnte eine Allergie gegen Schimmelpilz-Sporen haben

(Marburg, 30. August 2013) Wenn man jetzt durch die Natur streift, wird man noch einige blühend Pflanzen sehen können – zur Zeit beispielsweise Gräser, Beifuß und Spitzwegerich. Menschen, die allergisch reagieren, ziehen vielleicht als Erstes die Pollen dieser Gewächse als Ursache in Betracht. Doch die sind keineswegs die einzig mögliche Ursache. Es lauern weitere Allergene, die gerade im Hochsommer massenhaft in der Atemluft vorkommen, nämlich Schimmelpilz-Sporen. Nicht selten sind diese Auslöser für sommerliche Niesattacken, Fließschnupfen oder asthmatische Beschwerden mit Atemnot, pfeifenden Atemgeräuschen und Husten.

Schimmelpilze sind fast überall
Die Sporen der Schimmelpilze gehören nach Pollen, Hausstaub und Tierhaaren zu den wichtigsten Allergenen. Die Pilze selbst bestehen aus einem Flechtwerk feinster Fäden und sind praktisch überall in unserer täglichen Umgebung anzutreffen. Weit über 100.000 Arten gibt es weltweit, etwa 100 von ihnen sind bisher als Allergene dingfest gemacht worden. Eine große Bedeutung als Allergieauslöser haben die Sporen des „Schwärzepilzes“ Alternaria alternata und von Cladosporium herbarum. Diese Pilze wachsen auf verrottenden Pflanzenteilen, besonders viele finden sich daher beispielsweise im Rasen, in Kompost- und Laubhaufen, in landwirtschaftlich genutzten Gegenden und feuchten Wäldern. Beide Arten kommen ganzjährig vor, allergierelevante Sporenkonzentrationen treten von Mai bis Oktober auf. Ebenso wie Pollen fliegen die winzigen Fortpflanzungseinheiten kilometerweit.

Vorsicht bei der Gartenarbeit
Wer weiß, dass er unter einer Schimmelpilz-Allergie leidet, sollte dies bei Tätigkeiten im Freien beachten. Bei typischen Gartenarbeiten, wie beispielsweise dem Rasenmähen oder Laubrechen, werden die Sporen der Pilze aufgewirbelt und eingeatmet. Vor allem hochgradig sensibilisierte Schimmelpilz-Allergiker sollten deshalb auf diese Tätigkeiten, ebenso wie auf Spaziergänge im Herbstwald, verzichten. Da auch Getreidepflanzen von Schimmelpilzen besiedelt werden, kann es während der Getreideernte zu Aufwirbelungen der Sporen kommen. Bei einer bekannten Sporenallergie sollten sich Betroffene zur Zeit der Getreideernte – wenn möglich – nicht in ländlichen Gebieten aufhalten.
Auch Heu kann mit Schimmel belastet sein. Dies sollten Allergiker im Zusammenhang mit der Fütterung von Haustieren bedenken.

Weitere Meldungen


 

Fusszeile / Impressum