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Sie sind hier: Home / Unsere Themen / Umwelt und Gesundheit / Infos und Tipps für den Alltag / Pflanzen / Gefährliche Schönheit: Engelstrompete
Gefährliche Schönheit Engelstrompete: Vergiftungsgefahr für Kinder und Jugendliche

(smog) Die Engelstrompete (datura suaveolens) mit ihren 10 bis 30 Zentimeter langen, kelchartigen, weißen bis cremefarbigen Blüten ist eine attraktive Zierpflanze. Die Zimmer- oder Gartenpflanze kann eine Höhe bis zu fünf Meter erreichen. Die Blätter stehen wechselständig, sind eiförmig mit einem gewellten Rand. In Blumenläden und auf Märkten werden eng verwandte Sorten unter der Bezeichnung Brugmansia angeboten.

Vielen aber ist nicht bewusst, dass sie sich mit der dekorativen Pflanze eine der hierzulande giftigsten Blühpflanzen in den Blumenkübel stellen. Die ganze Pflanze, vor allem Wurzeln und Samen, ist sehr stark giftig. Das Nachtschattengewächs enthält die Alkaloide Scopolamin (bis zu 80 Prozent), Hyoscamin und Atropin.

Diese wirken erregend, beschleunigen die Herzfrequenz, erweitern die Blutgefäße und beeinflussen den Kreislauf. Schon der Duft der Blüten soll zu Vergiftungen oder narkotischen Wirkungen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Todesfälle durch die nicht erkannte Vergiftung mit Atropin sind bekannt.

Anzeichen für eine Vergiftung sind ein allgemeiner Erregungszustand gleich nach dem Verzehr, aber auch Erbrechen und Durchfall, heiße Haut, Gesichtsröte, trockene Schleimhaut, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Pupillenerweiterung, Sehstörungen, Herzbeschwerden, Krampfanfälle, Pulsbeschleunigung, Pupillenerweiterung. Hinzu kommen eine stark lähmende und halluzinatorische Wirkung. Schon kleinste Mengen können zu diesen Symptomen führen.

Besonders für kleine Kinder, die alles in den Mund stecken, ist die Engelstrompete gefährlich. Bei Jugendlichen gab es schon Fälle, bei denen sich in Schulen und Diskotheken "Rezepte" für die halluzinatorische Wirkung der Pflanzenteile herumgesprochen hatten. Dies blieb nicht ohne Folgen.

Es wird daher geraten, die Engelstrompete möglichst nicht in den heimischen Garten oder auf dem Balkon zu pflanzen und auch Nachbarn darum zu bitten, von dieser Pflanze abzusehen. Wer auf die Zierpflanze trotzdem nicht verzichten will, sollte dafür sorgen, dass ihr Kinder nicht zu nahe kommen, und beim Zurückschneiden der Pflanze Schutzhandschuhe tragen.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 30, 1 – 2002)

 

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