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Bald mehr Langohren dank Naturschutznovelle?

(smog) Unser heimischer Feldhase - 2001 zum Tier des Jahres ernannt - hat schon wieder Grund zur Freude. Seit Anfang Februar 2002 ist das neue Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) verabschiedet. Es enthält zwei Kernpunkte, die dem Feldhasen seinen Platz in unserer Kulturlandschaft sichern könnte:

  • Gefordert wird erstens ein bundesweiter Biotopverbund. Dazu sollen auf zehn Prozent unserer Landesfläche Strukturen geschaffen werden, die bestehende Biotope verbinden. Dem Hasen kämen besonders Hecken, Feldgehölze, Gras- und Krautsäume, aber auch Wiesen und Äcker zugute. Denn solche Biotope bieten dem Hasen Schutz und Nahrung. Zudem sind die Langohren nicht so oft den "Störungen" durch den Landwirtschaftsbetrieb ausgesetzt. Zwar ist der Feldhase als Steppentier der ideale Besiedler unserer Wiesen und Ackerflächen, aber die mit der Modernisierung einhergehende "Ausräumung" der Landschaft gefährdet Kulturfolger wie ihn.
  • Ein weiteres Ziel des neuen Gesetzes ist die bessere Umweltverträglichkeit der Landwirtschaft: die Einhaltung der "guten fachlichen Praxis". Sie ist so etwas wie die goldene Regel des Bauern und gibt die Wirtschaftsweise eines verantwortungsvollen Landwirtes vor. So soll die Tier- und Pflanzenwelt eines Ackers nicht stärker beeinträchtigt werden, als für eine nachhaltige Nutzung unbedingt notwendig.


Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz, knüpft positive Erwartungen an das neue Gesetz: "Ausgeräumte Landschaften werden sich hoffentlich wieder füllen. Es wird nicht mehr bis an den Bachrand heran gepflügt. Zwischen den Feldern wird es mehr grüne Zonen und Feldgehölze geben. Dann wird man hoffentlich auch wieder mehr Vögel singen hören und andere Tiere sehen können."

Dem erholungssuchenden Naturfreund könnte das Gesetz also wieder mehr Kontakt zur heimischen Tierwelt ermöglichen. Die meisten von uns kennen den Hasen nämlich nur noch als Buchillustration oder Schokoladenfigur zu Ostern. Denn beim scheinbar vertrauten Bild der Hasen auf dem Felde handelt es sich fast immer um Gruppen von Wildkaninchen. Und auch der so genannte Stallhase ist eigentlich ein Kaninchen.

Unterscheidbar ist der Feldhase vom Wildkaninchen durch seine Größe und die längeren Ohren mit schwarzen Spitzen. Er lebt außerhalb der Paarungszeit einzeln und ist vor allem während der Dämmerung aktiv.

Mehr Vielfalt in unserer Landschaft, blumenreiche Wiesen und Begegnungen mit selten gewordenen Tieren? Eine verlockende Vorstellung. Doch der Erfolg des Gesetzes hängt letztlich davon ab, ob es konsequent vor Ort von den jeweiligen Landesbehörden umgesetzt wird.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 30, 2 – 2002

 

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