DGK e.V. -Darmkrebs: früh erkannt, ist er zu 90 Prozent heilbar!
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Darmkrebs: früh erkannt, ist er zu 90 Prozent heilbar!
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Darmkrebs: früh erkannt, ist er zu 90 Prozent heilbar!

Neue Broschüre präsentiert Fakten und ruft zur Vorsorge auf

Broschüre Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge(Marburg, Juli 2010) Eine neue Broschüre informiert Patienten rund um das Thema Darm­krebs­früherkennung und -vor­sorge. Dabei wird erläutert, wie der Krebs entsteht, wie er verhindert werden kann, wer zu den Risi­kogruppen gehört und ab wann welche Vorsorge­untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten wird.

Darmkrebs ist eine Krebserkrankung, die sich durch Früherkennungsuntersuchungen beinahe vollständig verhindern lässt. Allein in Deutsch­land werden jährlich rund 69.000 Fälle von Darmkrebs diagnostiziert. Jedes Jahr sterben hierzulande circa 27.000 Men­schen an dieser Erkrankung, weil sie nicht rechtzeitig erkannt wurde. Wird der Krebs jedoch früh, nämlich im ersten Stadium festgestellt, besteht eine Heilungschance von mehr als 90 Prozent! Bei Darmkrebs gibt es meist erst dann Warnzeichen und Symptome, wenn er fortgeschritten ist. Deshalb ist es sehr wichtig, Krebsfrüh­er­kennungsmaßnahmen durchführen zu lassen, auch wenn keine Beschwerden vorliegen.

Der Krebs entsteht fast immer im Dickdarm oder im Mastdarm. Die Mehrzahl der Karzinome entsteht aus Wucherungen der Darmschleimhaut, den sogenannten Polypen. Diese sind primär gutartig, doch je größer sie werden, desto höher ist das Risiko, dass in den Polypen Krebs entsteht. Je früher also ein Polyp entdeckt und entfernt wird, desto besser.

Die Darmspiegelung ist nach wie vor das beste und sicherste Vorsorgeinstrument. Sie ermöglicht eine umfassende Diagnose und bietet gleichzeitig Therapiemöglichkeiten, wie das sofortige Abtragen von Polypen oder die Entnahme von Gewebeproben für weitere Laboruntersuchungen. Untersucht werden der Dickdarm und meistens die letzten Zentimeter des Dünndarms. Eine Darmspiegelung ist risikoarm und lässt sich im Allgemeinen schmerzfrei in 15 bis 20 Minuten durchführen. Sie ist aber nur dann sinnvoll, wenn der Darm vorher gründlich gereinigt wurde. Je sauberer der Darm ist, desto besser kann der Arzt auch kleinste Details in der Schleimhaut erkennen, und umso leichter und schneller lässt er sich spiegeln.

Die bisherigen Methoden der Darmreinigung empfanden viele Patienten als quälend, und dies führte nicht selten zum Abbruch der Vorsorgeuntersuchung. Die Patienten mussten vier Liter einer stark salzigen Abführflüssigkeit trinken, was für viele eine körperliche Belastung darstellte und häufig zu Übelkeit und Erbrechen führte.

Inzwischen erleichtern moderne Trinklösungen die Darmreinigung erheblich und werden von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) auch für Risikopatienten (Alter, verschiedene Vorerkrankungen, Schwangerschaft) empfohlen. Die Trinkmenge ist im Vergleich zu bisherigen Lösungen um die Hälfte reduziert: Man muss jeweils am Vorabend und am Morgen der Untersuchung einen Liter eines in Wasser aufgelösten, geschmacklich angenehmen Pulverpräparats zu sich nehmen. Ergänzend ist mindestens je ein halber Liter Flüssigkeit notwendig: Mineralwasser, Tee, Kaffee, Saft oder auch klare Brühe. Die Reinigung des Darms ist effizient und sicher und ermöglicht dem behandelnden Arzt, auch kleinste Veränderungen frühzeitig erkennen zu können.

Sie möchten die Broschüre „Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge“ bestellen? Dann schicken Sie bitte einen frankierten Rückumschlag (1,45 Euro), auf dem Ihre Adresse steht, an:
Deutsches Grünes Kreuz
Stichwort „Darmkrebsbroschüre“
Nikolaistraße 3
35037 Marburg

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