DGK e.V. -Experten berichten von sinkenden Teilnehmerzahlen bei der Darmspiegelung. Wir haben Menschen nach ihren persönlichen Erfahrungen mit der Untersuchung befragt.
Gesundheitsinformationen zu:
Darmkrebsmonat März 2014, Darmspiegelung, Koloskopie
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Darmkrebsmonat März 2014
Quelle: Fotolia

(Marburg, 5. März 2014) Jedes Jahr erkranken etwa 73.000 Menschen neu an Darmkrebs, 26.000 sterben jährlich daran. Darmkrebs ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung. Wird der Darmkrebs jedoch früh entdeckt, beträgt die Heilungschance etwa 90 Prozent.

Dennoch scheuen viele Menschen die Darmkrebsvorsorge. Tatsächlich ist die Teilnehmerquote in den letzten Jahren von anfänglich rund 600.000 Darmspiegelungen (Koloskopie) auf jährlich etwa 400.000 gesunken. Nur jede fünfte Person, die einen Anspruch darauf hat, ließ die Untersuchung durchführen.

Gefunden wurden bei den Untersuchungen der gesetzlich versicherten Teilnehmer 42.263 Karzinome. Das Gute dabei: Mehr als zwei Drittel der Karzinome wurden in einem frühen und damit gut behandelbaren Stadium entdeckt.

Wir möchten alle, die eine Darmspiegelung bisher abgelehnt haben, ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dazu haben wir Menschen aus unserem Umfeld zu ihren Erfahrungen mit der Koloskopie befragt und zu ihrer Motivation. Die Berichte sind spannend – und positiv. Sie spiegeln auch die Wertschätzung gegenüber dem eigenen Körper und dem Leben wieder.

(Quelle: Vorsorge-Koloskopie – Das verfehlte Screening-Ziel; Ärzte Zeitung online vom 25.02.2014)

"Einmal wurde ein Polyp entfernt“
Hans P., 76: „Ich bin schon dreimal bei der Koloskopie gewesen. Ich gehe alle 5 Jahre hin, weil eine Tante, eine Cousine und mein Großvater Darmkrebs hatten. Ich sehe die Notwendigkeit bei mir ein und lege großen Wert darauf, es regelmäßig zu machen. Ich habe das Gefühl, etwas Gutes für mich zu tun. Einmal wurde ein Polyp entfernt, da hätte Darmkrebs draus werden können. Es erleichtert mich, dass die Wucherung weg ist.
Die Spiegelung ist mir auch nicht besonders unangenehm. Ich bekomme eine leichte Narkose und kriege nichts mit. Nachher werde ich von meiner Frau abgeholt und wir gehen gemeinsam zu Fuß nach Hause, da gibt es gar keine Probleme. Allein die Vorbereitung ist etwas unangenehm – aber sollte das etwa der Grund sein, es nicht zu tun? Das wäre doch verrückt.“

„Mein Darm war glatt wie eine Spiegelwand“

Luise H., 73: „Ich war schon zweimal bei der Darmspiegelung, um sicher zu sein, dass alles in Ordnung ist. Weil mein Darm so wenig gewunden ist, schlug der Arzt vor, es ohne Narkose zu probieren. Ich hätte während der Spiegelung immer um eine Narkose bitten können, aber es war überhaupt nicht notwendig. Ich habe gute Erfahrungen gemacht. Einmal sagte der Arzt, mein Darm sehe toll aus, so glatt wie eine Spiegelwand. Da war ich schon froh und auch stolz. Warum ich das mache? Ich weiß, dass Darmkrebs im frühen Stadium sehr gut heilbar ist, also haben wir es doch selbst in der Hand! Es ist fantastisch, dass wir in unserem Land die Möglichkeit haben, an einer solchen Vorsorge teilzunehmen.“

