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Macht das Wetter wirklich krank?

Wetterfühligkeit

Es sind schon enorme Wetterreize, die auf unseren Organismus einwirken, und wir spüren sie oft nur unterschwellig. Dementsprechend werden von den Patienten verschiedene, individuell typische Beschwerden geschildert. Man unterscheidet somit die Wetterfühligen von den Wetterempfindlichen.

Bei der zweiten Gruppe reagiert der Organismus ausgesprochen stark auf die Wetterreize. Hierzu zählen Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z. B. Rheumatiker, Asthmakranke und Patienten mit Herz-Kreislauf-Beschwerden. Aber unabhängig davon, ob man nur wetterfühlig ist oder gar wetterempfindlich, Gegenmittel gibt es viele und einige davon werden im folgenden angesprochen.

Allgemein gilt: Man sollte stets in die Offensive gehen. Bewegung in der frischen Luft und Wechselduschen sind sicherlich empfehlenswerter als der Rückzug hinter den warmen Ofen. Es sei denn, die Ozonwerte sind - wie im Sommer öfters - belastend hoch. 


Ihre Gesundheit im März

Langjährige Untersuchungen haben bewiesen, dass es im Frühjahr besonders viele Herz- und Kreislauferkrankungen gibt. In dieser Zeit spürt unser Körper die Folgen des Winters besonders heftig. Durch das fettreichere Essen ist der Stoffwechsel träger geworden, uns fehlen Vitamine und Spurenelemente, z. B. Kalzium und Magnesium. Die Sauerstoffversorgung des Körpers ist nicht optimal. Dazu kommt, dass der steigende Hormonspiegel Herz und Kreislauf belastet.

Unser Immunsystem hängt oftmals völlig durch, da uns die Sonne fehlt und wir kaum die Möglichkeit zur Bewegung im Freien gehabt haben. Erschöpfung und Abgeschlagenheit, aber auch Migräneanfälle und Frühjahrserkältungen können die Folge sein. Jetzt geht es darum, unserem geschwächten Immunsystem wieder auf die Beine zu helfen.

Sonne statt Sahnetorte ist das beste Motto in dieser Jahreszeit. Weil unser Körper im Winter sehr wenig Sonnenlicht erhält, schreit er besonders laut nach Süßem. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Zirbeldrüse im Gehirn, die aufgrund des fehlenden Sonnenlichts verstärkt das Winterhormon Melatonin produziert. Im Gegenzug produziert das Gehirn weniger Serotonin, und das drückt aufs Gemüt.

Trübe Winterstimmung greift um sich, der Körper reagiert mit übertriebenem Esstrieb, bei dem besonders Süßigkeiten gefragt sind. Zucker kurbelt die Bildung des Stimmungshormons Serotonin an und bewirkt also wirklich einen gefühlsmäßigen Glückszustand, macht aber eben auch dick, was dann die oben beschriebenen Folgen für unseren Stoffwechsel hat.

Jetzt ist es Zeit für eine gesunde Umstellung unserer Ernährung. Obst und Gemüse, das möglichst fettarm und schonend zubereitet werden sollte, bringen den Organismus wieder in Schwung. Ergänzt man diese Grundlage mit einer hohen Flüssigkeitszufuhr - Tee, Mineralwasser und ungesüßte Fruchtsäfte sind besonders empfehlenswert - dann purzeln oft auch die überflüssigen Pfunde, die man aus dem Winter mitgebracht hat.

Aber: Nicht die Wespentaille sollte Ihr Ziel sein, sondern es gilt, mit gesunder Ernährung und körperlicher Bewegung das individuelle Wohlfühlgewicht zu finden.

Berechnen Sie Ihren BMI


Herzschwäche im April

Patienten mit einer Herzschwäche leiden oft besonders unter dem launischen Aprilwetter. Bei einer stabilen Wetterlage bemerken diese Menschen ihre Schwäche meist nur, wenn sie sich körperlich stark belasten.

