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Marburg gegen Darmkrebs
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Marburg gegen Darmkrebs
Schauspieler Volker Heymann bei einer Darmspiegelungsszene.

Darmkrebsmonat März:
„Alarm im Darm“ in Marburg und Gladenbach


(Marburg, 27. März 2013) Anlässlich des Darmkrebsmonats März, den die Felix Burda Stiftung und die Stiftung LebensBlicke in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal ausruft, hat die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ zwei besondere Veranstaltungen zum Thema „Alarm im Darm“ in Marburg und Gladenbach ausgerichtet.   

Am 20. März 2013 drehte sich im Marburger Rathaus alles um das Thema Darmkrebsvorsorge. Schirmherr Oberbürgermeister Egon Vaupel stellte gleich zu Beginn des Abends fest: „Vorsorge ist ohne Aufklärung nicht möglich!“.

Dr. med. Daniela Müller vom Marburger Darmzentrum berichtete in ihrem Vortrag, dass jedes Jahr bundesweit etwa 27.000 Menschen an Darmkrebs sterben und es jährlich  rund 70.000 Neuerkrankungen gibt. Um die Brisanz dieser Zahlen zu unterstreichen, schaute sie sich im gut gefüllten Rathaussaal um und sagte: „Wenn ich mich hier im Raum umschaue, könnte auch jemand von Ihnen darunter sein.“

Was viele nicht wissen: Darmkrebs lässt sich durch Vorsorge nahe zu komplett verhindern. Dazu gehört der Test auf verstecktes Blut im Stuhl, der ab dem 50. Lebensjahr empfohlen wird sowie die Darmspiegelung, die ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre durchgeführt werden sollte.  Es ist  es wichtig regelmäßig zur Darmspiegelung zu gehen. Denn: „Beim Darmkrebs sind die Vorstufen gut erkennbar und können zum Teil dann auch gleich bei der Darmspiegelung entfernt werden.“ weiß Dr. med. Anke Diederich vom MVZ Gladenbach. Sie hat am 21. März 2013 mehr als 80 Besucher im Haus des Gastes in Gladenbach über das Thema Darmkrebsvorsorge informiert.

Der Marburger Armin Hedwig hat bereits zwei Darmspiegelungen machen lassen und berichtete dem aufmerksamen Publikum von seinen positiven Erfahrungen. Er ermunterte sie ebenfalls die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen.  

Coralie Wolff und Volker Heymann vom VorsorgTheater der Stiftung Lebensblicke setzten die Informationen der beiden Gastroenterologinnen in humorig-kabarettistische Szenen um. „Alarm im Darm“ heißt das Theaterstück, dass das Marburger und Gladenbacher Publikum zu Lachtiraden hinriss  und die beiden Abende zu unvergesslichen Events machte.

Nach den Vorträgen und den Darbietungen der Schauspieler brannten den Gästen folgende Fragen unter den Nägeln: Wie bereitet man sich richtig auf eine Darmspieglung vor? Wie wird der abgetragene Polyp aus dem Darm entfernt? Welche Rolle spielt die genetische Veranlagung bei der Entstehung von Darmkrebs.

Die Ausrichter der erfolgreichen Veranstaltungen, die Norgine GmbH und das Deutsche Grüne Kreuz e. V., freuen sich über die gelungenen Abende und ermunterten die insgesamt mehr als 140 Besucher ihr Wissen weiterzutragen, in die Familien und ihren Freundes- und Bekanntenkreis, um dem Darmkrebs zu trotzen.


Einen Einblick in das Theaterstück "Alarm im Darm" bekommen Sie Opens external link in new windowhier.

Darmkrebsmonat März: Die Opens external link in new windowOberhessische Presse berichtet. 


