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Rundum-Sorglos-Paket: Impfen – Reisen – Genießen
Foto: Aleksandar Jocic-Fotolia

Es gibt eine Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Reisegepäckversicherung. Gut so.

Über all die Versicherungsfragen sollte jedoch nicht versäumt werden, auch für die Gesundheit zu sorgen – zum Beispiel durch alle für die Reise notwendigen Impfungen. Wer unter Fernweh leidet, sollte sich also rechtzeitig vom Arzt beraten lassen, spätestens jedoch sechs Wochen vor dem Urlaub.

Dies gilt vor allem für Fernreisen, aber durchaus auch für Reisen zu näheren Zielen. So kann in Europa z. B. im Mittelmeerraum eine Impfung gegen Hepatitis A (eine Form der Gelbsucht) sinnvoll sein; und gerade hier finden sich viele FSME-Gebiete.

Es ist ein großer Unterschied, ob man eine Pauschalreise gebucht hat oder einen Abenteuerurlaub plant. Doch bei beiden Reisen gilt: Zunächst sollten die Standardimpfungen überprüft werden, denn oft werden die Auffrischimpfungen vergessen.

Spezielle Reiseimpfungen müssen im Allgemeinen vom Reisenden selbst bezahlt werden, es gibt aber immer mehr Krankenkassen, die die Kosten übernehmen. Es lohnt sich also nachzufragen. Alle Auffrischimpfungen, wie die gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten oder Poliomyelitis, werden grundsätzlich von den Kassen getragen.

Weitere kostenlose Informationen gibt es unter www.ibera-online.de, dem Reiseberatungs­programm des Deutschen Grünen Kreuzes. Es berücksichtigt Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin­ und Internationale Gesundheit e. V. (DTG).