DGK e.V. -Auch wenn niemand sagen kann, wann die Grippewelle anrollt, dass sie kommt, ist sicher. Wir haben einige der häufigsten Fragen zum Thema für Sie zusammengestellt.
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www.ibera-online.de
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www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Grippe-Impfung: Häufige Fragen von Experten beantwortet

(Marburg, 9. Oktober 2013) Auch wenn niemand genau sagen kann, wann die nächste Grippewelle anrollt, dass sie kommt, ist sicher. Nach den aktuellen STIKO-Empfehlungen sollen sich folgende Personen impfen lassen:

  • Menschen ab 60 Jahre

  • Schwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel (bei bestehenden Grunderkrankungen bereits ab dem 1. Drittel)

  • Chronisch Kranke (z. B. mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder anderen Stoffwechselkrank-heiten, chronischen neurologischen Erkrankungen wie z. B. Multipler Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben sowie Patienten mit angeborener oder erworbener Immundefizienz oder HIV)
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Menschen, die eine Infektionsquelle für betreute Risikopersonen sein können, z. B. Altenpflegerinnen und -pfleger
  • Alle Personen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, wie beispielsweise medizinisches Personal

 

Doch längst nicht all diejenigen, denen eine Impfung empfohlen wird, lassen sich auch tatsächlich schützen. Laut Robert Koch-Institut haben sich in der Saison 2009/10 insgesamt 26,6 Prozent der erwachsenen Bevölkerung gegen die saisonale Influenza impfen lassen. Die höchste Impfquote
(47,5 Prozent) war bei Personen ab 60 Jahren zu beobachten. Personen mit chronischen Grunderkrankungen hatten eine Impfquote von 39,8 Prozent und ausgerechnet das medizinische Personal nur eine Impfquote von 27,3 Prozent.

Viel zu wenig, meinen Experten. Und die Impfquoten sind sogar noch weiter gesunken. Von den Zielvorgaben der Europäischen Union, die eine Impfquote von 75 Prozent bei älteren Personen und Personen mit chronischen Grundkrankheiten bis 2014/15 vorsehen, ist Deutschland weit entfernt.

Die Gründe dafür sind wahrscheinlich vielschichtig. So mancher hält eine Grippeerkrankung für eine „etwas stärkere Erkältung“, andere befürchten Impf-Nebenwirkungen oder misstrauen der Wirksamkeit einer Impfung.

Grippeimpfung nicht vergessenUm Missverständnisse auszuräumen haben wir einige der häufigsten Fragen zum Thema Grippe-Impfung für Sie zusammengestellt und beantwortet.

Wenn es mich erwischt, dann erwischt es mich eben. Das wird schon nicht so schlimm sein, oder?
Nicht alle Infizierten haben das Glück, dass die Erkrankung milde verläuft. Eine echte Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die nicht mit einer banalen Erkältungskrankheit zu vergleichen ist. Dieses Risiko sollte jeder vermeiden, vor allem aber Menschen, die schon durch eine chronische Erkrankung vorbelastet oder die älter als 60 Jahre sind. Ihnen ist eine Impfung dringend empfohlen.

Ich hatte im vergangenen Jahr eine starke Erkältung – trotz der Impfung. Hat die Impfung denn gar nichts genützt?
Eine Grippeimpfung schützt nur vor der „echten“ Influenza, also den Influenza-Viren A und B. Erkältungsinfekte werden von zahlreichen anderen Krankheitserregern verursacht. Diese werden leider häufig mit der Influenza verwechselt.

Wann ist der richtige Impfzeitpunkt?
Die jährliche Grippewelle hat in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren nach der Jahreswende begonnen (mit Ausnahme der Pandemie 2009). Doch um rechtzeitig geschützt zu sein, wird empfohlen, sich bereits in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen. Nach der Impfung dauert es noch 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Falls Sie den optimalen Zeitpunkt verpasst haben, kann es dennoch sinnvoll sein, die Impfung zu Beginn oder im Verlauf einer Grippewelle nachzuholen. Denn niemand weiß, wie lange eine Grippewelle dauert, oder ob sich nicht noch eine weitere Influenzawelle mit einem zweiten Erreger anschließt.

Wie lange dauert es, bis ich nach einer Impfung geschützt bin, und wie lange hält der Schutz an?
Vom Impftermin an dauert es ca. 2 Wochen, bis die schützende Wirkung einsetzt. Anschließend hält der Impfschutz mindestens ein halbes Jahr an, was die üblicherweise nur wenige Monate anhaltende Grippewelle komplett abdeckt.

Ich bin gerade erkältet. Kann ich mich trotzdem impfen lassen?
Wer an einer fieberhaften Erkrankung (?38,5 °C) oder schwereren akuten Infektion leidet, sollte zu diesem Zeitpunkt nicht geimpft werden. Die Impfung sollte aber sobald wie möglich nachgeholt werden. Das ist ca. 14 Tage nach dem fieberhaften Infekt möglich.

Ich habe von einem Nasenspray gehört, mit dem man geimpft werden kann. Stimmt das?
Ja, es gibt einen Impfstoff, der wie ein Nasenspray verabreicht wird. Dabei handelt es sich um einen Lebendimpfstoff. Dieser Impfstoff ist aber nur für Kinder und Jugendliche von 2 bis 18 Jahren zugelassen. Da er bei Kindern von 2 bis 6 Jahren besonders wirksam ist, wird er bevorzugt für diese Altersgruppe empfohlen, wenn eine Grippeimpfung angezeigt ist. Der Lebendimpfstoff darf nicht bei Immunschwäche und nicht bei schwerem Asthma verabreicht werden.

Kann die Grippeimpfung unerwünschte Nebenwirkungen haben?
Der Influenzaimpfstoff ist in der Regel gut verträglich. Vorübergehend kann es, als Folge der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokalreaktionen (leichte Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle) kommen. Der Lebendimpfstoff (nur für Kinder und Jugendliche von 2 bis 18 Jahre zugelassen) kann eine verstopfte oder laufende Nase auslösen. Unabhängig vom Impfstoff treten gelegentlich vorübergehend Allgemeinsymptome wie bei einer Erkältung auf (Fieber, Frösteln oder Schwitzen, Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gliederschmerzen). In der Regel klingen diese Beschwerden innerhalb von 1-2 Tagen folgenlos wieder ab. Bei einer schweren Allergie gegen Hühnereiweiß darf allerdings mit den üblichen Influenzaimpfstoffen nicht geimpft werden.


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