DGK e.V. -Marburg gegen Darmkrebs
Gesundheitsinformationen zu:
Marburg gegen Darmkrebs
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel




 

 





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Marburg gegen Darmkrebs
Marburg gegen Darmkrebs

Alarm im Darm – das muss nicht sein!

In der FBS wurde über Darmkrebsvorsorge informiert

(Marburg, 27.10.2014) Die Marburger Ärztin Dr. med. Daniela Müller, Oberärztin der Abtei­lung für Gastro­enterologie und internistische Leiterin des Darmzen­trums Marburg konnte am 20.11.2014 in der Evangelischen Familienbildungsstätte viele Fragen rund um das Thema Darmkrebs-Früherkennung beantworten.

Zu der Vortragsveranstaltung hatte die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ einge­laden, die vom Marburger Unternehmen Norgine GmbH und dem Deutschen Grünen Kreuz e. V. ins Leben gerufen worden war. Schirmherr ist der Marburger Oberbürger­meister Egon Vaupel. Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung über die Möglichkeit der Darm­spiegelung zu informieren und damit einen Beitrag zur Senkung der Neuerkran­kungsrate zu leisten.

Im Jahr 2014 werden laut Schätzung der deutschen epidemiologischen Krebsregister und des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert-Koch-Institut 35.500 Männer und 28.400 Frauen an einem kolorektalen Karzinom erkranken. Was viele nicht wissen: Deutschland liegt bei der Rate der jährlichen Neuerkrankungen im internationalen Vergleich mit an der Spitze! Fachleute machen dafür unter anderem die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hierzulande verantwortlich. 

Durch eine Darmspiegelung kann Darmkrebs nicht nur früh erkannt, sondern durch das Entfernen von Vorstufen sogar völlig verhindert werden. Grundvoraussetzung für das Gelingen einer Darmspiegelung ist allerdings eine gute Darmreinigung. Denn, so erläuterte Dr. Daniela Müller, je sauberer der Darm ist, desto besser lassen sich Details beurteilen und umso leichter und schneller verläuft die Spiegelung. Wie der Darm komfortabel und gut gereinigt werden kann, wurde bei dem Vortrag rege diskutiert.

„Eine Darmreinigung, wie sie für eine Darmspiegelung notwendig ist, ist kein Drama“, beruhigte Dr. Müller. Sie empfiehlt, nach der Lösung für die Reinigung einen Schluck klarer Flüssigkeit hinterher zu trinken.

Die Expertin wies darauf hin, dass sich Darmkrebs lange Zeit kaum bemerkbar macht. Wenn es zu Stuhlunregelmäßigkeiten, Blähungen oder Blut im Stuhl kommt, können dies bereits Anzeichen für ein fortgeschrittenes Stadium sein. Daher kommt der Krebsfrüherkennung durch eine Darmspiegelung eine wichtige Rolle zu.

Generell hat jeder ab 55 Jahren den Anspruch, eine Darmspiegelung durchführen zu lassen. Bedenklich ist jedoch, dass nur etwa 23 Prozent der Berechtigten diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. Armin Hedwig ist einer von ihnen. Der Marburger berichtete, dass er bereits zwei Darmspiegelungen innerhalb von acht Jahren hat machen lassen. Sein Fazit: „Wer das nicht macht, ist selber schuld!“

Auch weitere Besucher hatten sich schon „mal spiegeln lassen“. Bei dem Erfahr­ungs­­austausch wird klar: Es ist wirklich kein Drama und hinterher fühlt man sich gut, weil die Spiegelung Sicherheit gibt und somit die Lebensqualität wieder gesteigert wird.

Vortrag am 20.11.2014 in der FBS Marburg

Alarm im Darm – das muss nicht sein!

Darmkrebs ist die zweit­häufigste Tumorerkrankung sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Symptome und Warnzeichen werden meist erst dann wahrgenommen, wenn der Krebs schon fortgeschritten ist. Doch dem Tumor kann man zuvorkommen.

