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Wann muss behandelt werden?

Die Behandlung der Krebsvorstufen richtet sich danach, wie stark sie ausgeprägt sind und wo die Gewebeveränderungen im Gebärmutterhals angesiedelt sind. Niedrig- und mittelgradige Veränderungen sollten mit Pap-Abstrich, Kolposkopie und eventuell Biopsie alle drei Monate kontrolliert werden. Sind diese Veränderungen mit dem Kolposkop gut erkennbar, müssen sie nicht behandelt werden. Bilden sie sich jedoch innerhalb eines Jahres nicht zurück und liegen höhergradige Gewebeveränderungen vor sollte eine Behandlung erfolgen. Ebenso, wenn die Biopsie kein Ergebnis bringt, der auffällige Bereich in einem mit dem Kolposkop nicht einsehbaren Bereich liegt oder an der Schleimhautoberfläche nichts zu erkennen ist.

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Methoden
Mögliche Folgen der Behandlung
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