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DARMKREBSMONAT MÄRZ

„Alarm im Darm“ in Marburg und Gladenbach
Das VorsorgTheater der Stiftung LebensBlicke und ein Vortrag informieren über Darmkrebsvorsorge

(Marburg, 1. März 2013) Bereits zum zwölften Mal rufen die die Stiftung LebensBlicke (Früherkennung Darmkrebs) sowie die Felix Burda Stiftung in diesem Jahr den Darmkrebsmonat März aus.

Zwei besondere Veranstaltungen in Marburg und Gladenbach machen deshalb auf ungewöhnliche Weise auf das Thema Darmkrebsvorsorge aufmerksam: Ein bisschen Komik, ein wenig Kabarett, zwei Akteure und das Thema Darmkrebs machen den Abend zu einem unvergesslichen Ereignis. Polypen im begehbaren DarmDenn wer spricht sonst schon über seinen Darm und wer geht in ein Theaterstück mit dem skurrilen Titel „Alarm im Darm“? Das Stück wurde übrigens von der Stiftung Lebensblicke initiiert, und das Ensemble trägt den Namen „VorsorgTheater“. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

Im Anschluss an das Theaterstück stellt eine lokale Gastroenterologin die Chancen und Möglichkeiten einer effektiven Darmkrebsfrüherkennung vor. Es wird u. a. erklärt, was bei einer Darmspieglung passiert, wer diese in Anspruch nehmen kann und wie man den Darm schonend auf eine Spieglung vorbereitet.

Termine „Alarm im Darm“
Theaterstück und Vortrag zum Thema Darmkrebsvorsorge

Marburg: Mittwoch, 20. März 2013, 19.00 Uhr
Rathaus Marburg, Rathaussaal, Markt 1, 35037 Marburg
Grußwort von Schirmherr Oberbürgermeister Egon Vaupel
Vortrag: Alarm im Darm – Was kann ich tun?
Referentin: Dr. med. Daniela Müller, Darmzentrum Marburg

Gladenbach: Donnerstag, 21. März 2013, 18.00 Uhr
Haus des Gastes, Kleiner Saal, Karl-Waldschmidt-Straße 5, 35037 Gladenbach
Vortrag: Darmkrebs – Wie kann ich vorsorgen?
Referentin: Dr. med. Anke Diederich, MVZ Gladenbach

Der Eintritt ist an beiden Abenden frei. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Aktionsflyer Initiates file downloadzum Download

Aktionsplakat Initiates file downloadzum Download

Material der Stiftung LebensBlicke

Flyer "Alarm im Darm" Initiates file downloadzum Download

Broschüre Selbsttest Initiates file downloadzum Download

Broschüre "Aktiv gegen Darmkrebs" Initiates file downloadzum Download

Mehr unter Opens external link in new windowwww.lebensblicke.de

Eine Reise durch den Darm - Besucher erkunden 20 Meter langes Darmmodell

 

Beim Stadtfest 3TM im Juli 2012 stand ein begehbares Darmmodell der Felix Burda Stiftung an der Elisabethkirche Marburg: Information und Beratung zur Krebsvorsorge


Mit mehr als 3.000 Besuchern verzeichnete die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ einen vollen Erfolg auf dem Stadtfest „3 Tage in Marburg“, das vom 6. bis 8. Juli 2012 stattfand. Das 20 Meter lange und begehbare Modell „Faszination im Darm“ von der Felix Burda Stiftung war an der Elisabethkirche in Marburg ein rosafarbener Anziehungspunkt für jung und alt.

Sein Standort ist also genau „an dem Ort, wo Elisabeth das Hospital gegründet hat“, so Oberbürgermeister Egon Vaupel. Das Darmmodell wurde am Freitag, den 6. Juli um 14 Uhr von Oberbürgermeister Vaupel als Schirmherr der Initiative, dem Internisten Dr. Helmut Lichti  sowie Dr. Michael Jiresch, Geschäftsführer der Norgine GmbH, eröffnet. Ganz gleich ob als Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder Sehbehinderter, jeder hatte die Chance, den Darm auf seine Weise von Innen zu erkunden. Die originelle, leicht verständliche und barrierefreie Darstellungsart ermöglichte es jedem, die Entstehung von Darmkrebs in den verschiedenen Entwicklungsstadien und Vorstufen zu begreifen. Für Kinder war der Gang durch das Modell und der Comic „Die Körper-Kosmonauten — Auf der Suche nach dem Darmpolypen“ eine wahrhafte Entdeckungsreise.