Darauf weist Dr. med. Daniela Müller, Oberärztin der Abtei­lung für Gastro­enterologie und internistische Leiterin des Darmzen­trums Marburg hin: „Durch eine Darmspiegelung können bereits Darmkrebsvorstufen, die Polypen, zuverlässig erkannt und somit Darmkrebs mit hoher Sicherheit verhindert werden.“

Im Rahmen eines Vortrages informiert die Expertin am Donnerstag, den 20.11.2014 in der Zeit von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr rund um das Thema Darmkrebs und Darmkrebs­vorsorge. Die Veranstaltung der Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ findet in Kooperation mit der Evangelischen Familien-Bildungsstätte (FBS) statt. Veranstal­tungs­ort ist das Mehrgenerationen­haus, Luther­ischer Kirchhof 3 in Marburg. Der Eintritt ist kostenfrei.

In dem Vortrag erfahren Interessierte, welche Faktoren das Entstehen von Darm­krebs beeinflussen, welcher Lebensstil von Fachleuten vorbeugend empfohlen wird und was jeder selbst tun kann, damit Darmkrebs oder Vorstufen davon rechtzeitig erkannt werden.

Unsere Pressemeldung zu "Alarm im Darm - das muss nicht sein!" finden Sie Initiates file downloadhier

Vortrag:          Alarm im Darm – das muss nicht sein!

Referentin:     Dr. Daniela Müller, Darmzentrum Marburg

Datum:           Donnerstag, 20.11.2014

Uhrzeit:          18.30 - 20.30 Uhr

Ort:                Mehrgenerationenhaus/Seminarraum, Lutherischer Kirchhof 3,

                      35037 Marburg

Anmeldung:  Ev. Familien-Bildungsstätte Marburg, montags bis donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr unter Tel. 06421- 17 508-0, oder unter www.fbs-marburg.de

 

 

 

Alarm im Darm – das muss nicht sein!

Dr. Helmut Lichti demonstriert die Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge mittels Endoskop.

Alarm im Darm – das muss nicht sein!
In der FBS wurde über Darmkrebsvorsorge informiert

(Marburg, 20.11.2013) „Vor 30 Jahren, als ich anfing, war die Diagnose Darmkrebs eine Katastrophe für den Patienten. Heute ist das anders, wir haben die Möglichkeit Darmkrebs im Frühstadium zu erkennen. Das heißt, der Untersuchte hat eine Überlebenschance von 95 Prozent,“ resümierte der Marburger Internist Dr. Helmut Lichti in seinem Vortrag „Alarm im Darm – das muss nicht sein!“, am 13. November 2013  in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte.  

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart überhaupt, bei Männern ist Prostatakrebs die häufigste Krebsart, bei Frauen Brustkrebs. Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 26.666 Neuerkrankungen gezählt. Nun gilt es, diese Zahl zu senken. Die Chancen dazu sind gut, denn Darmkrebs wächst in der Regel sehr langsam, so kann Darmkrebs oftmals früh erkannt werden. Ein Problem ist, dass sich Darmkrebs lange Zeit kaum bemerkbar macht, wenn es zu Stuhlunregelmäßigkeiten, Blähungen oder Blut im Stuhl kommt, können dies bereits Anzeichen für ein fortgeschrittenes Stadium sein. Daher kommt der Krebsfrüherkennung durch eine Darmspiegelung eine wichtige Rolle zu.

Bedenklich ist jedoch, dass nur 23 Prozent der Berechtigten die Möglichkeit dieser in Anspruch nehmen. Der Marburger Armin Hedwig ist einer von ihnen. Der 69 Jährige hat bereits zwei Darmspiegelungen machen lassen, sein Fazit: „Wer das nicht macht, ist selber Schuld!“.

