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Fußball-Europameisterschaft, Gesundheitstipps, Alkohol, Bewegung, Herz-Kreislauferkrankungen, Augen, Sehkraft, FSME, Österreich, Zecken
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Gesundheitstipps für Fußball-Fans

Kein Spiel verpassen und trotzdem nicht zum Couch-Potatoe werden
DGK-Gesundheitstipps für Fußballfreunde

Fussball(Marburg, 7. Juni 2008) Anstoß! Heute beginnt die 13. Fußball-Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel Schweiz gegen Tschechien. Anpfiff ist um 18 Uhr in Basel. Wer alle 31 Spiele vor dem Fernseher oder der Großbildleinwand beim sogenannten "public viewing" verfolgen möchte, hat ein aufregendes Progamm  vor sich. Viele Begleiterscheinungen des Fußballfiebers können die Gesundheit - und nicht nur die Nerven! - strapazieren. Dazu gehören Bewegungsmangel und erhöhter Alkoholkonsum - kurioserweise gepaart mit Flüssigkeitsentzug.

Alkohol ist ein Flüssigkeitsräuber
Alkohol hemmt die Ausschüttung des Hormons Vasopressin im Hypothalamus (Bereich im Zwischenhirn), das den Wasserhaushalt der Nieren regelt. Die Nieren scheiden dadurch zu viel Wasser aus. Mit dem Wasser gehen wichtige Mineralstoffe verloren, die dem Gehirn und dem ganzen Körper fehlen und die Aktivität der Nervenzellen hemmen.

Also Wasser statt Bier? Das wäre tatsächlich - gerade an heißen Tagen - die bessere Wahl. Da aber auch wir "Gesundheitsapostel" nicht erwarten, dass solche richtigen und gut gemeinten Ratschläge in die Tat umgesetzt werden, schlagen wir folgende Ausgleichsmaßnahmen vor:

  • Essen Sie eine Kleinigkeit, bevor Sie es sich mit dem Bier vor dem Fernseher gemütlich machen. Günstig wirken sich Speisen mit Ei, Fisch und wertvollen Pflanzenölen aus.

Der Ball ist rund - der Bauch muss es nicht werden
Bewegungsmangel ist auch außerhalb von wichtigen TV-Ereignissen wie einer Europameisterschaft oder den Olympischen Spielen ein großes Problem. Viele Menschen üben sitzende Tätigkeiten aus, sitzen im Auto oder im Zug, um zur Arbeit und nach Hause zu fahren, und manche davon sitzen auch nach Feierabend noch vor dem Computer. Die Gefahren durch den immer größer werdenden Bewegungsmangel - auch bei Kindern - werden immer noch unterschätzt. Dabei ist der verminderte Kalorienverbrauch und das dadurch anwachsende Körpergewicht noch nicht einmal die schlimmste Folge. Bewegungsmangel  beeinflusst unseren Stoffwechsel negativ und ist eine Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen und Osteoporose.

Sollen sich jetzt alle Fußball-Gucker Hometrainer anschaffen und vor dem Fernseher in die Pedale treten? Das wäre gar nicht schlecht! Aber es würde dem Organismus bereits gut tun, wenn während des Spiels die Körperhaltung gewechselt wird: mal stehen, mal sitzen, mal umhergehen, mal die Beine hoch legen - Hauptsache: keine starre Haltung einnehmen!

KarottenBitte mal blinzeln
Das gilt auch die Augen. Ähnlich wie die Arbeit vor dem Computerbildschirm kann auch das lange Fernsehen die Tränenflüssigkeit zum Versiegen bringen, denn man vergisst unwillkürlich das Blinzeln. Mögliche Folge: Die Augen beginnen zu jucken und können sich entzünden. Einfaches Gegenmittel: ganz oft Augen zu und wieder auf! (Tipp: bei jedem Ballkontakt blinzeln, da verpassen Sie keine gefährlichen Situationen im Strafraum.)
Übrigens: Karotten sind tatsächlich gut für die Augen, denn das Provitamin Beta-Carotin in den Möhren kann vom Körper in Vitamin A (wichtig für die Sehkraft) umgewandelt werden. Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und kann vom Körper nur zusammen mit einer gewissen Menge Fett aufgenommen werden. Wenn Ihnen das rohe Karotten-Knabbern zu puristisch erscheint, dann mixen Sie sich doch einen bunten Karotten-Cocktail. (Keine Angst wegen der Farbe: Die deutsche Mannschaft kann erst im Finale auf die Oranjes treffen, also bis zum 29. Juni ist Karotten-Cocktail erlaubt!)

Unser Vorschlag: 5 bis 6 mittelgroße Karotten waschen und entsaften (wahlweise 300 ml gekaufter Karottensaft), mit einem Esslöffel Olivenöl und einem Spritzer Zitronen- oder Orangensaft mixen. Nach Belieben mit Ingwer würzen, mit Honig süßen oder mit Kerbel garnieren.

 

Schwache Herzen brauchen Schonung

(Wiesbaden, 04.06.08) Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) empfiehlt Menschen mit  Herz-Kreislauf-Erkrankung, während der EM übermäßige Aufregung zu vermeiden und unbedingt ihre Medikamente wie vorgeschrieben einzunehmen.

Extremer emotionaler Stress könne gefährliche, gar tödliche Herzrhythmusstörungen auslösen, warnt der Berufsverband in Wiesbaden. Auch ein Infarkt sei möglich. Generell seien Männer während der EM stärker gefährdet als Frauen. Ob dies an ihrer höheren Begeisterungsfähigkeit für Fußball liegt oder ihr Herz einfach anfälliger ist, sei noch ungeklärt. Vor allem aber erleiden Menschen mit einer Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems häufiger einen Herzanfall während eines großen Sportereignisses.

Bei der WM 2006 in Deutschland war das Infarktrisiko Studien zufolge während eines Spiels und direkt danach dreimal höher als sonst. Besonders bei Spielen der eigenen Mannschaft sei die Gefahr groß, warnt BDI-Experte Prof. Wolfram Delius. Bei plötzlichen Gefühlsausbrüchen schütte der Körper Stresshormone aus, die das Herz-Kreislauf-System belasten.

Weiterführende Informationen:
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.internisten-im-netz.de

Wunderschönes Österreich - finden Zecken auch!

Wer das Turnier vor Ort erleben möchte und besonders, wenn er den Fußball-Spaß mit einem Urlaub in den ländlichen Regionen Österreichs verbindet, sollte sich vorsorglich gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) impfen lassen. Das empfiehlt Prof. Dr. med. Herwig Kollaritsch vom Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin an der Medizinuniversität in Wien.
"Im Hinblick auf die intensive Reisetätigkeit Richtung Österreich während der EURO 2008 und hier wiederum in einige äußerst hoch endemische Gebiete wie Kärnten erfolgt der Aufruf an die Fußballfans, vorsorglich die FSME-Impfung zeitgerecht vor der Abreise nach Österreich durchführen zu lassen", sagte Professor Kollaritsch bei einer vom Deutschen Grünen Kreuz veranstalteten Pressekonferenz am 6. Mai 2008 in Köln.

Weitere Informationen zu FSME, auch zu den Risikogebieten in Deutschland und der Schweiz, finden Sie hier: www.dgk.de/fsme

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