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www.ibera-online.de
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www.agmv.de
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www.forum-schmerz.de
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www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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HPV-Impfung auch für Jungen?
In Österreich und der Schweiz wird die HPV-Impfung seit kurzem auch für Jungen empfohlen. Foto: Andriy-Petrenka-Fotolia

Seit Ende August 2014 empfiehlt die deutsche Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV-Impfung) bereits für Mädchen ab 9 Jahren. Vorzugsweise soll die Impfung früh, im Alter zwischen 9 und 14 Jahren, verabreicht werden.

Vorteile der frühen Impfung

In diesem Alter ist sind schon 2 HPV-Impfungen ausreichend, die Impfung ist bei jungen Mädchen besonders wirksam, und ein sicherer Impfschutz wird so schon vor den ersten Intimkontakten aufgebaut. Zudem liegen anhand eines aktuell durchgeführten systematischen Reviews keine Hinweise für ein Nachlassen der Schutzwirkung nach HPV-Impfung vor. Wer die Impfung nicht in diesem Alter erhalten hat, kann sie selbstverständlich bis zum 18. Geburtstag nachholen, dann sind für die Grundimmunisierung allerdings 3 Impfungen notwendig.

Österreich und Schweiz empfehlen Impfung von Jungen

Unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz empfehlen seit kurzem die HPV-Impfung nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen. In der Schweiz wird ab 2015 die HPV-Impfung für Jungen und Männer im Alter von 11 bis 26 Jahren (vorzugsweise zwischen 11 und 14 Jahren) als sogenannte ergänzende Impfung empfohlen. Eine solche Impfempfehlung soll dem individuellen Schutz vor „definierten Risiken“ dienen, hier also Läsionen, die durch die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18 verursacht werden. Eine ergänzende Impfempfehlung, so das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz, verpflichtet die Ärzteschaft zu informieren und bietet somit allen die Möglichkeit einer fundierten Entscheidung.

Impfprogramm in Schulen

In Österreich ist die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen bereits 2014 in das öffentlich finanzierte (Schul-)Kinderimpfprogramm eingeführt worden. In den Empfehlungen heißt es: „Die geschlechtsneutrale Impfung hat hohen epidemiologischen Nutzen, da nur auf diesem Weg die Infektkette möglichst rasch durchbrochen werden kann und nachfolgend mit einem Herdenschutz zu rechnen sein wird." Die 1. Impfung wird im Herbst in Schulen (4. Schulstufe) verabreicht, die 2. Impfung im folgenden Jahr, 6 Monate nach der Erstimpfung in der gleichen Schulstufe. Zusätzlich wird die HPV Impfung in den öffentlichen Impfstellen der Bundesländer für Kinder ab dem vollendeten 9. Lebensjahr bis zum vollendeten 12. Lebensjahr kostenlos angeboten.

Ausführliche Informationen rund um das Thema "Humane Papillomaviren" (HPV), über Gebärmutterhalskrebs, Genitalwarzen und die Impfung findesn Sie hier.


Quellen:  

  1. Epidemiologisches Bulletin Nr. 35, 1. September 2014, 343-347
  2. BAG-Bulletin 10, 2. März 2015, 141-149http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Gesundheitsfoerderung_Praevention/Impfen/Oesterreichischer_Impfplan_2015
  3. Österreichischer Impfplan: bmg.gv.at/cms/home/attachments/8/9/4/CH1100/CMS1389365860013/impfplan.pdf

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