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Die so vieles erleichternde Errungenschaft des elektrischen Stroms ist in unserer Gesellschaft so selbstverständlich geworden, dass die damit verbundenen Risiken wie Stromschlag und Brand leicht übersehen werden. Besonders tückisch ist: Man kann Strom nicht sehen, hören oder riechen!
Auch deshalb wird die Gefahr von Stromunfällen im Haushalt, bei denen vor allem Kinder zu Schaden kommen, oft unterschätzt. Der Nachwuchs wird von Steckdosen und elektrischen Geräten geradezu magisch angezogen – manchmal aus purer Neugier.
Viele Stromquellen sind nicht kindersicher. Unfälle mit elektrischem Strom sind besonders gefährlich, wenn Wasser mit im Spiel ist (z. B. wenn der berühmte Haartrockner in die Badewanne fällt oder freie Leitungen auf nassen Boden kommen).
Stromunfälle können Herzrhythmus-Störungen auslösen, wobei weniger oder kein Blut und damit kurzzeitig kein Sauerstoff im Körper transportiert werden kann. Das kann nach wenigen Minuten zum Tod führen. Eine weitere Gefahr sind sichtbare Verletzungen, die wie Verbrennungen aussehen, wobei sich aber hinter kleinen Brandmalen durchaus eine schwerere innere Verletzung verbergen kann.
Besondere Vorsicht ist geboten:
- wenn Strom mit Wasser in Kontakt kommen kann, zum Beispiel im Bad und in anderen Feuchträumen, bei Aquarium-Pumpen oder Gartenteichen
- wenn die Gefahr besteht, dass Stromleitungen beschädigt werden, etwa bei Rasenmähern, Kettensägen oder Heckenscheren
Tipp: Sicherheit schon beim Gerätekauf
- Achten Sie beim Kauf von Geräten und Leuchten auf das GS-Zeichen. Es steht für "geprüfte Sicherheit". Lesen Sie die Betriebsanleitung aufmerksam durch und verwenden Sie Geräte nur bestimmungsgemäß.
Vorbeugung und Notfallmaßnahmen
- Welche vorbeugenden Maßnahmen gegen Stromunfälle sind sinnvoll?
- Stromunfall - was ist im Notfall zu tun?