Generell hat jeder ab 55 Jahren einen Anspruch auf die Vorsorgeuntersuchung. Einer der zahlreichen Besucher berichtet von seinen Erfahrungen und weiß nun: „Man braucht keine Angst davor zu haben.“

Ganz praktisch wurde es bei der Frage „Wie kommt man eigentlich mit dem Schlauch durch die Windungen des Darms?“. Dr. Lichti hatte ein Endoskop mitgebracht und demonstrierte anschaulich die Möglichkeiten dieser modernen Untersuchungsmethode.

Schließlich, so Dr. Lichti, ist Erfolg bei der Vorsorge und Behandlung von Darmkrebs nur in Kooperation mit vielen verschiedenen Partnern möglich, exemplarisch dafür stellte er das Darmzentrum Marburg vor.

In Marburg und Umgebung gibt es durch das Darmzentrum und verschiedene niedergelassene Internisten optimale Voraussetzungen für eine effektive Darmkrebsvorsorge. Nun ist es an jedem Einzelnen, die Chance zur Vorsorge zu ergreifen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt darüber!

Nach oben

Vortragsveranstaltung in Kooperation mit der FBS Marburg
Alarm im Darm – das muss nicht sein!
 
Wussten Sie, dass Darmkrebs durch Früherkennung nahezu komplett verhindert werden kann? In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie vorsorgen können und welche Faktoren das Entstehen von Darmkrebs beeinflussen.

Der Marburger Facharzt für Innere Medizin Dr. med. Helmut Lichti informiert am Mittwoch, den 13.11.2013 in der Zeit von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr rund um das Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge. Die Veranstaltung der Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ findet in Kooperation mit der Opens external link in new windowEvangelische Familien-Bildungsstätte statt. Veranstaltungsort ist die FBS, Barfüßertor 34, 1. Stock, Seminarraum, 35037 Marburg. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung bei der FBS wird erbeten unter: 06421/175080.

Vortrag:     Alarm im Darm – das muss nicht sein!
Referent:   Dr. med. Helmut Lichti
Datum:      Mittwoch, 13.11.2013
Uhrzeit:     17.30 - 19.30 Uhr
Ort:            FBS, Barfüßertor 34, 1. Stock Seminarraum, 35037 Marburg


Unsere Pressemeldung zu "Alarm im Darm - das muss nicht sein!" finden Sie Initiates file downloadhier.


Nach oben

Foto: dgk

Marburger Stadtfestbesucher kommen in Bewegung!

(Marburg, 18. Juli 2013) Mehr als 80 Stadtfestbesucher haben die Möglichkeit genutzt und am Stand „Marburg gegen Darmkrebs“ aktiv in die Pedale getreten. „Seit meinem Fahrradunfall im Jahr 2011, bin ich nicht mehr Rad gefahren, nun nutze ich die Chance wieder Vertrauen ins Radeln zu gewinnen,“ sagte ein Besucher. Bei Erhart Dettmering ist das ganz anders, er hat bei seiner Tour durch den Ebsdorfergrund in diesem Monat bereits 74 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt. Gemeinsam mit seinen Enkelkindern Finn und Tom informierte er sich zum Thema Darmkrebsvorsorge durch Bewegung.

Im Gespräch mit Kirsten Schäfer, Nordic Walking Trainerin des Vereins „Leben mit Krebs Marburg e. V.“, dem Internisten Dr. Helmut Lichti und der Gastroenterologin Dr. Daniela Müller vom Marburger Darmzentrum, erfuhren die Stadtfestbesucher: Durch regelmäßige Bewegung, 3 bis 4 Mal pro Woche etwa eine halbe Stunde, lässt sich das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um etwa 30 Prozent senken.

Am Stand war immer etwas los, Vertreter der Deutschen ILCO e. V. standen für Fragen zur Verfügung, Azubis des Marburger Unternehmens Pharmaserv warben für ihren Sponsorenlauf zu Gunsten von „Leben mit Krebs Marburg e. V.“. Manche Besucher nutzen die Gelegenheit und erzählten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit der Darmspieglung und dem Gefühl von Sicherheit, wenn ihnen der Arzt bescheinigt: „Alles in Ordnung!“.