Doch wenn es zu Wetterkapriolen kommt, kann es durchaus passieren, daß solche Herzpatienten schon bei leichten Belastungen oder sogar im Ruhezustand unter Beschwerden zu leiden haben. Zunächst bemerken sie einen schnelleren Herzschlag, meist in der Halsregion, und dann geht den Betroffenen regelrecht die Puste aus.
In solch einer akuten Situation ist sofort eine Ruhepause einzulegen. Wenn so etwas zum ersten Mal auftritt, muß selbstverständlich der Arzt aufgesucht werden. Patienten, bei denen schon eine Herzschwäche diagnostiziert wurde, können eventuell eine zusätzliche Dosis ihres verordneten Medikamentes einnehmen. Das sollte man aber auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt besprechen. Herzglykoside sind ein häufig angewendetes Mittel. Sie sind enthalten in Pflanzen wie Maiglöckchen, Adoniskraut, Meerzwiebel und Fingerhut.

Obwohl es sich hierbei um Heilkräuter handelt, sind sie nicht ganz ungefährlich. Eine Überdosierung kann schlimme Folgen haben. Die Substanz wirkt auf die Dynamik und Rhythmik des Herzens. Der Herzmuskel kann sich besser zusammenziehen, die Pumpleistung wird erhöht, und es kann mehr Blut während eines Pumpvorganges befördert werden. Gleichzeitig sinkt die Schlagfrequenz. Das Herz muss also weniger arbeiten, um die notwendige Menge Blut in den Kreislauf zu befördern. Der Patient wird belastungsfähiger, und einem ausgiebigen Spaziergang im April steht nichts mehr im Wege.

Herzinsuffizienz


Frühlingssonne

Im Frühling muss man bereits mit dem ersten Sonnenbrand rechnen, ganz besonders, wenn man zu dieser Zeit Urlaub in den Bergen macht. Aber auch ein Frühlingsspaziergang daheim kann ein Kribbeln bzw. eine brennende Hautrötung, vor allem im Gesicht, verursachen. Im Sommer hat unsere Haut bereits eine Lichtschwiele gebildet, das ist eine Verdickung der oberen Hautschicht, die uns vor den ultravioletten Strahlen schützen kann. Im Frühling ist unsere entwöhnte Haut vor der bereits hochstehenden Sonne ungeschützt.

Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel, das Ihrem Hauttyp entspricht und einen möglichst hohen Schutzfaktor hat. Sollte es doch einmal zum Sonnenbrand kommen, sind kühlende Umschläge sinnvoll. Man braucht nur ein Handtuch und kaltes Wasser. Anschließend ist eine rückfettende kühlende Creme oder ein Gel aufzutragen. Wenn die Haut sehr rot ist und entsprechend stark schmerzt, muss eine lindernde Lotion (Antihistaminikum) - eventuell mit etwas Cortison - aufgetragen werden.

Und bedenken Sie: Auch ein geeignetes Sonnenschutzpräparat wirkt nicht vorbeugend gegen Hautkrebs. Schlimmstenfalls ist das Gegenteil der Fall. Denn mit einem Sonnenschutzmittel liegt man oft länger in der Sonne, als der Haut guttut, da kein Sonnenbrand entsteht. Die schädlichen UVA-Strahlen dringen aber trotzdem in die Haut ein.

Nicht nur die Haut ist durch intensive Sonneneinstrahlung gefährdet. Der Kopf und die Augen sollten ebenfalls geschützt werden. Gerade bei der Gartenarbeit vergisst man im Tatendrang die Zeit und achtet nicht auf die Einwirkung der Sonne. Bei einem Zuviel können Kopfschmerzen und Augenbrennen auftreten. Ein Strohhut und eine Sonnenbrille können hier vorbeugend helfen.

