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des Grenzwertes
Feinstaub – Gesundheitsschäden auch unterhalb
des Grenzwertes
Straßennähe gefährdet Kinderlungen: Das Risiko, an Asthma zu erkranken, ist umso höher, je stärker die Luft am Wohnort mit Feinstaub aus dem Straßenverkehr belastet ist. Foto: Köpenicker - Fotolia.com

Dicke Luft in Deutschland: Die Feinstaubwerte lagen auch 2011 an vielen Messstationen jenseits des zulässigen Grenzwertes

(Marburg, 5. März 2012) Mit Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub lassen sich inzwischen ganze Bibliotheken füllen: Der Dreck aus Fabrikschloten und Autoauspuffen verkürzt das Leben der Menschen in stark belasteten Gebieten um eineinhalb Jahre. Dies haben epidemiologische Untersuchungen ergeben. Doch trotz der erschreckenden Ergebnisse immer neuer Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen – die Bemühungen für eine bessere Luft scheinen nicht auszureichen.

Belastung durch Feinstaub - neue Daten für das Jahr 2011
Das Umweltbundesamt wertet die Daten zur Feinstaubbelastung aus den Messnetzen der Länder und des Umweltbundesamtes jährlich aus. Die vorläufigen Daten für das Jahr 2011 zeigen, dass an jeder fünften Messstation an mehr als 35 Tagen die gesetzlich festgelegten Grenzwerte überschritten wurden. Dies geschah vor allem an stark vom Verkehr beeinflussten Standorten in Städten und Ballungsräumen.
Im Mittel lagen die Feinstaub-Konzentrationen im vergangenen Jahr über dem Niveau der vorangegangenen vier Jahre – trotz aller Bemühungen wie der Einrichtung von Umweltzonen. Denn in der ersten Stufe sperren Umweltzonen nur sehr wenige Autos aus, so dass dort auch kaum nennenswerte Verbesserungen aufgrund der Umweltzonen zu erwarten sind.

Und auch der Trend zum Heizen mit Holz hat eine Nebenwirkung: Beim Verbrennen entsteht unter anderem Staub, der in die Luft gelangt und zu über 90 Prozent aus Feinstaub besteht. Seit März 2010 gelten daher neue gesetzliche Regelungen, die dazu beitragen, beim Betreiben von Kamin- und Kachelöfen, Schadstoffe zu vermin-dern.

Auswirkungen der kleinen Partikel auf die Gesundheit
Die feinen, mit dem Auge nicht sichtbaren Staubpartikel dringen beim Einatmen bis in die Lunge ein. Sie schaden aber nicht nur dem Atemorgan. Feinstaub verdoppelt laut Studien die Rate tödlicher Herzinfarkte, erhöht den Blutdruck, verringert die Lungenkapazität bei Kindern und begünstigt Asthma. Außerdem stehen die kleinen Partikel im Verdacht, Krebs zu erzeugen, die Hautalterung zu beschleunigen und Schlagan-fälle zu begünstigen.

Gesundheitsgefährdung schon unterhalb des Grenzwertes
Letzteres ist aber nicht nur bei starker Belastung der Fall: Eine aktuelle amerikanische Studie fand Hinweise dafür, dass schon Feinstaub-Werte, die nach den bisherigen Grenzwerten als harmlos eingestuft werden, das Schlaganfallrisiko deutlich erhöhen. Und auch für die Lungenkrankheit COPD gibt es keinen „Grenzwert“: Das konnte die Münchner Helmholtz-Gesellschaft in einer Langzeitstudie mit mehr als 4.800 Teilnehmern zeigen: Steigt die Partikel-Konzentration um sieben Mikrogramm, erhöht sich die Zahl der COPD-Fälle um 33 Prozent. Besonders gefährdet sind der Studie zufolge Menschen, die an dicht befahrenen Straßen leben.

Weitere Informationen:
Aktuelle Feinstaub-Tageswerte finden Interessierte unter: Opens external link in new windowhttp://www.umweltbundesamt.de/luft/schadstoffe/feinstaub_aktuell.htm

Den Ratgeber „Heizen mit Holz“ vom Umweltbundesamt findet man unter:
Opens external link in new windowhttp://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3151.pdf

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