Inzwischen beginnt sich das 2012 von der Norgine GmbH und dem Deutschen Grünen Kreuz e. V. initiierte Aktionsbündnis „Marburg gegen Darmkrebs“ unter der Schirmherrschaft von Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel in der Stadt zu etablieren. Vielen ist auch noch das riesige Darmmodell der Felix Burda Stiftung, das im letzten Jahr an der Elisabethkirche stand, in Erinnerung. In diesem Jahr stand der Aspekt „Bewegung senkt das Darmkrebsrisiko“ im Fokus.

„Marburg gegen Darmkrebs“ dankt allen am Stand Aktiven, den Sponsoren und Aktionspartnern, allen voran den Apotheken in Marburg und Umgebung sowie den Ärzten und Selbsthilfegruppen vor Ort. Und wünscht allen einen aktiven Alltag und ganz viel Gesundheit!



Nach oben

(c)fotolia_johny007pan

MARBURGER TRETEN IN DIE PEDALE!
Initiative Marburg gegen Darmkrebs bringt Besucher bei 3TM in Bewegung

(Marburg, 18. Juni 2013) Besucher des Stadtfestes können am Stand der Initiative Marburg gegen Darmkrebs in die Pedale treten und sich von Ärzten und Vertretern von Selbsthilfegruppen persönlich beraten lassen.

Bewegung beugt Darmkrebs vor
Körperliche Aktivität senkt das Risiko für Darmkrebs und die steigert die Heilungschancen von Darmkrebspatienten –  was zahlreiche Studien belegen. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe sinkt bei körperlich aktiven Menschen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um 40 bis 50 Prozent.

Marburger treten in die Pedale
Grund genug für die lokale Initiative Marburg gegen Darmkrebs, die Mitbürger in Bewegung zu bringensetzen: Die Initiative hat sich vorgenommen, beim Stadtfest 3TM so viele Besucher wie möglich aufs Trainingsrad zu holen. Am Stand im Schlosspark können alle, die mitmachen wollen, auf einem bequemen Liegerad in die Pedale treten. Die erreichten Kilometer werden gezählt. – Man darf gespannt sein, wie viele Kilometer die Marburger zusammenbringen.

Beratungssprechzeiten mit heimischen Ärzten vor Ort
Zudem können die Besucher direkt vor Ort mit Experten sprechen. Zur individuellen Beratung und Beantwortung von Fragen werden Samstag und Sonntag von 15.00 bis 16.30 Uhr am Stand zu festen Zeiten Marburger Ärzte und Vertreter von Selbsthilfegruppen am Stand zur Verfügung stehen. Interessierte können einen Risiko-Schnelltest ausfüllen – und sich über die Möglichkeiten informieren, Darmkrebs früh zu erkennen und damit die Heilungschancen radikal zu verbessern. Goldstandard für die Früherkennung ist die Darmspiegelung. In einem Video kann man einer Kamera auf der Reise durch den Darm folgen.

Und Sie haben die Möglichkeit mit Mitgliedern aus Selbsthilfegruppen zu sprechen. Die Lauftrainerin von "Leben mit Krebs Marburg e. V." und der Vertreter der Deutschen ILCO e. V. werden vor Ort sein. 


Besuchen Sie uns im Schlosspark!
Der Stand Marburg gegen Darmkrebs befindet sich im Schlosspark/Erlebniswiese, Platz Nr. 205

Öffnungszeiten:
Samstag, 13. Juli 2013:  11 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag, 14. Juli 2013:  11 Uhr bis 18 Uhr

Persönliche medizinische Beratung durch Experten für Darmgesundheit:
an beiden Tagen von 15.00 bis 16.30 Uhr

Materialien zum Download:

Initiates file downloadAktionsflyer "Marburger treten in die Pedale"
Initiates file downloadAktionsplakat "Marburger treten in die Pedale"
Initiates file downloadPressemitteilung "Marburger treten in die Pedale"


Nach oben

Schauspieler Volker Heymann bei einer Darmspiegelungsszene.