Die Qualität der Brillengläser ist sehr wichtig, man sollte sich also vor dem Kauf unbedingt beraten lassen. Kinderaugen sind übrigens besonders empfindlich und damit auch gefährdeter. Sie sind klarer und lichtdurchlässiger als die Augen von Erwachsenen, da sich Pigmente, die dem Auge einen natürlichen Eigenschutz gegen Licht und UV-Strahlung geben, erst langsam in den frühen Lebensjahren entwickeln. 


Wonnemonat mit Tücken

Heuschnupfen aber auch Erkältungsschnupfen sind im Mai keine Seltenheit. Das hängt damit zusammen, dass es tagsüber zwar schon sehr warm ist, es sich aber abends noch kräftig abkühlt. Man sollte also in diesem Monat besonders auf die richtige Kleidung achten.

Außerdem haben im Wonnemonat Mai Schwindelgefühle Hochkonjunktur. Älteren Menschen machen die plötzlich auftretenden sommerlichen Temperaturen zu schaffen. Infolge einer Durchblutungsveränderung kommt es zu einem gestörten Wechselspiel zwischen Ohr - dort sitzt das Gleichgewichtsorgan -, Auge und Gehirn. Die Schaltzentrale Gehirn reagiert etwas irritiert und antwortet mit Schwindel.

Passiert dies häufiger, muss natürlich der Arzt aufgesucht werden. Ansonsten ist es wichtig, darauf zu achten, dass man bei einem Lagewechsel kurz innehält. Verweilen Sie beim Aufstehen aus dem Bett eine Zeitlang an der Bettkante, stehen Sie langsam auf, wenn Sie längere Zeit gesessen haben.

Man kann den Schwindel auch durch regelmäßiges körperliches Training in den Griff kriegen. Schon 15 Übungsminuten täglich stärken Muskulatur und Kreislauf. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber. Vielleicht kennt er auch eine für Sie geeignete Gymnastikgruppe in Ihrer Nähe.

Gefahr für Herz und Kreislauf (Arteriosklerose)


Tiefdruck

Menschen mit niedrigem Blutdruck, vor allem Frauen, leiden besonders bei stark wechselhaftem Wetter. Eine Tiefdruckfront löst auch ein Tief in der Blutdruckregulation aus, das heißt, der Blutdruck sinkt. Ein Mensch mit normalem Blutdruck bemerkt dieses Phänomen vielleicht gar nicht, oder er fühlt sich höchstens leicht abgeschlagen. Für Menschen, die sowieso unter niedrigem Blutdruck leiden, kann es zu Schwindelattacken kommen, die bis zur Ohnmacht führen können.

Auf jeden Fall muss die Blutdruckregulationsstörung vom behandelnden Arzt untersucht werden. Meistens liegen hier harmlose Probleme vor, aber es können sich auch Krankheiten dahinter verbergen, z. B. von seiten des Herzens oder der Schilddrüse.

Wenn dies ausgeschlossen werden kann, ist meistens Kreislauftraining angesagt. Morgengymnastik, Wandern, Radfahren und Schwimmen sind die Mittel der Wahl. Mentales Training in Form von Yoga, Tai Chi, Qi Gong und autogenem Training können so ein Programm abrunden. Wenn Sie sich jetzt noch angepasst ernähren, den Kreislauf also nicht mit zu schwerer Kost belasten und mit viel Flüssigkeit den Stoffwechsel in Gang halten, dann steht der Erholung bis zum nächsten Hochdruckgebiet nichts mehr im Wege.

Niedriger Blutdruck
Vitalität und Entspannung


Hochdruck

Grundsätzlich stimmt es, dass sich schönes Wetter positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Oftmals reagiert unser Organismus jedoch auf einen Wetterumschwung, der starke Wärme bringt, mit einem Gefühl der Müdigkeit, der Erschöpfung und manchmal auch der Lustlosigkeit. Diese Müdigkeit wiederum beeinträchtigt das Denkvermögen und die Konzentrationsfähigkeit. Deshalb kommt es bei plötzlichen Wetterumschwüngen häufiger zu Unfällen im Straßenverkehr, im Haushalt und in Betrieben. Wetterbedingte Müdigkeit ist grundsätzlich harmlos und verschwindet nach einigen Stunden oder Tagen.

