DGK e.V. -Alles rund um die Hausapotheke (häuslicher Notfallschrank)
Gesundheitsinformationen zu:
Hausapotheke, Tipps, Checkliste, Medikamente, Notfall
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Alles rund um die häusliche Notfallapotheke
Hausapotheke
Die Hausapotheke sollte nicht in Küche oder Badezimmer, sondern am besten in einem kleinen, abschließbaren Schränkchen im Schlafzimmer oder im Flur aufbewahrt werden. Foto: ABDA

Wozu eine häusliche Notfallapotheke?
Eine Notfallapotheke gehört in jeden Haushalt. Die meisten Unfälle passieren im häuslichen Bereich. Auch bei sonstigen Notfällen und Unpässlichkeiten ist es wichtig, entsprechende Medikamente schnell griffbereit zu haben. Eine sofortige Erstversorgung kann lebensrettend sein. Außerhalb der normalen Geschäftszeiten ist eine Beschaffung unter Umständen schwierig.

Welcher Standort eignet sich am besten für das Notfalldepot?
„Erste Hilfe Mittel“ sollten in der Wohnung zentral an einem festen Platz aufbewahrt werden, am besten in einem als solchen gekennzeichneten, abschließbaren Schrank. Dieser sollte für Erwachsene jederzeit gut, für kleine Kinder oder Haustiere jedoch nicht erreichbar sein. Am besten hängt man ihn an die Wand. Der Raum sollte trocken sein und eine Temperatur von ca. 18°C haben, gut geeignet sind Schlafzimmer oder Diele/Flur. Da Feuchtigkeit sich negativ auswirkt, sind Badezimmer und Küche dafür nicht tauglich.

Was gehört in den Notfallschrank? (hier geht's direkt zur ›
Checkliste)
Als Grundausstattung eignen sich die auf der Checkliste angegebenen Mittel. Damit kann bei Verletzungen erste Hilfe geleistet und manche Beschwerde gelindert werden, die nicht unbedingt einen Arzt erfordert. Die weitere Bestückung des Schrankes richtet sich nach den individuellen häuslichen Erfordernissen. Apotheken beraten Sie gern und stellen mit Ihnen Ihr persönliches Sortiment zusammen.

Was gehört nicht in den Notfallschrank?
Reste von Akutarzneimitteln, Tierarzneimittel, Chemikalien und Reinigungsmittel sowie Kosmetikartikel haben hier nichts zu suchen. Auch Vorräten von Dauermedikamenten sollte man besser einen anderen Platz geben, da sonst die Übersicht leidet und auch Verwechslungsgefahr droht.

In der Apotheke müssen einige Arzneimittel im Kühlschrank gelagert werden - gleiches gilt für zuhause. Foto: ABDA

Wie sollten Medikamente gelagert werden?
Um im Notfall erforderliche Mittel möglichst schnell zur Hand zu haben, ist es empfehlenswert, diese übersichtlich problemorientiert zu sortieren und im Schrank entsprechend zu beschriften. Die Checkliste klebt man am besten in bzw. an die Tür des Schrankes. So sieht man auch gleich ohne zeitaufwändiges Suchen, welches Handelspräparat im Einzelfall das Richtige ist. Medikamente sind immer mit Gebrauchsinformation im dazu gehörenden Originalkarton aufzubewahren. Ist das Medikament lose, besteht die Gefahr, dass man nicht mehr weiß, welche Beschwerden damit behandelt werden können und wie die richtige Dosierung ist. Außerdem sind manche Arzneimittel lichtempfindlich. Lagerungshinweise des Herstellers wie z. B. Kühlung müssen beachtet werden. Entnahmegefäße und Tuben immer gut verschließen. Individuelle Medikamente mit Namen des Patienten versehen und solche nicht von anderen Patienten anwenden.



Mindestens einmal im Jahr die Haltbarkeit überprüfen und entrümpeln!

Verbrauchte und abgelaufene Mittel sollten sofort ersetzt werden. Fast alle Medikamente und Verbandmaterialien tragen heutzutage ein offenes Haltbarkeitsdatum. Um jederzeit eine Übersicht zu haben, trägt man dieses Datum am besten in die Tabelle der Checkliste ein und sieht so leicht, wann welche Mittel erneuert werden müssen. Beachten Sie auch, dass sich die Aufbrauchfrist für manche Mittel nach Anbruch der Packung verkürzt. Augentropfen sind beispielsweise danach nur vier Wochen anwendbar. Das auf der Packung abgedruckte Haltbarkeitsdatum gilt in diesem Fall nur solange der Inhalt nicht angebrochen wurde. Notieren Sie deshalb das Datum der ersten Entnahme auf der Packung. Verbliebene Reste von angebrochenen Medikamenten wie z. B. Augentropfen, Hustensäfte und Nasentropfen sollten entsorgt werden, ebenso nicht mehr benötigte, verordnete Arzneien. Um sicher zu sein, dass alles in Ordnung ist, sollten Sie Ihre Notfallmittel mindestens einmal im Jahr komplett von Ihrer Apotheke überprüfen lassen.

Medikamente_MuellEntsorgung von Altarzneien
Was nicht mehr gebraucht wird oder überaltert ist, muss aussortiert und fachgerecht entsorgt werden. Für die Entsorgung von Altarzneien (Foto: ABDA) gibt es bis jetzt leider noch keine einheitliche, öffentliche Regelung. Wichtig ist, dass dadurch keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. Am besten fragen Sie vor Ort, wie es in Ihrer Gegend gehandhabt wird. In manchen Gemeinden übernehmen diese Aufgabe Sondermüllsammelstellen, die zu bestimmten, bekannt gegebenen Terminen zugänglich sind. Die meisten Apotheken bieten aber den kostenfreien Service, bei der Durchsicht der Medikamente behilflich zu sein, nehmen Unbrauchbares zur Vernichtung an und geben Empfehlungen für Fehlendes. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist zwar nicht verboten, birgt jedoch das Risiko, dass Medikamente in die Hand von Kindern oder unbefugten Dritten gelangen. Auf keinen Fall sollten Medikamente in den Abfluss oder die Toilette gegeben werden. Rückstände könnten sich sonst im Trinkwasser wiederfinden.


