DGK e.V. -Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e. V., Unfallprävention, Ersticken, Vorbeugen, Maßnahmen, Tipps
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Unfallprävention: Ersticken

Forum UnfallpraeventionVor allem Säuglinge und Kleinkinder sind vom Erstickungstod bedroht.
Die Ursachen sind vielfältig: Verschlucken von Kleinteilen in der Wohnung, wie beispielsweise Nüssen, Perlen, Knopfbatterien etc., oder Anschwellen der Schleimhäute nach einem Insektenstich.
Plastiktüten, Seile, Kordel oder sogar Federbetten können weitere Gefahrenquellen sein.

 
Vorbeugend sollte man unter anderem auf Folgendes achten:

  • keine Kleinteile wie Münzen, Murmeln, Würfel etc. liegen lassen und kindersicher aufbewahren
  • Schnuller nur mit Band, das kürzer als der Halsumfang ist, und mit Sicherheitsklemme verwenden
  • keine Kleidung wie Kinderjäckchen mit Bändchen am Hals
  • keine Kordel an Kapuzen, Anoraks
  • Bänder, Kordel, Stromkabel etc. für Kinder unerreichbar legen
  • Plastiktüten kindersicher aufbewahren
  • keine unaufgeblasenen Luftballons oder Gummihandschuhe zum Spielen geben


Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  • Auch wenn es brutal klingt: Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind einen Gegenstand geschluckt hat, halten Sie es an den Beinen hoch, so dass der Kopf nach unten hängt, oder legen es kopfüber auf die Knie. Dann kräftig auf den Rücken zwischen die Schulterblätter klopfen oder das Kind schütteln. Säuglinge legen Sie mit dem Gesicht nach unten auf Hand und Unterarm. Größere Kinder vornüber beugen und durch kräftige Schläge auf die Brust zum Husten bringen.
  • Wenn der Fremdkörper nicht von allein hochgehustet werden kann, ziehen Sie einen Arzt zu Rate, der über weitere Schritte entscheidet. Beschreiben Sie möglichst genau, um was für eine Art von Gegenstand es sich handelt und welche Beschwerden Ihr Kind hat. Versuchen Sie nie mit den Fingern einen nicht sichtbaren Fremdkörper aus dem Mund zu entfernen. Auf diese Weise schieben Sie den Fremdkörper möglicherweise noch tiefer hinein. Beruhigen Sie das Kind und fordern es auf, ruhig und gleichmäßig zu atmen.
  • Bei größeren Gegenständen in jedem Fall das Kind in der Klinik untersuchen lassen, um festzustellen, ob der Gegenstand an einer gefährlichen Stelle, etwa in der Speiseröhre, feststeckt und sofort entfernt werden muss. Ist dies nicht der Fall, wird abgewartet, ob der Fremdkörper auf natürlichem Wege wieder auftaucht oder doch entfernt werden muss. Im Falle schwerer Atemprobleme oder Bewusstlosigkeit umgehend den Notarzt rufen.


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