Sobald also mit dem Hausarzt abgeklärt ist, dass keine anderen Ursachen vorliegen, kann man zu verschiedenen Gegenmitteln greifen: Heiß-kalte Wechselduschen wirken vor allem am Morgen besonders gut. Anschließend kann man die Haut mit Franzbranntwein einreiben. Ein Vollbad mit einem Zusatz von Kräuteressig am Abend fördert die Durchblutung und belebt ebenfalls.

Ein schneller Aufmunterer für zwischendurch ist ein Vitamincocktail aus frischen Früchten.
Es gibt auch einen Akupressurpunkt gegen Erschöpfungserscheinungen. Dieser liegt in der Mulde unterhalb der Kniescheibe – etwas seitlich, nach außen. Wenn man diesen Punkt rechts und links mit dem Zeigefinger an beiden Knien gleichzeitig drückt, und zwar eine Minute lang und mehrmals täglich, dann lässt sich auf diese Weise die Müdigkeit rasch vertreiben.


"Sommerkrankheit“ Herpes

Obwohl Licht und Wärme nach den dunklen Wintertagen für viele Menschen eine Erholung sind, sollte man ein paar Dinge beachten, damit der Sommer wirklich zum Vergnügen wird.

Die Einwirkung der Sonne ist für den Menschen auch ein gewisser Stressfaktor, deshalb leiden gerade in dieser Jahreszeit viele unter Herpes. Bei zu starker Sonneneinstrahlung blühen die juckenden Bläschen im Bereich der Lippe geradezu auf. Vorbeugend sollte man darauf achten, das Immunsystem auch in dieser Jahreszeit nicht zu vernachlässigen.

Reichlich Obst und Gemüse bereichern den Speiseplan, stärken das Abwehrsystem und verhindern so die Aktivierung der Herpesviren. Spürt man jedoch das erste Kribbeln oder Brennen, kann man auf Cremes gegen Lippenherpes zurückgreifen. Der Wirkstoff Penciclovir ist auch dann noch geeignet, wenn die Bläschen bereits aufgetreten sind.

Eine völlige Beseitigung kann allerdings nicht erreicht werden. Falls eine Creme nicht schnell genug zur Hand ist, ist als erste Hilfe im akuten Stadium Zahnpasta sehr nützlich, um den Schmerz zu lindern. Essig, Zitronensaft, Alkohol und Eiswürfel können auch als Gegenmittel dienen. Und: Vor jedem Sonnenbad Sunblocker auf die Lippen auftragen.


Herbst- und Winterdepressionen

Jeder kennt das Phänomen: Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, man ist einfach nicht gut drauf. Im Volksmund spricht man jetzt schnell von Depressionen. Tatsächlich kann das Krankheitsbild "Depression" von einem Mangel an UV-Strahlung ausgelöst oder verstärkt werden.

In den meisten Fällen handelt es sich bei den oben beschriebenen Symptomen jedoch "nur" um Verstimmungen, die angesichts von Waschküchenwetter und grauen Nebelschwaden viele heimsuchen. Die Aussicht, dass jetzt für Monate nur noch Kälte und Dunkelheit zu erwarten sind, macht uns zu schaffen.

Nutzen Sie deshalb die letzten wärmenden Sonnenstrahlen im Herbst und unterstützen Sie den Serotoninstoffwechsel Ihres Körpers durch den Speiseplan. Obst und Gemüse sollten jetzt den Vorrang vor deftigem Eisbein, Koteletts und Schweinebraten haben. Und auch wenn Väterchen Frost das Land überzieht, bietet der Winter ganz eigene Reize: Spaziergänge durch verschneite Landschaften sind nicht nur gut fürs Gemüt, sondern helfen auch dem Körper, gesund und fit bei jedem Wetter zu bleiben.

 

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