DGK e.V. -
Gesundheitsinformationen zu:
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Meldungen / Liebe ist die beste Medizin
Liebe ist die beste Medizin
Liebe ist die beste Medizin – und dabei frei von Nebenwirkungen // Quelle: Monkey_Business-Fotolia.com

Wer liebt und geliebt wird, ist gesünder. Und wer verheiratet ist, hat bessere Chancen nach einer Bypass-Op länger zu leben – allerdings nur, wenn die Ehe glücklich ist.

(Marburg, 14. Februar 2013) Verliebtheit: Ausnahmezustand als Dauerbefinden
Schmetterlinge im Bauch und Glückseligkeit im Kopf: Wer frisch verliebt ist, befindet sich in einem echten Ausnahmezustand. Motivation, Glücks- und  Belohnungsgefühle werden verstärkt, was man im Gehirn nachweisen kann. Doch der „Ausnahmezustand“ kann auch anhalten. Wissenschaftler konnten zeigen, dass lange verheiratete Menschen, die sich selbst als immer noch glücklich verliebt bezeichnen, die gleichen Aktivitätsmuster im Gehirn aufweisen wie Frischverliebte. In Versuchen wurde die Reaktion gemessen, die der Anblick des Partners auslöst – im Vergleich zum Anblick enger Freunde. Auch nach durchschnittlich 21 Jahren (glücklicher) Ehe zeigte die funktionelle Magnetresonanztomografie überraschende Ergebnisse. Das Foto des Partners löste im Belohnungssystem, das vom Gehirn-botenstoff Dopamin gesteuert wird, deutlich stärkere Aktivitäten aus. Bei den Langzeitverliebten sind zudem noch weitere Hirnareale aktiv, die für Zuneigung und Paarbindung wichtig sind.
 
Liebe ist wie Medizin – nur ohne Nebenwirkungen
Das ausgelöste Glücks- und Belohnungsgefühl versetzt nicht nur in gute Stimmung, es kann auch Schmerzen lindern. Amerikanische Wissenschaftler haben in einem Versuch zeigen können, dass der Anblick des geliebten Menschen auf einem Foto Schmerzen vertreiben kann. Die dabei gemessene Hirnaktivität offenbarte, dass die Liebe ähnlich wirkt wie Schmerzmittel oder Drogen – allerdings ganz ohne Nebenwirkung.

„Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch. Der höchste Grad dieser Arznei ist die Liebe.“
Paracelsus


Glückliche Ehe – langes Leben

Eine liebevolle Beziehung wirkt sich über das seelische auch auf das körperliche Wohlbefinden positiv aus. So konnten nachgewiesen werden, dass bei einem glücklichen Paar allein ein Gespräch über gemeinsame Unternehmungen den Wert des Stresshormons Cortisol im Blut senkt, was unter anderem das Immunsystem stärkt, die Wundheilung verbessert und entspannend wirkt. Zu fühlen, dass man geliebt wird und sich umeinander kümmert, verbessert das emotionale Wohlbefinden, indem es Depressionen und Ängste verringert und psychische Kräfte wie Selbstachtung und Selbstvertrauen steigert. Alle diese Tatsachen sind wohl letztlich mit die Ursache dafür, dass einer Studie zufolge verheiratete Patienten nach einer Bypass-Operation länger lebten. Allerdings: Frauen profitierten davon nur, wenn die Ehe glücklich war, bei Männern spielte dies eine geringere Rolle.

Quellen:

(1) King, K.B., Reis, H.T. Health Psychol. 2012 Jan;31(1):55-62. doi: 10.1037/a0025061. online publiziert am 22.8.2011
(2) Acevedo, Bianca, Aron, Arthur (Stony Brook University) et al.: Social Cognitive and Affective Neuroscience, doi: 10.1093/scan/nsq092
(3) Sean Mackey (Stanford University School of Medicine) et al.: PLoS ONE, online publiziert am 13.10.2010
(4) Cacioppo, John T., Hughes, Mary Elizabeth, Waite, Linda J., Hawkley, Lourse C., Thisted, Ronald A. 2006, Loneliness as a Spe-cific Risk Factor for Depressive Symptoms: Cross-Sectional and Longitudinal Analyses. Psychology and Aging, 21(1):140-151

Weitere Meldungen


 

Fusszeile / Impressum