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Kleieflechte: Schwitzen begünstigt Hautpilz
Foto: V. Ponomarenko

(August 2014) Vor allem im Sommer fallen sie auf: kleine braune, rötliche oder helle Flecken auf der Haut im Bereich des Dekolletés, des Nackens, auf Rücken und Brust und im Bereich der Achselhöhlen. Hervorgerufen werden sie durch einen harmlosen Hefepilz, Malassezia furfur, der bei fast allen Menschen auf der Haut vorkommt und normalerweise nicht in Erscheinung tritt. Sichtbar wird er nur, wenn er sich massenhaft vermehrt.

Warum er das bei dem einen Menschen tut, beim anderen nicht, ist noch nicht geklärt. Sicher ist jedoch, dass das Pilzwachstum gefördert wird durch vermehrtes Schwitzen bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, bei sportlicher Betätigung und Kleidung, welche die Schweißverdunstung hemmt. Auch eine starke Talgproduktion begünstigt ein pilzfreundliche Klima.

Durch die Massenvermehrung des Pilzes kommt es an den betroffenen Stellen zu Unregelmäßigkeiten bei der Pigmentierung und damit zu den auffallenden Flecken. Als „Kleieflechte“ (Pityriasis versicolor) bezeichnen Hautärzte das Krankheitsbild. In selteneren Fällen kann das Wuchern der Winzlinge auch als Folge einer anderen Krankheit auftreten, beispielsweise bei erhöhtem Blutzucker oder bei geschwächtem Immunsystem, aber auch durch die Einnahme von Kortison oder der Pille.
Die Kleieflechte ist häufig, aber glücklicherweise harmlos. Doch Betroffene empfinden die Sprenkel am Dekolleté als störend.

Meist reicht eine rein äußerliche Behandlung der betroffenen Hautstellen aus. Dazu verwendet man einen pilzabtötenden Wirkstoff (Antimykotikum), wie beispielsweise Econazol oder Ketoconazol.

Die Pilzkur erfolgt über mehrere Tage, während der täglich die Wäsche gewechselt und möglichst bei 60 Grad gewaschen oder desinfiziert werden sollte.

Antimykotika gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Sinnvoll bei der Kleieflechte sind Waschlösungen, Duschgele und Shampoos, denn damit kann gleich die behaarte Kopfhaut mitbehandelt werden. Die Mittel sind im Allgemeinen gut verträglich und zeigen auch Wirkung – doch leider kommt es oft zu Rückfällen.

Wenn die unschönen Flecken wieder auftauchen, heißt es: dran bleiben! Beim nächsten Mal sollte die Behandlung rechtzeitig begonnen werden, solange die Flecken noch klein sind. Wer ein erneutes Ausbrechen verhüten möchte, kann zur Sicherheit die äußerliche Behandlung mit einer speziellen Reinigungslösung einmal pro Monat wiederholen.

Kommt es trotz äußerlicher Behandlung öfters zu belastenden Rückfällen, kann eine Tablettenkur mit einem Azol-Antimykotikum in Erwägung gezogen werden.

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Quelle: www.derma.med.uni-erlagen.de/e1662/e1891/e1974/inhalt60/pityriasis_versicolor_ger.pdf
http://www.derma.med.uni-erlagen.de/e1662/e1891/e1974/inhalt60/pityriasis_versicolor_ger.pdf#search=%22pityriasis%22

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