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Nächtliches Wasserlassen: Teilnehmer für Umfrage gesucht

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Nykturie und Blasensymptomen im Kindesalter (wie zum Beispiel Bettnässen)?
 
(Marburg, 27. April 2010) Eine international tätige Forschungsgruppe beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob kindliches Bettnässen möglicherweise das Risiko erhöht, im Erwachsenenalter an Nykturie zu erkranken. Als Nykturie bezeichnen Mediziner das ein- oder mehrmalige Aufwachen in der Nacht, um auf die Toilette zu gehen und Wasser zu lassen.

Die Nykturie ist medizinisch noch nicht ausreichend erforscht. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen dem häufigen Wasserlassen im Erwachsenenalter und den Blasenensymptomen, die bereits im Kindesalter bestanden.

Um solche möglichen Zusammenhänge zu klären, hat die Forschungsgruppe EnRes (ENuresis RESearch, http://www.enres.de) eine Umfrageaktion gestaret und unter der Adresse

http://www.enres.de/0

einen entsprechenden Fragebogen ins Internet gestellt.

Die Befragung wird anonym durchgeführt, die Daten können nicht an Dritte weitergegeben werden. Gesucht werden Frauen und Männer ab 18 Jahre. Es dauert weniger als zehn Minuten, den Fragebogen auszufüllen.

Unterstützt wird das Forschungsprojekt u. a.von der Initiative Trockene Nacht e. V. in Windeck (Opens external link in new windowwww.initiative-trockene-nacht.de/), die sich davon Informationen darüber verspricht, ob und welche Spätfolgen das kindliche Bettnässen haben kann. Sie ruft zur Teilnahme an der Umfage auf, denn je mehr Daten gesammelt werden, umso besser sei die These überprüfbar.