Darmkrebsmonat März:
„Alarm im Darm“ in Marburg und Gladenbach


(Marburg, 27. März 2013) Anlässlich des Darmkrebsmonats März, den die Felix Burda Stiftung und die Stiftung LebensBlicke in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal ausruft, hat die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ zwei besondere Veranstaltungen zum Thema „Alarm im Darm“ in Marburg und Gladenbach ausgerichtet.   

Am 20. März 2013 drehte sich im Marburger Rathaus alles um das Thema Darmkrebsvorsorge. Schirmherr Oberbürgermeister Egon Vaupel stellte gleich zu Beginn des Abends fest: „Vorsorge ist ohne Aufklärung nicht möglich!“.

Dr. med. Daniela Müller vom Marburger Darmzentrum berichtete in ihrem Vortrag, dass jedes Jahr bundesweit etwa 27.000 Menschen an Darmkrebs sterben und es jährlich  rund 70.000 Neuerkrankungen gibt. Um die Brisanz dieser Zahlen zu unterstreichen, schaute sie sich im gut gefüllten Rathaussaal um und sagte: „Wenn ich mich hier im Raum umschaue, könnte auch jemand von Ihnen darunter sein.“

Was viele nicht wissen: Darmkrebs lässt sich durch Vorsorge nahe zu komplett verhindern. Dazu gehört der Test auf verstecktes Blut im Stuhl, der ab dem 50. Lebensjahr empfohlen wird sowie die Darmspiegelung, die ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre durchgeführt werden sollte.  Es ist  es wichtig regelmäßig zur Darmspiegelung zu gehen. Denn: „Beim Darmkrebs sind die Vorstufen gut erkennbar und können zum Teil dann auch gleich bei der Darmspiegelung entfernt werden.“ weiß Dr. med. Anke Diederich vom MVZ Gladenbach. Sie hat am 21. März 2013 mehr als 80 Besucher im Haus des Gastes in Gladenbach über das Thema Darmkrebsvorsorge informiert.

Der Marburger Armin Hedwig hat bereits zwei Darmspiegelungen machen lassen und berichtete dem aufmerksamen Publikum von seinen positiven Erfahrungen. Er ermunterte sie ebenfalls die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen.  

Coralie Wolff und Volker Heymann vom VorsorgTheater der Stiftung Lebensblicke setzten die Informationen der beiden Gastroenterologinnen in humorig-kabarettistische Szenen um. „Alarm im Darm“ heißt das Theaterstück, dass das Marburger und Gladenbacher Publikum zu Lachtiraden hinriss  und die beiden Abende zu unvergesslichen Events machte.

Nach den Vorträgen und den Darbietungen der Schauspieler brannten den Gästen folgende Fragen unter den Nägeln: Wie bereitet man sich richtig auf eine Darmspieglung vor? Wie wird der abgetragene Polyp aus dem Darm entfernt? Welche Rolle spielt die genetische Veranlagung bei der Entstehung von Darmkrebs.

Die Ausrichter der erfolgreichen Veranstaltungen, die Norgine GmbH und das Deutsche Grüne Kreuz e. V., freuen sich über die gelungenen Abende und ermunterten die insgesamt mehr als 140 Besucher ihr Wissen weiterzutragen, in die Familien und ihren Freundes- und Bekanntenkreis, um dem Darmkrebs zu trotzen.


Einen Einblick in das Theaterstück "Alarm im Darm" bekommen Sie Opens external link in new windowhier.

Darmkrebsmonat März: Die Opens external link in new windowOberhessische Presse berichtet. 


