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www.rundum-zahngesund.de
Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V.
www.agi-influenza.de
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www.agmv.de
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www.ag-beckenboden.de
Arbeitsgemeinschaft (AG) Beckenboden
www.altern-in-wuerde.de
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www.ibera-online.de
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ERNA Ernährungsberatung online
www.phytoinfothek.de
PIT Phytoinfothek
www.kilian.de
Der Verlag im KILIAN
www.rki.de
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In Deutschland erleiden jährlich mehr als 1,7 Millionen Kinder (bis 15 Jahren) einen Unfall. Ein Drittel dieser Kinderunfälle ereignet sich im Heim- und Freizeitbereich, also im Haus oder direkt vor der Haustür bei Spiel und Sport. Besonders gefährdet ist die Altersgruppe der Säuglinge und Kleinkinder. Das Verletzungsprofil bei Kindern reicht von typischen Sturzverletzungen über Ertrinkungen und Vergiftungen bis hin zu Verbrennungen und Verbrühungen.
Circa 800 Kinder erleiden einen Unfall mit tödlichem Ausgang.
- Circa 70 Prozent der tödlichen Unfälle von Vorschulkindern ereignen sich in Heim und Freizeit.
- Circa 220.000 Kinder werden schwer verletzt und müssen im Krankenhaus behandelt werden.
- Circa 3.000 Kinder behalten aufgrund einer Unfallverletzung eine bleibende Behinderung.
- Circa 800.000 Kinder müssen aufgrund von Unfallverletzungen ambulant behandelt werden.
Unfallrisiken bestehen zum Beispiel
- durch Unachtsamkeit (ausgelöst z. B. durch Stress und Hektik)
- durch Unkenntnis (z. B. bei komplizierten technischen Geräten und Einrichtungen)
- durch unsichere oder defekte Produkte (z. B. Lauflernhilfen für Kinder)
- durch fehlende Schutzvorkehrungen (z. B. Rauchmelder, Helme, Schutzgitter)
- durch riskantes Verhalten (Abenteuerlust, Neugier, Übermut, Leichtsinn)
- durch eingeschränkte Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeiten
(z. B. alters- oder krankheitsbedingt)
- unsachgemäßen Gebrauch von Geräten und Maschinen etc.
Unfallverhütung
Kinder sind neugierig, spontan und stecken voller Tatendrang. Grundsätzlich sind dies positive Eigenschaften der kindlichen Entwicklung. Sie können jedoch auch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Kinder verlieren während ihres Spiels die Aufmerksamkeit für drohende Gefahren oder können sie nicht richtig einschätzen. Deshalb brauchen Kinder nicht nur einen „Schutzengel“, sondern auch Eltern, die die notwendigen Schutzvorkehrungen treffen.
Durch Verbote allein ist der Unfallgefährdung nicht zu begegnen. Denn das verunsichert Kinder und macht sie damit anfälliger für Gefahren.
Gefragt ist eine aktive wie passive Sicherheitserziehung, das heißt, neben Vorkehrungen zum Beispiel technischer oder baulicher Art sind eine behutsame Beobachtung und gute Kenntnisse der alterstypische, kindlichen Entwicklungen entscheidend.
Eltern sollten Kindern dabei entsprechende Freiräume lassen, dass diese die Welt selber entdecken lernen, sie sollten aber gleichzeitig ein Auge auf sie haben, um sie vor drohenden Gefahren zu bewahren und in ihrer Erziehung gezielt auf diese behutsam aufmerksam machen. Denn Unfälle können durch Erziehung zum präventiven Gefahrenbewusstsein und eine technisch sicher gestaltete Umwelt vermieden werden.
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Schaubild Haushalts-Check