Neben den zahlreichen Informationsangeboten nutzten die Besucher auch die Möglichkeit, Fragen an beratende Fachärzte zu stellen, die sich ehrenamtlich für die Präventionsinitiative einsetzten. Die Marburger Mediziner Dr. Fritz Holst vom Ärztehaus Marburg, Dr. Helmut Lichti und Dr. Christina Mayer vom MVZ Innere Medizin Marburg sowie Dr. Sebastian Hoffmann und Dr. Daniela Müller vom Darmzentrum auf den Lahnbergen standen den Interessierten ebenso wie Dr. Anke Diederich vom MVZ Gladenbach und Dr. Bernd Küllmer vom Dialysezentrum und der Internistischen Praxis Kirchhain Rede und Antwort. Häufig gab es Fragen zum Thema Darmbeschwerden. Die Mediziner klärten über den Unterschied von schmerzhaften Symptomen des Reizdarmes und den stillen Symptomen des Darmkrebs auf. Dank der heutigen Krebsfrüherkennungsmaßnahmen kann jedoch das Risiko, Darmkrebs zu bekommen, um 90% gesenkt werden. Laut Dr. Lichti „sollten alle bemüht sein auf diesem Weg weiter zu gehen“, um die Teilnahme an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchen zu erhöhen und damit die Zahl der jährlich 70.000 Neuerkrankungen zu reduzieren.

Als Initiatoren von „Marburg gegen Darmkrebs“ möchten das Deutsche Grüne Kreuz e. V. und Norgine GmbH auf die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland aufmerksam machen. Diese Auftaktaktion, aber auch zukünftige Aktivitäten, sollen die Menschen über Früherkennungsmöglichkeiten aufklären und motivieren, diese auch in Anspruch zu nehmen.


„Vorsorge kann Leben retten“

dieser Satz ist für Darmkrebs-Früherkennungs-Untersuchungen so zutreffend wie für kaum eine andere gesundheitliche Vorsorgemaßnahme. Die Darmkrebs-Früherkennung ist eine der effektivsten und sinnvollsten Vorsorgeuntersuchungen überhaupt und wird von Fachleuten einhellig empfohlen. Denn:

  • Ein rechzeitiges Erkennen der Krankheit durch ein flächendeckendes Screening könnte nach Expertenschätzungen etwa 90 bis 95 % der Darmkrebserkrankungen verhindern und viele Menschen vor dem qualvollen Krebstod bewahren.
  • Außerdem ist Darmkrebs eine Krebsart, für die die Heilungschancen besonders hoch sind. Das heißt: Wird die Erkrankung  frühzeitig erkannt, sind die Überlebenschancen im Vergleich zu anderen Krebsarten mit fast 100 % sehr hoch.  

Das ist die gute Nachricht!

Die schlechte Nachricht:

  • Darmkrebs ist die häufigste Krebsneuerkrankung in Deutschland: Zwischen 65.000 und 70.000 Neuerkrankungen werden jedes Jahr registriert – fast so viele Menschen wie Marburg Einwohner hat! Damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern im internationalen Vergleich.
  • Mit fast 27.000 Todesfällen jährlich ist Darmkrebs bei Männern und Frauen noch immer die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland.
  • Und: Trotz jährlicher Aufklärungskampagnen ist die Inanspruchnahme der kostenlosen Darmkrebsfrüherkennungsuntersuchung in den letzen vier Jahren um 33 % zurückgegangen. In Hessen, wo jedes Jahr mehr als 5.500 Menschen wegen Darmkrebs behandelt werden müssen, nahm die Zahl der Teilnehmer an der Darmspiegelung ab 55 Jahren sogar um 52 Prozent ab.