Nach oben

DARMKREBSMONAT MÄRZ

„Alarm im Darm“ in Marburg und Gladenbach
Das VorsorgTheater der Stiftung LebensBlicke und ein Vortrag informieren über Darmkrebsvorsorge

(Marburg, 1. März 2013) Bereits zum zwölften Mal rufen die die Stiftung LebensBlicke (Früherkennung Darmkrebs) sowie die Felix Burda Stiftung in diesem Jahr den Darmkrebsmonat März aus.

Zwei besondere Veranstaltungen in Marburg und Gladenbach machen deshalb auf ungewöhnliche Weise auf das Thema Darmkrebsvorsorge aufmerksam: Ein bisschen Komik, ein wenig Kabarett, zwei Akteure und das Thema Darmkrebs machen den Abend zu einem unvergesslichen Ereignis. Polypen im begehbaren DarmDenn wer spricht sonst schon über seinen Darm und wer geht in ein Theaterstück mit dem skurrilen Titel „Alarm im Darm“? Das Stück wurde übrigens von der Stiftung Lebensblicke initiiert, und das Ensemble trägt den Namen „VorsorgTheater“. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

Im Anschluss an das Theaterstück stellt eine lokale Gastroenterologin die Chancen und Möglichkeiten einer effektiven Darmkrebsfrüherkennung vor. Es wird u. a. erklärt, was bei einer Darmspieglung passiert, wer diese in Anspruch nehmen kann und wie man den Darm schonend auf eine Spieglung vorbereitet.

Termine „Alarm im Darm“
Theaterstück und Vortrag zum Thema Darmkrebsvorsorge

Marburg: Mittwoch, 20. März 2013, 19.00 Uhr
Rathaus Marburg, Rathaussaal, Markt 1, 35037 Marburg
Grußwort von Schirmherr Oberbürgermeister Egon Vaupel
Vortrag: Alarm im Darm – Was kann ich tun?
Referentin: Dr. med. Daniela Müller, Darmzentrum Marburg

Gladenbach: Donnerstag, 21. März 2013, 18.00 Uhr
Haus des Gastes, Kleiner Saal, Karl-Waldschmidt-Straße 5, 35037 Gladenbach
Vortrag: Darmkrebs – Wie kann ich vorsorgen?
Referentin: Dr. med. Anke Diederich, MVZ Gladenbach

Der Eintritt ist an beiden Abenden frei. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Aktionsflyer Initiates file downloadzum Download

Aktionsplakat Initiates file downloadzum Download

Material der Stiftung LebensBlicke

Flyer "Alarm im Darm" Initiates file downloadzum Download

Broschüre Selbsttest Initiates file downloadzum Download

Broschüre "Aktiv gegen Darmkrebs" Initiates file downloadzum Download

Mehr unter Opens external link in new windowwww.lebensblicke.de

Eine Reise durch den Darm - Besucher erkunden 20 Meter langes Darmmodell

 

Beim Stadtfest 3TM im Juli 2012 stand ein begehbares Darmmodell der Felix Burda Stiftung an der Elisabethkirche Marburg: Information und Beratung zur Krebsvorsorge


Mit mehr als 3.000 Besuchern verzeichnete die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ einen vollen Erfolg auf dem Stadtfest „3 Tage in Marburg“, das vom 6. bis 8. Juli 2012 stattfand. Das 20 Meter lange und begehbare Modell „Faszination im Darm“ von der Felix Burda Stiftung war an der Elisabethkirche in Marburg ein rosafarbener Anziehungspunkt für jung und alt.

Sein Standort ist also genau „an dem Ort, wo Elisabeth das Hospital gegründet hat“, so Oberbürgermeister Egon Vaupel. Das Darmmodell wurde am Freitag, den 6. Juli um 14 Uhr von Oberbürgermeister Vaupel als Schirmherr der Initiative, dem Internisten Dr. Helmut Lichti  sowie Dr. Michael Jiresch, Geschäftsführer der Norgine GmbH, eröffnet. Ganz gleich ob als Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder Sehbehinderter, jeder hatte die Chance, den Darm auf seine Weise von Innen zu erkunden. Die originelle, leicht verständliche und barrierefreie Darstellungsart ermöglichte es jedem, die Entstehung von Darmkrebs in den verschiedenen Entwicklungsstadien und Vorstufen zu begreifen. Für Kinder war der Gang durch das Modell und der Comic „Die Körper-Kosmonauten — Auf der Suche nach dem Darmpolypen“ eine wahrhafte Entdeckungsreise.

