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www.agmk.de
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www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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(Marburg, 14.04.08) 13 Millionen Bundesbürger leben nach Angaben des Forum Gutes Hören (FGH) mit Geräuschpegeln, die ihre Gesundheit gefährden können. Lärm stört, setzt den Körper unter Stress und kann den Ohren schaden. Mit dem "Tag gegen Lärm" am 16. April 2008 soll auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden.
Es müsse nicht ohrenbetäubend laut sein, um unserem Körper zu schaden, so das FGH. Das Umweltbundesamt weise darauf hin, dass etwa 13 Millionen Bundesbürger mit Geräuschpegeln belastet sind, die Schlafstörungen und Gesundheitsrisiken verursachen. Nächtlicher Lärm, der unseren Schlaf stört, erhöhe das Risiko für Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Migräne. Beispielsweise würden im Umfeld von Flughäfen mit Nachtflugbetrieb mehr blutdrucksenkende Medikamente, Herz-Kreislauf-Tabletten, Beruhigungsmittel und Antidepressiva verordnet als andernorts. Wer dem nächtlichen Lärm nicht entgehen kann, sollte Gehörschutz nutzen. Individuelle Lösungen für jede Lärmsituation und jedes Ohr, mit besonders weichem oder auch maßangefertigtem Gehörschutz, bieten Hörgeräte-Akustiker.
Meist sehen wir uns nur als Opfer, die dem Lärm der anderen ausgeliefert sind, betont das Forum Gutes Hören. Jeder von uns ist aber auch Lärm-Produzent. Auch wir mähen den Rasen nicht lautlos und denken bei Feiern mehr an den Spaß als an die Ohren der Nachbarn. Anlässlich des Tages gegen Lärm sollte jeder darüber nachdenken, welchen Lärm er selbst verursacht - und künftig vermeiden kann.
Alle hohen Schallpegel können langfristig den Ohren schaden, selbst die, die wir mögen. Wenn die Ohren bereits durch hohe Lautstärken geschädigt sind, ist dies meist unheilbar. Mit Hörsystemen kann man die bestehenden Hörprobleme aber weitgehend ausgleichen. Auch hier sind Hörgeräte-Akustiker die richtigen Ansprechpartner.
Der Tag gegen Lärm ist eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA). Er wird durch das Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gefördert und findet im Verbund mit dem "International Noise Awareness Day" 2008 zum elften Mal statt.

