[Druckansicht schliessen]
Hören

Rund 15 Millionen Deutsche haben Hörprobleme - nur drei Millionen sind mit Hörgeräten versorgt.

Am häufigsten sind ältere Menschen betroffen. Man geht heute davon aus, dass jeder Dritte der über 65-Jährigen eine Hörminderung hat. Da immer mehr Menschen immer älter werden, wird auch die Zahl der Menschen mit Hörminderungen zunehmen. Doch nicht nur Seniorinnen und Senioren haben Hörprobleme: Hörminderungen gibt es in allen Altersgruppen.

Die Sektion Hören im Deutschen Grünen Kreuz will die Bevölkerung für den Wert des Hörens sensibilisieren und das Thema Schwerhörigkeit enttabuiisieren. Wichtig ist, dass Hörprobleme möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. In manchen Fällen kann Schwerhörigkeit durch Medikamente oder einen operativen Eingriff verbessert werden. Bei der Mehrzahl der Betroffenen ist dies jedoch nicht möglich. Hier kann die Hörminderung fast immer mit Hörgeräten ausgeglichen werden. Die Sektion Hören informiert daher auch über Behandlungs- und Versorgungsformen.

Über die Pressedienste des Deutschen Grünen Kreuzes und Medienbeiträge macht die Arbeitsgruppe auf die Probleme der Menschen mit Hörminderung aufmerksam. Publikationen informieren über Ursachen und Therapiemöglichkeiten.

In mehrjährigem Abstand organisiert die Sektion große bundesweite Aktionen, die das Thema einige Wochen lang verstärkt in die Öffentlichkeit bringen. Die Sektion Hören wurde 1964 gegründet. Prof. Dr. med. Dr. hc. Roland Laszig , Universität Freiburg, ist der wissenschaftliche Leiter der Sektion.