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Kampagne gegen Darmkrebs: Vorsorge wird zur Herzenssache
Engagement aus Liebe: Vitali und Natalia Klitschko treten gemeinsam für die Darmkrebsvorsorge ein. Foto: Felix Burda Stiftung

Prominente werben für die Früherkennungsuntersuchungen

(Marburg, 12. März 2012) In TV-Spots und Werbeanzeigen sind derzeit Prominente wie Sky du Mont, Erol Sander und Vitali Klitschko vermehrt zu sehen: Sie engagieren sich gemeinsam mit ihren Ehefrauen für die aktuelle Kampagne der Felix Burda Stiftung für die Teilnahme an Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen. In diesem Jahr wirbt sie mit dem Slogan „Wer seinen Partner liebt, schickt ihn zur Vorsorge“.

Die Felix-Burda-Stiftung setzt sich aktiv für Darmkrebsvorsorge ein und ruft in diesem Jahr bereits zum elften Mal den Monat März als Darmkrebsmonat aus. Denn in Deutschland ist Darmkrebs die häufigste Krebsform, jeder siebte Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens daran. Bundesweit sterben jedes Jahr etwa 27.000 Menschen an dieser Krebsart. Der Darmkrebsmonat und die damit verbundenen Kampagnen sollen daran erinnern, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit, hat die Schirmherrschaft übernommen: „Die  Überlebenschancen  gerade  bei  Darmkrebs  sind gut,  wenn  er  früh erkannt wird. Wesentliche Voraussetzungen sind umfassende Informationen und Aufklärung. Mit meiner Schirmherrschaft über den Darmkrebsmonat März 2012 möchte ich diesen erfolgversprechenden Kampf gegen Darmkrebs unterstützen.“

Darmkrebs kann durch Früherkennung nahezu komplett verhindert werden. Auch mit einem gesunden Lebensstil kann man dem Tumor im Darm vorbeugen: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen sowie viel Bewegung und möglichst wenig Nikotin und Alkohol senken das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Zudem sollte sich der Zeiger auf der Waage in Richtung Normalgewicht bewegen.

Menschen, in deren Familien bereits Fälle von Darmkrebs aufgetreten sind, haben ein höheres Risiko, ebenfalls daran zu erkranken. Sie sollten frühzeitig mit dem Vorsorgeprogramm beginnen, denn auch sehr junge Leute können davon betroffen sein. Auch Menschen über 50 haben Jahren ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko, daher wird ihnen empfohlen, ab dem 51. Lebensjahr regelmäßig einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl und ab 56 Jahren eine Darmspiegelung zur Früherkennung zu machen. Die Kosten hierfür trägt die Krankenkasse. In der Regel sind Darmspiegelungen nicht so unangenehm wie oft befürchtet, und moderne Methoden sorgen für eine schonende Vorbereitung.
Die Erkrankung wird auch „stille“ Krankheit genannt, weil sie anfangs oft ohne Symptome verläuft. Tumore werden deshalb häufig zu spät entdeckt – weshalb die Früherkennungsuntersuchungen besonders wichtig sind. Achten Sie auf ihre Darmgesundheit – aus Liebe zu Ihrem  Partner bzw. Ihrer Partnerin. Und: aus Liebe zu sich selbst!

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