DGK e.V. -
Gesundheitsinformationen zu:
skip_nav

Suche

 

Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Gesundheitsthemen / Unfallprävention / Unfallarten / Verbrennungen / Verbrühungen / Brandschutz-Check
Aktion 'Brandschutz ist Lebensschutz':
Brandschutz-Check

„Ist mein Haushalt brandsicher?'“
Empfehlungen zur Überprüfung von Brandrisiken im Privathaushalt

In Privatwohnungen bestehen vielfältige Feuergefahren. Leichtsinniges Verhalten der Bewohner und schadhafte sowie unsichere Einrichtungsgegenstände können Brände auslösen.

Sie setzen auf Sicherheit? Prima! Mit dieser Übersicht möchte die Aktion "Brandschutz ist Lebensschutz" Ihnen helfen, typische Feuergefahren in Ihrer Wohnung zu erkennen und zu vermeiden.

Sollten sich aufgrund dieser Überprüfung Mängel und Unsicherheiten ergeben, empfehlen wir die Beratung und Abhilfe durch anerkannte Fachbetriebe. Die Reparatur und Wartung von technischen Geräten und Einrichtungen sollten Sie auf keinen Fall selbst vornehmen.


Risiken von Wohnungseinrichtung und Geräten

Auch wenn Sie lediglich die äußere Beschaffenheit von elektrischen Geräten und Leitungen überprüfen, sollten Sie unbedingt die Stromzufuhr unterbrechen: also Stecker ziehen!

  • Kabel und elektrische Leitungen: Kabel und offen zugängliche Elektroleitungen dürfen keine Bruchstellen an der Isolierung (Kunststoffmantel, Textilgewebe) aufzeigen.
  • Steckdosen, Schalter und Stecker: Steckdosen und Lichtschalter sollten fest in der Wand verankert sein und keine Bruchstellen aufweisen. Am Übergang vom Kabel zum Stecker darf die Isolationsummantelung keine Bruchstellen aufweisen. Die Kabel sollten fest mit dem Stecker verbunden sein.
  • Strom-Sicherungen: Überbrücken Sie defekte Schutzsicherungen niemals.
  • Elektrische Geräte: Die Kabel und Stecker von elektrischen Geräten, ob Toaster, Bügeleisen, Waschmaschine, TV-Gerät, Kaffeemaschine oder Stehlampe sollten keine porösen Stellen in der äußeren Isolationsummantelung aufzeigen. Die Schalter an den Geräten sollten einwandfrei funktionieren (kein Wackelkontakt). Falls es beim Einschalten verdächtig knistert oder riecht, sollte sofort der Netzstecker gezogen werden. Die Reparatur durch einen Fachbetrieb ist unerlässlich.
  • TV-Geräte und Lampen (Sicherheitsabstand): Aufgrund der entstehenden Hitze ist ein ausreichender Sicherheitsabstand der Geräte zu brennbaren Materialien erforderlich: mindestens 10 Zentimeter. Auch bei Deckenflutern und Stehlampen.
  • Batterieladegeräte: niemals im Dauerbetrieb einsetzen.
  • Dunstabzug: Filter regelmäßig erneuern bzw. reinigen


Sicherheitseinrichtungen

Auf die Funktion und Wirksamkeit von Sicherheitseinrichtungen zum vorbeugenden Brandschutz sollten Sie sich verlassen können.

  • Batteriebetriebene Rauchmelder: Überprüfen Sie die ausreichende Batterieladung. Lösen Sie den Testalarm aus und horchen Sie, ob das Alarmsignal in der gesamten Wohnung bzw. im ganzen Haus zu hören ist. Falls Sie ein Einfamilienhaus bewohnen und einen Rauchmelder im Keller installiert haben, überprüfen Sie, ob das Testalarmsignal aus dem Keller tatsächlich auch in den anderen Etagen gehört wird.
  • Haus-Sicherungs-Systeme: Überprüfen Sie, ob die Wartung des Systems fristgerecht und ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Lösen sie einen Testalarm aus und prüfen Sie, ob an allen angeschlossenen Rauchmeldern der akustische Alarm auslöst. Eine derzeit optimale Möglichkeit der technischen Branderkennung und - alarmierung besteht durch Haus-Sicherungs-ysteme, bei denen Rauchmelder auf Funk- oder Kabelbasis miteinander verbunden sind. Im Falle eines Brandes gibt also nicht nur ein einzelner Rauchmelder sein Alarmsignal, sondern alle angeschlossenen Melder. Die akustische Warnung ist somit im ganzen Gebäude gut hörbar. Zusätzlich kann die Alarmierung sogar auf Mobiltelefone und/oder Wachdienste automatisch weitergeleitet werden.
  • Feuerlöscher: Überprüfen Sie anhand der Prüfplakette, wann eine Wartung und Prüfung erforderlich ist.


Riskantes Verhalten und vorbeugendes Handeln

Machen Sie sich die hier genannten Risiken klar und besprechen Sie die vorbeugenden Verhaltensweisen mit allen Bewohnern, sowohl mit Kindern als auch Großeltern.

  • Kerzen: Brennende Kerzen sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben. Vergewissern Sie sich vor dem zu Bett gehen, ob tatsächlich auch alle Kerzen gelöscht sind.
  • TV-Geräte: TV-Geräte nicht für längere Zeit im "Stand-by-Modus" lassen, sondern komplett abschalten.
  • Spiel mit dem Feuer: Zündhölzer und Feuerzeuge für Kinder unzugänglich aufbewahren. Glühbirnen und Lampen nicht mit Tüchern oder Papieren abdunkeln (Wärmeentwicklung).
  • Kochen, Braten: Pfannen und Töpfe mit heißem Fett nicht unbeaufsichtigt lassen. Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen (Fettexplosion).
  • Rauchen: Niemals im Bett rauchen.


Weitere Informationen zum vorbeugenden Brandschutz

Falls Sie sich bei einem der oben genannten Punkte und dessen Beurteilung unsicher sind, sollten Sie eine Fachberatung in Anspruch nehmen.
Die Aktion "Brandschutz ist Lebensschutz" nennt Ihnen gerne einen Fachberater vor Ort.

Eine ausführliche Liste zu Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes und weitere Informationen erhalten Sie unter der Adresse:

Aktion "Brandschutz ist Lebensschutz"
Postfach 1827
73408 Aalen
Tel. 0800 / 877 46 63
Fax 07361 / 94 14 11
E-Mail: hma(à)telenot.de

oder im Internet unter www.brandschutz-ist-lebensschutz.de


Die Aktion „Brandschutz ist Lebensschutz“ wird von vielen Organisationen getragen und unterstützt, so zum Beispiel dem Deutschen Feuerwehrverband, dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes und dem Deutschen Grünen Kreuz.

 

Fusszeile / Impressum