DGK e.V. -Grafiken und Diagramme zu Infektionskrankheiten
Gesundheitsinformationen zu:
Impfen, Hepatitis, Masern, WHO
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Diagramme und Bilder

Hier findet ihr Diagramme und Grafiken, die euch Informationen über verschiedene Infektionskrankheiten, bzw. die Schutzimpfungen geben.
Wie „liest“ man ein Diagramm oder eine Grafik? Zunächst einmal solltet ihr die Überschrift lesen, denn sie verrät uns, worum es geht. Dann sollte der Blick zu den Achsen wandern. Was steht als Erläuterung an der X-Achse, was an der Y-Achse. Was für „Einheiten“ werden verwendet? Jahre? Jahrzehnte? Um was für Zahlen geht es? Wie viele „Linien“ (Graphen) oder Balken sind eingezeichnet, welche Farben haben sie und was bedeuten sie? Oft gibt es eine sogenannte Legende, die beim „Deuten“ hilft.
Versucht doch einmal zu beschreiben, was ihr seht. (Die Erläuterungstexte könnt ihr dann im Anschluss lesen.)
Übrigens sollte bei jeder Grafik und bei jedem Diagramm irgendwo eine Quelle angegeben sein, damit man gegebenenfalls weitere Informationen einholen oder auch nachprüfen kann, ob die Angaben stimmen.


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Erläuterung:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sammelt Daten zu verschiedenen Erkrankungen und beobachtet auch, wie gut die Bevölkerung eines Landes geimpft ist.
So wurde zwischen den Jahren 1980 und 2007 gefragt: Wie viele Masernfälle gab es weltweit? Und wie gut waren die Menschen eigentlich durch eine Impfung vor Masern geschützt?
Das Diagramm zeigt: Anfang der Achtziger Jahre, als noch nicht viele Menschen gegen diese Krankheit geimpft waren, gab es weltweit über 4 Millionen Masernfälle! Dann ließen sich immer mehr Menschen impfen (grüne Kurve geht hoch). Zeitgleich gab es immer weniger Masernfälle (graue Kurve geht runter), zum Schluss weniger als eine halbe Million.
Die Impfprogramme haben also eine sehr gute Wirkung gehabt. Viele Menschenleben wurde gerettet. (In den Entwicklungsländern sterben bis zu 25 Prozent der Menschen, die an Masern erkranken.)


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Erläuterung:

In dem Diagramm sieht man, wie viele Hepatitis-B-Fälle pro Jahr in Deutschland gemeldet wurden.
Erst seit 1995 wird die Hepatitis-B-Impfung für alle Jugendlichen, Kinder und Säuglinge empfohlen. Daher sind in Deutschland noch nicht so viele Menschen gegen Hepatitis B geimpft, wie beispielsweise gegen Tetanus. Doch von Jahr zu Jahr steigt die Impfrate. Und daher gibt es jedes Jahr weniger Menschen, die an der gefährlichen Leberentzündung erkranken: Im Jahr 2001 waren es noch über 2.000 Fälle und sieben Jahre später erkrankten „nur“ noch 740 Menschen.


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Erläuterung:

In Deutschland gibt es seit Einführung der Impfung im Jahr 1973 immer weniger Masernfälle. Aber da nicht alle Eltern ihre Kinder ausreichend impfen lassen, kommt es immer wieder auch zu Masern-Epidemien. Daher gibt es manchmal Jahre, in denen plötzlich viele Masernfälle auftreten, in anderen nur sehr wenige.
2006 gab es eine solche Epidemie mit über 2.000 Masernfällen, vor allem in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen. Fast alle betroffenen Kinder und Jugendlichen hatten keinen ausreichenden Impfschutz.


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