Tipp:
Um darüber hinaus bei ernsteren Fällen schnell weitere Hilfe zu erlangen, empfiehlt es sich, auch die entsprechenden Telefonnummern am Schrank anzubringen, so z. B. die aufgelisteten Notrufnummern und der örtliche Apotheken-Notdienstplan. Welche Informationen für den Rettungsdienst erforderlich sind, könnte man dort ebenfalls platzieren.


Checkliste „Häuslicher Notfallschrank“
Drucken Sie sich die Checkliste aus und stellen Sie mit Ihrer Apotheke ganz nach Ihren Bedürfnissen und denen Ihrer Familie oder Mitbewohner Ihre individuelle Notfallapotheke zusammen. Bitten Sie Ihre Apotheke, jeweils die Handelsbezeichnungen der ausgewählten Produkte sowie das zugehörende Haltbarkeitsdatum in die Liste einzutragen.

Die Handelsbezeichnung ist deshalb wichtig, weil Sie sich eventuell nicht mehr erinnern, welches Handelsprodukt gegen welche Beschwerden gedacht war, bis irgendwann tatsächlich ein Notfall eintritt, zumal wenn die Situation angespannt sein sollte. Platzieren Sie die Artikel außerdem am besten übersichtlich nach der in der Tabelle verzeichneten Problematik, so dass diese im Schrank beieinander liegen. Vielleicht finden Sie dazu den unteren Teil eines passenden Kartönchens, das Sie entsprechend der Problematik beschriften. Bei Schubladen kennzeichnen Sie diese. Wenn es im Notfall schnell gehen muss, brauchen Sie nur in der Tabelle nach der Problemstellung zu suchen und finden in der dazu gehörenden Spalte schnell das dagegen vorgesehene Mittel, das dann bei dieser Vorgehensweise in Ihrem Schrank sofort griffbereit ist.

Das notierte Haltbarkeitsdatum erleichtert Ihnen die regelmäßige Eigenkontrolle Ihrer Notfallmittel; denn Unbrauchbares kann unter Umständen mehr schaden als nützen. Lassen Sie Ihre Notfallapotheke aber auf jeden Fall 1 x besser 2x zusätzlich von Ihrer Apotheke überprüfen, denn das geschulte Auge erkennt Mängel, die ein Laie nicht unbedingt wahrnimmt.

Download Checkliste „Häusliche Notfallapotheke“

Tipp: Bewahren Sie Ihre Checkliste in Ihrem Notfallschränkchen auf oder kleben diese innen oder außen an die Tür des Schränkchens.


Weitere Hilfe erforderlich?
Es gibt Notsituationen, in denen die häusliche Notfallapotheke nicht ausreicht. Dann ist es wichtig zu wissen, wohin man sich in diesem Fall wenden kann.

Initiates file downloadzum Download
Tipp:
Drucken Sie die Datei aus und ergänzen Sie die Liste der Notrufnummern mit denen Ihrer persönlichen Ärzte vor Ort. So müssen Sie gegebenenfalls nicht unnötig danach suchen und auch Hilfspersonen wüssten im Zweifelsfall gleich, welcher Arzt hinzuzuziehen wäre. Bewahren Sie diese Auflistung am besten auch in Ihrem Notfallschrank auf bzw. bringen Sie diese daran an.


Notrufnummern

Rettungsdienst/Notarzt,
Unfall, Feuer                                112
Polizei                                         110
Giftnotruf Berlin (Tag und Nacht)     030-19240
Örtlicher kassenärztlicher
Bereitschaftsdienst                       19292 (nicht bundeseinheitlich!) 
 
weitere:
Durchgangsarzt vor Ort
Hausarzt
Kinderarzt

22833 – die Nummer für die Notdienst-Apothekensuche

  • von jedem Handy bundesweit ohne Vorwahl (69 ct/Min) die Nummer 22833  anrufen oder eine SMS (69 ct/SMS) mit dem Inhalt „apo“ senden
  • aus dem deutschen Festnetz (kostenlos): 0800 00 22 8 33
  • in den Internetbrowser des Mobiltelefons www.22833.mobi eingeben
  • im Internet: www.aponet.de

weitere Informationen bei Opens external link in new windowaponet.de


Welche Angaben braucht die Rettungsleitstelle?

Bewahren Sie Ruhe und informieren Sie die Rettungsleitstelle über die Notfallsituation:

  • Wo? – Ortsangabe
  • Was geschah? – Feuer, Verätzungen, Sturz
  • Welche Verletzungen? – Art, betroffener Körperteil
  • Wie viele Verletzte? – Anzahl Personen
  • Warten! Niemals auflegen, bevor der Rettungsdienst das Gespräch beendet hat – es könnten noch wichtige Fragen zu beantworten sein

Welche Informationen und Unterlagen braucht der Notfallarzt?

  • Krankenversicherungs-Chipkarte
  • Impfausweis bei offenen Verletzungen (Schnittwunden, Platzwunden, Risswunden, Quetschungen, etc. aber auch Verbrennungen und Verätzungen)
  • Allergiepass
  • Schrittmacher-Ausweis
  • Marcumar-Ausweis
  • Aktueller Medikamentenplan

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