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Sie sind hier: Home / Gesundheitsthemen / Unfallprävention / Unfallarten / Verbrennungen / Verbrühungen / Gebranntes Kind scheut das Feuer - Aufklärung tut not
Gebranntes Kind scheut das Feuer
Aufklärung - zentraler Baustein des vorbeugenden Brandschutzes

(sgl) „Gebranntes Kind scheut das Feuer“, diese allseits bekannte Weisheit ist immer noch gültig, denn insbesondere Brandverletzungen sind äußerst schmerzhaft und ihre medizinische Behandlung meistens langwierig. Trotz der nachhaltig erzieherischen Wirkung von thermischen Verletzungen sollten Kinder jedoch vor der einschneidenden Schmerzerfahrung bewahrt werden.

Aber wie kann Kindern und auch Erwachsenen vermittelt werden, welche potenziellen Feuergefahren im Haushalt bestehen und durch welche leichtsinnigen Verhaltensweisen Brandrisiken erhöht werden? Dies ist die zentrale Frage der Brandschutzerziehung und -aufklärung.
Einerseits geht es um die Vermittlung von Wissen und andererseits um die Befähigung, Risiken zu erkennen und einzuschätzen. Die Stärkung des subjektiven Sicherheitsbewusstseins ist das Ziel, ohne dabei zu verängstigen.

Eine derartige Sensibilisierung und Aufklärung, bei der auch altersspezifische Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeiten von Kindern berücksichtigt werden, ist besonders wirksam, wenn realistische Alltagssituationen der Kinder aufgegriffen werden, also auch das gesamte Spektrum der drohenden Unfallgefahren thematisiert wird. Das Unfallgeschehen im Kindesalter ist nicht nur durch Verkehrsunfälle und Brandgefahren, sondern auch durch Vergiftungen, Verbrühungen, Ertrinken, Ersticken und Stürze gekennzeichnet.

Mit der themenübergreifenden Sicherheitsaufklärung hat die Aktion "Brandschutz ist Lebensschutz", die vom Deutschen Grünen Kreuz e. V., dem Deutschen Feuerwehr Verband (dfv), der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb), dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und dem Verein der Brandschutzbeauftragten Deutschland e. V. getragen wird, bisher gute Erfahrungen gemacht, weil unterschiedliche Fachkompetenzen gebündelt werden.

Eine kostenlose Broschüre mit dem Titel "Aufklärung tut Not", die sich vor allem an pädagogische Berufsfachgruppen aus Kindergarten und Schule richtet, gibt Auskunft über die verfügbaren Infomaterialien der Aktion. Sie kann bezogen werden bei: Aktion „Brandschutz ist Lebensschutz“, Postfach 1827, 73408 Aalen, oder www.brandschutz-ist-lebensschutz.de.

(sicher – gesund – lebendig (sgl), 2/2002)

 

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