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Kakerlaken können Krankheitsüberträger sein

(smog) Wenn es nachts auf dem Fußboden in der Wohnung krabbelt und wuselt könnte es sein, dass Kakerlaken als heimlich Mitbewohner dahinterstecken. Oftmals schleppt man die Eier der unappetitlichen Krabbeltierchen nichts ahnend im Einkaufskorb nach Hause.

Am Tag verstecken sich die Tiere in engsten Ritzen, nachts werden sie hochaktiv: Sie krabbeln über Tische und Bänke, naschen Marmelade und stöbern im Mülleimer. Kakerlaken, die nachtaktiven, lichtscheuen und ungebetenen Hausgäste sind auf dem Vormarsch.

Die Tiere werden in Lebensmittelverpackungen, Paletten, gebrauchten Elektrogeräten wie Kühlschränken und dem Reisegepäck in die Wohnung eingeschleppt.

Schaben können Erkrankungen wie Magen-Darm-Infekte, Lepra, Milzbrand, Salmonellen und Pilzerkrankungen übertragen. Allerding spielt dies hierzulande kaum eine Rolle. In Mitteleuropa sind die Tiere, da sie Infektionen nur verschleppen, durch die allgemein guten hygienischen Bedingungen als Vektor von Krankheiten ohne besondere Bedeutung. Kot und Häutungsreste der Tiere können bei entsprechend sensibilisierten Personen Allergien auslösen.

 


Maßnahmen gegen Ungeziefer

Wer den Krabbeltieren den Kampf ansagen will, sollte sich wappnen: Hierzu sind Detektoren (Klebefallen) mit entsprechenden Lockstoffen bestens geeignet. Eine Schabenfalle können Sie problemlos selbst herstellen: Stellen Sie eine Schüssel mit gekochten Kartoffeln an eine Wand des Zimmers, bedecken Sie nun die Schüssel mit Gras. Nach und nach werden die Schaben in die Schüssel krabbeln.

Allzu oft wird dann nach dem Motto "viel hilft viel" mit der chemischen Keule hantiert, um die Krabbler in den Griff zu bekommen. Doch für den Menschen sind Ungeziefergifte gesundheitsschädlich und stellen zudem eine nicht unerhebliche Belastung der Umwelt dar. In so mancher Vorratskammer kann man dem "großen Krabbeln" schon entgegenwirken, indem man Nahrungsmittel in fest verschlossenen Gläsern aufbewahrt, bereits befallene Lebensmittel vollständig entsorgt und auf Sauberkeit in der Wohnung achtet. Wischen Sie daher Schränke, in denen befallene Lebensmittel lagerten, nach dem Entsorgen sorgfältig aus. Zudem sollten alle Ritzen in Wänden oder am Fußboden verschlossen werden.

Dennoch: Haben sich Kakerlaken einmal eingenistet, lassen sie sich nicht so einfach beseitigen. Experten empfehlen deshalb, einen staatlich geprüften Schädlingsbekämpfer um Hilfe zu bitten. Die Fachleute raten, auch die Nachbarn mit einzubeziehen. Aus Scham darauf zu verzichten, wäre falsch: Kakerlaken kommen in den saubersten Wohnungen vor.

 


Tipp für die Reise:

Wenn in einem Hotelzimmer Kakerlaken überhand nehmen, können Urlauber den Reisepreis mindern. Mit täglich mehr als zehn Schaben ist "das hinzunehmende Maß" überschritten. Das entschied das Amtsgericht Kleve (Az.: 36 C 65/01). Im konkreten Fall musste ein Reiseveranstalter zehn Prozent des Urlaubspreises erstatten.

(Quelle: Pressedienst Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 30, 3 – 2002)

 

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