Lokales Bündnis zur Aufklärung über Vorsorgechancen
Stadtansicht Marburg Foto: DGKDem möchte die neue Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ auf lokaler Ebene mit Aktionen und Aufklärungsarbeit entgegenwirken. Unter dem,  Motto "Jeder! Mensch zählt" möchte sie Mut machen und Menschen motivieren, aktiv Vorsorge zu treffen und die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen.

Initiatoren der Aktion „Marburg gegen Darmkrebs“ sind  das Deutsche Grüne Kreuz e. V. und Norgine GmbH, die beide in Marburg ansässig sind und sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, die Bevölkerung im heimischen Raum über Darmkrebs zu informieren und vor allem über die Chancen der Früherkennungsmaßnahmen wie der Darmspiegelung  aufzuklären.

Viele Unterstützer für „Marburg gegen Darmkrebs“
Unterstützt wird die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ von zahlreichen lokalen und überregionalen Partnern wie u. a. dem Darmkrebszentrum am Marburger Uni-Klinikum, niedergelassenen Ärzten aus der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, Betriebsärzten, Krankenkassen, Apotheken, heimischen Unternehmen, der Stadt Marburg, dem Fachbereich Gesundheit beim Kreis, der Elisabethkirchengemeinde und heimischen Medien sowie überregionalen Fachinstitutionen wie der Hessischen Krebsgesellschaft, dem Hessischen Sozialministerium oder der Landesärztekammer Hessen. Siehe auch >> Partner

Oberbürgermeister Vaupel ist Schirmherr, Susanne Fröhlich Unterstützerin
Die Schirmherrschaft von „Marburg gegen Darmkrebs“ unter dem Motto „Jeder! Mensch zählt“ hat Oberbürgermeister Egon Vaupel übernommen, als prominente Unterstützerin konnte die bekannte Moderatorin, Journalistin und Buchautorin Susanne Fröhlich gewonnen werden.
 

Erste Aktion: Begehbares Darmmodell kommt im Juli zum Stadtfest nach Marburg

Der Eingang von FASZINATION DARM. Foto: Felix Burda Stitung
Der Eingang von FASZINATION DARM, dem begehbaren Modell der Felix Burda Stiftung. Foto: Felix Burda Stitung

Gemeinsam möchte das lokale Bündnis „Marburg gegen Darmkrebs“ die Bevölkerung in Marburg und Umgebung für Darmkrebs und seine Verhinderung sensibilisieren, interessieren und mit Aktionen und Informationen möglichst viele Menschen animieren, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, indem sie Vorsorgemöglichkeiten wahrnehmen.

  • Erste große Aktion des Bündnisses „Marburg gegen Darmkrebs“ ist die Präsentation von Europas größtem begehbaren Darmmodell während des Stadtfestes „3 Tage Marburg“ vom 6. bis 8. Juli 2012 an zentraler Stelle auf dem Vorplatz der Elisabethkirche. Das von der Felix Burda Stiftung entwickelte Modell FASZINATION DARM macht das Organ anschaulich und buchstäblich begreifbar und zeigt u. a. die Entstehung von Darmkrebs in den  verschiedenen Entwicklungsstadien und Vorstufen. Weitere Informationen dazu finden Sie >> hier 
  • Weitere Aktionen, Aufklärungsmaßnahmen wie Vorträge oder Telefonaktionen und die Erstellung von Informationsmaterialien sind in Planung.

Mitstreiter, lokale Akteure und Unterstützter – finanzieller wie ideeller Art – sind immer willkommen! – Damit Darmkrebs-Prävention zum Stadtgespräch wird!

Darmkrebs ist vermeidbar – nutzen Sie Ihre Chance!

 

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