„Das Leben ist kostbar“

Peter N., 53: „In meiner Familie gab es mehrere Darmkrebsfälle, meine Tante ist relativ jung daran gestorben. Ich gehe alle fünf Jahre zu Darmspiegelung, aus Verantwortung für mein Leben und den Menschen gegenüber, die ich lieb habe und denen ich etwas bedeute. Ich lebe gern und möchte noch lange leben. Das Leben ist kostbar, jeder Tag einzigartig. Du kannst mit 50 an Darmkrebs sterben oder aber dein Leben um 20, 30 Jahre verlängern. Ich kenne zwei solcher Fälle: Leute, die Krebs hatten, aber früh therapiert wurden, weil die Tumore im Anfangsstadium erkannt wurden. Beide konnten dadurch gut behandelt werden und sind trotz der Erkrankung richtig alt geworden. Bei der Darmspiegelung gibt es ja sogar noch den Vorteil, dass mögliche Vorstufen, also Polypen, gleich entfernt werden.“

„Ich will Verantwortung für mein Leben übernehmen.“

Sabine K., 48: „In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei Menschen, die relativ jung, d. h. vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs erkrankt sind. Das hat mich nachdenklich gemacht. Ich habe mich dazu entschlossen, jedes Jahr einen Test auf Blut im Stuhl zu machen. Ich möchte einfach so gut es geht, Verantwortung für mein Leben übernehmen. Und einen solchen Test zu machen, das ist ja wirklich leicht. Wenn  man das einmal gemacht hat, geht es ganz flott von der Hand. Wenn ich 55 Jahre alt bin und Anspruch auf eine Darmspiegelung habe, werde ich die selbstverständlich durchführen lassen. Außerdem versuche ich mich so gut es geht, gesund zu ernähren, mich ausreichend zu bewegen und nicht so viel rotes Fleisch zu essen. Ich habe gelesen, dass das förderlich für die Darmgesundheit ist.“

„Ich will, dass du noch ganz lange lebst“

Regina S., 67: „Nein, eine Darmspiegelung habe ich noch nicht gemacht. Ich fühle mich gesund und ich hatte in meinem Leben bisher auch kaum Darmprobleme, also Verstopfung, Durchfall usw. Irgendwie ist das deshalb für mich von der Vorstellung her so weit weg. Außerdem verunsichert mich das Thema, weil ich gar nicht weiß, wie das so ist bei einer Spiegelung. Mein Enkel sagte mir letztens: „Ich will, dass du noch ganz lange lebst“. Vor kurzem las ich, dass man Darmkrebs lange Zeit überhaupt nicht spürt, und wenn man es spürt, es oft schon zu spät für eine Heilung ist. Deshalb habe ich mir vorgenommen, meinen Hausarzt darauf hin anzusprechen und mich mit ihm zu beraten.“

 

Broschüre zu Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge
Darmkrebs ist die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorgemaßnahmen beinahe hundertprozentig verhindern lässt. Wird der Krebs im ersten Stadium erkannt, besteht eine Heilungschance von über 90 Prozent. Alles Wissenswerte rund um die Darmkrebsvorsorge, Darmspiegelung und die vorbereitende Darmreinigung finden Sie in derOpens external link in new window Broschüre „Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge“ vom Deutschen Grünen Kreuz e. V., die Sie als pdf herunterladen können.

„Alarm im Darm“ – Darmkrebsvorsorge als Komödie
Warnungen schrecken ab, sagt man, aber sie gehen uns irgendwann nur noch auf die Nerven. Deshalb ist es an der Zeit, es einmal anders zu versuchen. Und zwar mit Humor. Darmkrebsvorsorge – als Komödie?? Zugegeben, das klingt ein bisschen absurd. Aber überzeugen Sie sich selbst, wie viel Witz in diesem Thema steckt! Wer das Theaterstück „Alarm im Darm“ der Opens external link in new windowStiftung LebensBlicke sieht, erkennt schon nach wenigen Sätzen, dass ihn das heikle Thema etwas angeht.
Sie können sich das Theaterstück auf YouTube Opens external link in new windowansehen, und bei der Stiftung Lebensblick Opens external link in new windowbuchen.

Aktuelle Informationen für Betroffene
Die Opens external link in new windowFelix Burda Stiftung möchte mit ihrem Engagement über Vorsorge aufklären. Außerdem will sie Betroffene auf dem langen Weg durch die Krankheit begleiten und dabei aufkommende Fragen beantworten.

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