Neben den zahlreichen Informationsangeboten nutzten die Besucher auch die Möglichkeit, Fragen an beratende Fachärzte zu stellen, die sich ehrenamtlich für die Präventionsinitiative einsetzten. Die Marburger Mediziner Dr. Fritz Holst vom Ärztehaus Marburg, Dr. Helmut Lichti und Dr. Christina Mayer vom MVZ Innere Medizin Marburg sowie Dr. Sebastian Hoffmann und Dr. Daniela Müller vom Darmzentrum auf den Lahnbergen standen den Interessierten ebenso wie Dr. Anke Diederich vom MVZ Gladenbach und Dr. Bernd Küllmer vom Dialysezentrum und der Internistischen Praxis Kirchhain Rede und Antwort. Häufig gab es Fragen zum Thema Darmbeschwerden. Die Mediziner klärten über den Unterschied von schmerzhaften Symptomen des Reizdarmes und den stillen Symptomen des Darmkrebs auf. Dank der heutigen Krebsfrüherkennungsmaßnahmen kann jedoch das Risiko, Darmkrebs zu bekommen, um 90% gesenkt werden. Laut Dr. Lichti „sollten alle bemüht sein auf diesem Weg weiter zu gehen“, um die Teilnahme an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchen zu erhöhen und damit die Zahl der jährlich 70.000 Neuerkrankungen zu reduzieren.

Als Initiatoren von „Marburg gegen Darmkrebs“ möchten das Deutsche Grüne Kreuz e. V. und Norgine GmbH auf die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland aufmerksam machen. Diese Auftaktaktion, aber auch zukünftige Aktivitäten, sollen die Menschen über Früherkennungsmöglichkeiten aufklären und motivieren, diese auch in Anspruch zu nehmen.


„Vorsorge kann Leben retten“

dieser Satz ist für Darmkrebs-Früherkennungs-Untersuchungen so zutreffend wie für kaum eine andere gesundheitliche Vorsorgemaßnahme. Die Darmkrebs-Früherkennung ist eine der effektivsten und sinnvollsten Vorsorgeuntersuchungen überhaupt und wird von Fachleuten einhellig empfohlen. Denn:

  • Ein rechzeitiges Erkennen der Krankheit durch ein flächendeckendes Screening könnte nach Expertenschätzungen etwa 90 bis 95 % der Darmkrebserkrankungen verhindern und viele Menschen vor dem qualvollen Krebstod bewahren.
  • Außerdem ist Darmkrebs eine Krebsart, für die die Heilungschancen besonders hoch sind. Das heißt: Wird die Erkrankung  frühzeitig erkannt, sind die Überlebenschancen im Vergleich zu anderen Krebsarten mit fast 100 % sehr hoch.  

Das ist die gute Nachricht!

Die schlechte Nachricht:

  • Darmkrebs ist die häufigste Krebsneuerkrankung in Deutschland: Zwischen 65.000 und 70.000 Neuerkrankungen werden jedes Jahr registriert – fast so viele Menschen wie Marburg Einwohner hat! Damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern im internationalen Vergleich.
  • Mit fast 27.000 Todesfällen jährlich ist Darmkrebs bei Männern und Frauen noch immer die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland.
  • Und: Trotz jährlicher Aufklärungskampagnen ist die Inanspruchnahme der kostenlosen Darmkrebsfrüherkennungsuntersuchung in den letzen vier Jahren um 33 % zurückgegangen. In Hessen, wo jedes Jahr mehr als 5.500 Menschen wegen Darmkrebs behandelt werden müssen, nahm die Zahl der Teilnehmer an der Darmspiegelung ab 55 Jahren sogar um 52 Prozent ab.

