DGK e.V. -Rauchen gilt nach wie vor als der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebs.
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Krebs durch Rauchen, Rauchen aufgeben, Nichtraucher werden, Schwangerschaft und Rauchen
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Glimmstängel ade
Zigarette, Rauchen aufgeben
Quelle: Rumkugel-Fotolia

(Marburg, 15. Februar 2014) Weltweit erkranken jedes Jahr 14 Millionen Menschen neu an Krebs. Bis 2025 könnte diese Zahl auf 20 Millionen Menschen steigen – das wären rund 40 Prozent mehr als derzeit. Zu diesem Ergebnis kommt der Welt-Krebsbericht 2014 der Weltgesund-heitsorganisation (WHO), der pünktlich vor dem Welt-Krebstag am 4. Februar vorgestellt wurde.

Die Meldung hatte hierzulande eine große Medienresonanz hervorgerufen. Viele besorgte Bürger fragen sich, was sie tun können, um ihr Krebsrisiko zu verringern. Doch vielleicht ist es sinnvoller, erst einmal anders herum zu fragen: Was kann man lassen, um das Krebsrisiko zu senken?

Darauf gibt es eine klare Antwort: Finger weg von Zigaretten! Laut WHO führte Lungenkrebs 2012 die Liste der weltweit häufigsten Krebsarten an. Die Erkrankung macht derzeit 13 Prozent aller Krebsfälle aus und ist dabei die Krebsform, die am häufigsten zum Tod führt. Die wichtigste Ursache für Lungenkrebs ist das Tabakrauchen.

Anti-Raucher-Kampagnen: Weniger Tote durchs Rauchen
Anti-Raucher-Kampagnen, die das Qualmen unpopulär und unbequem machen, sind daher sehr zu begrüßen.
Die USA machen es vor: Warnungen auf Zigarettenpäckchen, hohe Tabaksteuern, Werbebeschrän-kungen und Rauchverbote in Kneipen, Restaurants und Discos – schon seit Jahren werden dort alle Register gezogen, um den Zigarettenkonsum zu reduzieren. Eine aktuelle amerikanische Studie belegt auf eindrucksvolle Weise, wie viele Menschenleben durch Anti-Raucher-Kampagnen gerettet werden können. Den Studienautoren zufolge haben die Anstrengungen in den vergangenen 50 Jahren 5,3 Millionen Männer und 2,7 Millionen Frauen davor bewahrt, frühzeitig an den Folgen des Tabak-konsums zu sterben.

Widerstand gegen Rauchverbote in Deutschland
In Deutschland dagegen formiert sich auch Widerstand. So gibt es in Nordrhein-Westfalen ein Aktionsbündnis mit dem gut klingenden Namen „NRW genießt“, das ein Volksbegehren gegen das Rauchverbot in NRW-Gaststätten plant. Das Volksbegehren musste allerdings jüngst um mehrere Monate verschoben werden, denn bislang konnte noch nicht ausreichend Geld dafür gesammelt werden. Schützenhilfe kommt jedoch aus Bayern: Dort treibt der „Bund mündiger Bürger“, der staatliche Rauchverbote jeglicher Art strikt ablehnt, einen Volksentscheid zum Rauchverbot voran.

Machs wie die Jugend von heute
Eine erfreuliche Nachricht zum Schluss: Trotz all dem Widerstand zeigen die Anti-Raucher-Kampagnen hierzulande ihre Wirkung, und dies auch bei der bedeutendsten Zielgruppe, den Kindern und Jugendlichen. Eine im Jahr 2013 veröffentlichte Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigte, dass der Anteil jugendlicher Raucher sich binnen zehn Jahren halbiert hat.

Quellen:
(1) Holford, T. et al.:Tobacco Control and the Reduction in Smoking-Related Premature Deaths in the United States, 1964-2012. The Journal of the American Medical Association.
(2) Meldung von Netdoktor vom 08.01.14: Anti-Raucher-Kampagnen: Weniger Tote durchs Rauchen
(3) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):Der Tabakkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2012; Ergebnisse einer aktuellen Repräsentativbefragung und Trends; Veröffentlicht im Juni 2013
(4) World Health Organisation: World Cancer Report 2014

“Wir haben aufgehört!“
Immer mehr Menschen in Deutschland geben das Rauchen auf. Wir haben uns umgehört: Wie gelang der Weg vom Raucher zum Nichtraucher? Dabei stellte sich heraus: Die heilsame Veränderung war häufig viel leichter als angenommen. Oftmals war es noch nicht mal ein langer Weg, sondern lediglich ein Schritt.  ? Mehr

Zigarettenqualm: frühe Schädigung für ein ganzes Leben
Schwangere geben es nicht gerne zu. Aber fast jede dritte werdende Mutter greift weiterhin zum Glimmstängel, wenn sie schon vor der Schwangerschaft rauchte, wie eine Untersuchung zeigte. Über die Nabelschnur gelangen schädigenden Bestandteile des Zigarettenrauches zum ungeborenen Baby. Gefährdet sind aber auch die heranwachsenden Kinder.  ? Mehr

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