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Gesunde Luftfeuchtigkeit

(smog) Im Winter ist es in den eigenen vier Wänden am molligsten. Die meiste Zeit verbringen wir daher zu Hause. Warme Heizungsluft bedeutet aber oft auch trockene Raumluft. Kopfschmerzen, trockenen Atemwege und eine verstopfte Nase am Morgen sind die Folge. Mangelnder Luftaustausch begünstigt auch die Vermehrung von Hausstaubmilben, Schimmelpilzen und die Anreicherung von Allergenen, Schadstoffen und Keimen.

Die Zunahme an Erkältungskrankheiten im Winter liegt im Wesentlichen daran, dass wir die meiste Zeit in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen zubringen, in denen wir leichte Beute für umher schwirrende Grippe- und Erkältungserreger sind.

Für einen erholsamen Schlaf und ein gesundes Klima sollte die Luftfeuchtigkeit etwa 50 bis 60 Prozent betragen. Zimmerpflanzen gelten als natürlichste Methode, das Raumklima positiv zu beeinflussen. Hängende Wasserbehälter oder ein nasses Tuch auf der Heizung helfen aber auch, die Luftfeuchtigkeit rasch und spürbar zu erhöhen. Zimmerbrunnen können ebenfalls für ein gutes Klima sorgen. Der optimale Wert lässt sich aber auch mit modernen elektrischen Luftbefeuchtern erreichen.

Der Zerstäuber wandelt Wasser in kleinste Tröpfchen, so genannte Aerosole. Teurere Modelle tun das sogar mit Hilfe von Ultraschall. Der Zerstäuber bläst die Tröpfchen fast unsichtbar in die Luft. Nachteil: In den Tröpfchen können Bakterien aus dem Wasserbehälter sein. Für Allergiker ist ein solches Gerät eher ungeeignet.
Der Verdampfer hat kein Bakterienproblem. Wasser wird auf 100 Grad erhitzt und verdampft. Da stirbt alles Unhygienische ab. Nach wenigen Minuten steigt der Wasserdampf dann fast lautlos in die Luft. Nachteil: Der Energieverbrauch ist hoch. Verdampfer sind also eher für den sporadischen Einsatz geeignet.

Ein Verdunster saugt mit einem Ventilator die Luft an. Die befeuchtet er dann mit Wasser und bläst sie wieder raus. Nachteil: Der Wassertank eines solchen Gerätes vibriert und macht Geräusche. Ein Filter im Inneren reinigt das Wasser. Den sollte man öfter säubern und ab und zu austauschen. Wer für Wartung nicht viel Zeit hat, liegt mit dem Verdunster also falsch.

Um sich ein Raumklima zum Wohlfühlen zu schaffen, kann es auch ausreichen, die Raumtemperatur auf etwa 20 bis 21 Grad Celsius zu senken. Schon steigt die Luftfeuchte. Wer es also nicht zu trocken haben will, hat die Wahl: größere Wärme und zusätzliche Luftbefeuchtung oder ein Absenken der Temperatur.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 30, 1 – 2002)

 

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