Lokales Bündnis zur Aufklärung über Vorsorgechancen
Stadtansicht Marburg Foto: DGKDem möchte die neue Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ auf lokaler Ebene mit Aktionen und Aufklärungsarbeit entgegenwirken. Unter dem,  Motto "Jeder! Mensch zählt" möchte sie Mut machen und Menschen motivieren, aktiv Vorsorge zu treffen und die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen.

Initiatoren der Aktion „Marburg gegen Darmkrebs“ sind  das Deutsche Grüne Kreuz e. V. und Norgine GmbH, die beide in Marburg ansässig sind und sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, die Bevölkerung im heimischen Raum über Darmkrebs zu informieren und vor allem über die Chancen der Früherkennungsmaßnahmen wie der Darmspiegelung  aufzuklären.

Viele Unterstützer für „Marburg gegen Darmkrebs“
Unterstützt wird die Initiative „Marburg gegen Darmkrebs“ von zahlreichen lokalen und überregionalen Partnern wie u. a. dem Darmkrebszentrum am Marburger Uni-Klinikum, niedergelassenen Ärzten aus der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, Betriebsärzten, Krankenkassen, Apotheken, heimischen Unternehmen, der Stadt Marburg, dem Fachbereich Gesundheit beim Kreis, der Elisabethkirchengemeinde und heimischen Medien sowie überregionalen Fachinstitutionen wie der Hessischen Krebsgesellschaft, dem Hessischen Sozialministerium oder der Landesärztekammer Hessen. Siehe auch >> Partner

Oberbürgermeister Vaupel ist Schirmherr, Susanne Fröhlich Unterstützerin
Die Schirmherrschaft von „Marburg gegen Darmkrebs“ unter dem Motto „Jeder! Mensch zählt“ hat Oberbürgermeister Egon Vaupel übernommen, als prominente Unterstützerin konnte die bekannte Moderatorin, Journalistin und Buchautorin Susanne Fröhlich gewonnen werden.
 

Erste Aktion: Begehbares Darmmodell kommt im Juli zum Stadtfest nach Marburg

Der Eingang von FASZINATION DARM. Foto: Felix Burda Stitung
Der Eingang von FASZINATION DARM, dem begehbaren Modell der Felix Burda Stiftung. Foto: Felix Burda Stitung

Gemeinsam möchte das lokale Bündnis „Marburg gegen Darmkrebs“ die Bevölkerung in Marburg und Umgebung für Darmkrebs und seine Verhinderung sensibilisieren, interessieren und mit Aktionen und Informationen möglichst viele Menschen animieren, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, indem sie Vorsorgemöglichkeiten wahrnehmen.

  • Erste große Aktion des Bündnisses „Marburg gegen Darmkrebs“ ist die Präsentation von Europas größtem begehbaren Darmmodell während des Stadtfestes „3 Tage Marburg“ vom 6. bis 8. Juli 2012 an zentraler Stelle auf dem Vorplatz der Elisabethkirche. Das von der Felix Burda Stiftung entwickelte Modell FASZINATION DARM macht das Organ anschaulich und buchstäblich begreifbar und zeigt u. a. die Entstehung von Darmkrebs in den  verschiedenen Entwicklungsstadien und Vorstufen. Weitere Informationen dazu finden Sie >> hier 
  • Weitere Aktionen, Aufklärungsmaßnahmen wie Vorträge oder Telefonaktionen und die Erstellung von Informationsmaterialien sind in Planung.

Mitstreiter, lokale Akteure und Unterstützter – finanzieller wie ideeller Art – sind immer willkommen! – Damit Darmkrebs-Prävention zum Stadtgespräch wird!

Darmkrebs ist vermeidbar – nutzen Sie Ihre Chance!

 

Fusszeile / Impressum