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Influenza-Impfempfehlung der STIKO aktualisiert
Foto: Sherry Young - Fotolia

Dreifach- oder Vierfachimpfung gegen Grippe – was wirkt besser? Bis zur Saison 2012/13 gab es ausschließlich trivalente saisonale Influenzaimpfstoffe (Dreifach-Impfstoffe), die Bestandteile von zwei Subtypen des Influenza-A-Virus und eines -B-Virus enthalten.

Seit der Saison 2013/14 sind auch tetravalente Impfstoffe (Vierfach-Impfstoffe) mit einer zweiten B-Virus-Linie in Deutschland verfügbar, die allerdings bis vor kurzem nicht von der STIKO explizit empfohlen wurden.

In Saisons, in denen eine B-Linie in nennenswertem Umfang zirkuliert, die nicht im trivalenten Impfstoff enthalten ist, kann die Effektivität der trivalenten Impfung laut Experten deutlich geringer sein. Das war beispielsweise in der Saison 2015/2016 der Fall.

Das sieht nun auch die Ständige Impfkommission (STIKO) ähnlich, die Ende November 2017 eine Aktualisierung ihrer Influenza-Impfempfehlung als Vorabinformation veröffentlichte. Darin heißt es:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) präzisiert ihre Influenza-Impfempfehlung und empfiehlt für die Impfung gegen saisonale Influenza einen quadrivalenten Influenzaimpfstoff mit aktueller, von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlener Antigenkombination.

Diese Empfehlung gilt für alle Personen, für die die saisonale Influenzaimpfung von der STIKO empfohlen wird. Die STIKO-Empfehlung gilt ab Veröffentlichung der dazugehörigen wissenschaftlichen Begründung im Epidemiologischen Bulletin 02/2018. Zur Änderung der Empfehlung der STIKO wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) innerhalb von 3 Monaten nach deren Inkrafttreten entscheiden. Von dieser Entscheidung ist abhängig, ob dieser für die Influenza-Impfung empfohlene Impfstofftyp als Pflichtleistung in die Schutzimpfungsrichtlinie aufgenommen wird.


Quelle: Vorabinformation der STIKO, Stand vom 4.12.2017


Kein Anspruch auf Vierfach-Impfstoff
Was sind die Konsequenzen für Kassenpatienten? Haben Patienten künftig Anspruch auf die tetravalente Schutzimpfung bei Grippe? Bisher nicht, noch hat die neue STIKO-Empfehlung keine Auswirkung für die Praxis. Außerdem gelten, regional unterschiedlich, nach wie vor Rabattverträge, die in den vergangenen Jahren die Auswahl der Influenza-Impfstoffe eingeschränkt haben.

Seit Inkrafttreten des Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetzes (AMVSG) im Mai 2017 für Impfstoffe ist dies zwar nicht mehr vorgesehen. Vertragsärzte dürfen somit unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots wieder unter den angebotenen Grippeimpfstoffen auswählen. Das bleibt allerdings vorerst dort Theorie, wo Krankenkassen noch vor Inkrafttreten des AMVSG regionale Verträge abgeschlossen haben, die weiterhin wirksam bleiben. Die Handhabung gleicht in diesem Jahr in der Folge einem Flickenteppich.

Wo diese Rabattverträge weiterhin gültig sind, sollten sie von den Kassenärztinnen und -ärzten eingehalten werden. Das bedeutet, dass dann die rabattierten trivalenten Impfstoffe verordnet werden.

Aber: Sieht die Ärztin/der Arzt eine medizinische Notwendigkeit für einen tetravalenten Impfstoff, z. B. wegen Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, kann der tetravalente Impfstoff auf den Namen des Patienten auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden.

Falls eine Person auf die Verordnung eines tetravalenten Impfstoffes besteht, obwohl sie zu keiner Risikogruppe gehört, kann der Arzt den Impfstoff auf Privatrezept verordnen. Der Patient muss dann die ärztliche Impfleistung und den Impfstoff aus eigener Tasche zahlen.

Viele weitere Informationen zum Thema "Grippe" finden Sie hier.

 

 

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