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Folgeuntersuchungen / HPV-DNA-Test

Mit Hilfe der kolposkopischen Untersuchung und des Pap-Tests kann man nach der Behandlung feststellen, ob das veränderte Gewebe vollständig entfernt worden ist. Die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft empfiehlt alternativ den HPV-DNA-Test. Innerhalb von 12 Monaten nach der Entfernung der Krebsvorstufen sind die dafür verantwortlichen Viren im Körper in der Regel nicht mehr nachweisbar. Ist die HPV-Infektion ein Jahr nach der Behandlung verschwunden, kann bei den betroffenen Frauen die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung wieder mit dem Pap-Test durchgeführt werden. Wenn nicht, ist eine weitere Abklärung nötig.