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Ist mein Haus brandsicher?
Feuergefahren zuhause überprüfen

(sgl) Mit dem Bau eines Eigenheims hat sich Karl Schmidt einen lang gehegten Traum erfüllt. Auch wenn es keine Luxusvilla geworden ist, bieten die eigenen vier Wände zumindest ausreichend Platz und Komfort für die vierköpfige Familie. Die Kinder sind mit ihren Zimmern im Obergeschoss jedenfalls sehr zufrieden und genießen die neuen Spielräume. Selbstverständlich ist Herr Schmidt stolz auf sein Haus.
Für ihn ist es ausgesprochen wichtig, die mühsam geschaffenen Werte möglichst lang zu erhalten. Deshalb hat er sich auch die Mühe gemacht, im gesamten Gebäude nach potenziellen Feuergefahren Ausschau zu halten und Brandrisiken auszuschalten. Ein Feuer, das wäre für ihn wohl das Schlimmste, nicht nur wegen der Sachwerte, sondern vor allem auch wegen der Kinder.

Um sicher zu gehen, hat Karl Schmidt alle elektrischen Geräte in Augenschein genommen. Geräte, bei denen die Schalter, Stromkabel oder Stecker nicht im einwandfreien Zustand waren, hat er zur Reparatur in den Fachhandel gebracht. Zudem hat der Eigenheimbesitzer in allen Zimmern überprüft, ob sich TV-Geräte, Computer, Bildschirme und Lampen nicht zu nah an brennbaren Materialien wie Gardinen, Trockenblumen, Holz und Papier befinden. Der Sicherheitsabstand sollte mindestens 10 Zentimeter betragen.

Im nächsten Schritt hat der Familienvater die Standfestigkeit aller Steh- und Schreibtischlampen geprüft und seinen Kindern erklärt, dass sie wegen der Brandgefahr die Lampen niemals mit Papier oder Stoff abdunkeln dürften. Vorsorglich reinigte Herr Schmidt noch die Filter der Dunstabzugshaube, denn auch das angesammelte Fett stellt eine Brandgefahr dar. Mit diesen Maßnahmen fühlte sich der verantwortungsbewusste Vater nun schon viel sicherer.
Noch ein Blick auf die Prüfplakette des Feuerlöschers, denn alle zwei Jahre sollte eine Wartung vorgenommen werden, und der kleine Brandschutz-Check sollte abgeschlossen sein.

Vom Eifer des Vaters angesteckt, wollten die Kinder aber unbedingt noch die installierten Rauchmelder testen. Nichts leichter als das, dachte Karl Schmidt und löste am Rauchmelder im Erdgeschoss den Test aus. Das erwartete Alarmsignal blieb aus. Die Batterie war leer. Auch der zweite Rauchmelder im Obergeschoss, vor den Kinderzimmern, überzeugte nicht. Der Testalarm konnte an diesem Gerät zwar ausgelöst werden, aber bei geschlossenen Türen war das Alarmsignal im Elternschlafzimmer, das sich im Erdgeschoss befindet, kaum hören.

Die Aktion "Brandschutz ist Lebensschutz" stellt eine Info-Fibel mit dem Titel „Brandschutz - wie beuge ich zuverlässig vor" zur Verfügung, die kostenfrei gegen Übernahme der Portokosten angefordert werden kann. Adresse: Aktion "Brandschutz ist Lebensschutz", Postfach 1827, 73408 Aalen.
Bei Einzelanforderungen bitte einen rückadressierten und mit 1,45 Euro frankierten Umschlag einsenden.

(sicher – gesund – lebendig (sgl), 5/2002)

 

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