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Bei Herzstillstand: Massieren wichtiger als beatmen

Viele Menschen sind hilflos, wenn sie in eine Situation kommen, in der Erste Hilfe geleistet werden muss. Dies gilt vor allem für solche Situationen, in denen eine Wiederbelebung notwendig ist. Der Erste-Hilfe-Kurs ist schon lange her und das darin erlernte Wissen nicht mehr ganz taufrisch. Groß sind die Ängste, bei so einer wichtigen Sache Fehler zu machen.



Unterlassenen Hilfe durch Angst vor Fehlern

Und so unterbleibt eine Wiederbelebung durch Laien häufig in Situationen, in denen durch das beherzte Eingreifen Leben gerettet werden könnte. Das ist eine Beobachtung, die Dr. med. Steffen Dietz, Anästhesist und Notfallmediziner in Marburg bei seinen Fahrten mit dem Rettungswagen macht: „Maßnahmen zur Wiederbelebung durch Laien, bis der Notarzt eintrifft, sind leider selten zu sehen. Die Augenzeugen eines Notfalls haben zu viel Angst, etwas falsch zu machen.“

Der größte Fehler ist nichts zu tun

Aber der größere Fehler ist es, untätig zu bleiben: Pro Tag werden in Deutschland rund 400 Menschen außerhalb der Krankenhäuser wiederbelebt – doch nur jeder Zehnte bleibt auch tatsächlich am Leben. Beginnen umstehende Laien hingegen mit der Wiederbelebung, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft, steigt die Überlebenschance des Patienten auf das 2- bis 3-Fache.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass die Maßnahmen zur Wiederbelebung einem Patienten mit Herzstillstand helfen, ist viel größer, als die Wahrscheinlichkeit, dabei Schaden anzurichten“, so Dietz.

Herzmassage allein reicht aus

Die Herzdruckmassage tritt in den seit 2010 geltenden Leitlinien gegenüber der Beatmung in den Vordergrund - notfalls zunächst als alleinige Maßnahme. Denn Studien haben gezeigt, dass die ununterbrochene Herzdruckmassage die wichtigste Maßnahme einer erfolgreichen Wiederbelebung ist.

Bisher galt die A-B-C-Regel für „Airway (Atemwege freimachen), Breathing (Beatmung) Chest compressions (Herzdruckmassage)“, nun lautet die gültige Reihenfolge C-A-B: Herzdruckmassage, Atemwege freimachen, Beatmen. Steht nur ein Helfer zur Verfügung, der nicht in der Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult ist, sollte er nach Alarmierung des Rettungsdienstes nur eine kräftige und schnelle Herzdruckmassage anwenden und auf weitere Maßnahmen verzichten, bis die Rettungskräfte eintreffen.



Mehr Leben retten

Diese Neuerungen machen die Wiederbelebung vor allem für den medizinischen Laien einfacher. „Wir hoffen, dass nun mehr Menschen die Reanimation im Notfall überhaupt beginnen und dass so ein paar Hundert Menschenleben pro Jahr in Deutschland gerettet werden,“ sagt Dr. Heinzpeter Moecke, Konzernbereichsleiter Medizin & Wissenschaft der Asklepios Kliniken und Mitherausgeber der deutschen Fassung der neuen Leitlinien.

 Viele Menschen sind unsicher in Bezug auf die Herzmassage und haben Angst, Fehler zu machen. Vier Fragen an die Deutsche Herzstiftung. Mehr

 Mit der Aktion „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ will die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) in Kooperation mit anderen Organisationen das Selbstvertrauen der Bürger in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer stärken – für mehr gerettete Leben. Mehr

 

 

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