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Sie sind hier: Home / Unsere Themen / Umwelt und Gesundheit / Infos und Tipps für den Alltag / Wohnen / Grünzeug stärkt Konzentration - gesünder leben mit Zimmerpflanzen
Grünzeug stärkt Konzentration
Gesünder leben mit Zimmerpflanzen

(smog) Bis zu 90 Prozent seiner Zeit verbringt der Mensch in geschlossenen Räumen. Die Innenraumluft ist jedoch häufig mit Schadstoffen belastet und stellt eines der größten Gesundheitsrisiken dar: Verschiedene Beschwerden bis hin zu schweren Allergien, Asthma oder sogar Krebs können die Folge sein.

Zimmerpflanzen können belastete Innenluft reinigen und revitalisieren. Sie wirken in geschlossenen Räumen wie eine "Grüne Leber". Nach Forschungsergebnissen des John C. Stennis Space Centers der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA filtern besonders Orchidee, Gerbera, Efeu und Areca oder Betelpalme Schadstoffe aus der Luft. Raucher sollten laut NASA zu Birkenfeige und Grünlilie greifen.

Und so funktioniert der grüne Luftverbesserer: Spezielle Enzyme wandeln aufgenommene Gifte in ungefährliche Stoffe um, die von der Pflanze weiterverwertet werden. Zwar können Grünpflanzen die Luft stark belasteter Räume nicht komplett reinigen, aber in genügender Zahl und Größe das "Betriebsklima" wesentlich verbessern. Außerdem sind viele Pflanzen optimale Luftbefeuchter. Sie sorgen dafür, dass sich die Bewohner auch bei trockener Hitze wohl fühlen.

Auch für das menschliche Gehirn wirken Pflanzen wahre Wunder: Schüler lernen besser, wenn Pflanzen im Klassenzimmer stehen. Das haben Forscher der Reading Universität in London herausgefunden. In überfüllten Klassenzimmer beeinträchtigen Kohlendioxide die Konzentration. Zimmerpflanzen wie Yucca-Palmen wandeln das Gas in Sauerstoff um.

Pflanzen im Büro können zudem die Arbeitsleistung fördern. Viele Beschäftigte erleben Zimmerpflanzen nicht nur als konzentrationsfördernd, sondern auch stressmindernd, so die internationale Initiative "Plants for People" (Düsseldorf) mit. Das habe eine Studie der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau und Weinbau gezeigt.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 31, 1 – 2003)

 

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