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Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs

1971 wurde in Deutschland das gesetzliche Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs eingeführt. Alle Frauen ab dem 20. Lebensjahr haben seit dem einmal jährlich Anspruch auf eine kostenlose Früherkennungsuntersuchung, den so genannten Pap-Test. Vor der Einführung des Früherkennungsprogramms zählte Gebärmutterhalskrebs zu den häufigsten Krebsarten bei Frauen.

Die Früherkennungsuntersuchung und die frühzeitige Behandlung von Krebsvorstufen haben dazu geführt, dass Gebärmutterhalskrebs mittlerweile auf Platz zehn gefallen ist. Im europäischen Vergleich ist die Erkrankungsrate dennoch relativ hoch. Schätzungen gehen von 10 bis 13 Fällen pro 100.000 Frauen jährlich aus.