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Ungesundes aus der Dose - Verpackung ist schuld

(smog) Die Qualität unserer Nahrung wird nicht nur durch die verwendeten Zutaten und den Herstellungsprozess bestimmt, sondern ganz wesentlich auch von der Verpackung. Sie soll das Produkt schützen und die ursprüngliche und unverfälschte Qualität des Lebensmittels erhalten.

Der Verzehr von Lebensmitteln aus Konserven kann laut einer Untersuchung des belgischen Verbraucherverbandes gesundheitsschädigend sein. Grund hierfür ist die Kunststoffbeschichtung der Konservendosen, aus der unter anderem die Substanz Bisphenol A in die Lebensmittel gelangen kann. Kunststoff schützt nicht zuverlässig vor äußeren Einflüssen, weil es beispielsweise im Gegensatz zu Glas nicht sauerstoffdicht ist.

Laut Angaben des Verbraucherverbandes warn von 400 analysierten Dosen 70 Prozent verunreinigt. Insbesondere in Konserven, die Lebensmittel mit einem hohen Säuregrad enthalten, wurden Rückstände von Schadstoffen gefunden. Dazu zählen beispielsweise viele Fischdosen. Aber auch in Fleischkonserven, bei Kondensmilch sowie Gemüse und Früchten in Dosen wurden Verunreinigungen festgestellt.

Auf die Problematik von Kunststoff als Verpackungsmaterial für Lebensmittel hatte schon vor einigen Jahren der World Wildlife Fund (WWF) aufmerksam gemacht. Tests hatten damals ergeben, dass aus Kunststoff-Flaschen für die Zubereitung von Babynahrung Bisphenol A in die Nahrung dringen kann. Tierversuche ergaben, dass dieser Stoff für Geburtsdefekte und Schäden des Erbgutes verantwortlich sein kann.

Laut der Europäischen Kommission gilt Bisphenol A nach derzeitigem Wissensstand jedoch als unschädlich. Deshalb hat die Kommission den Grenzwert sogar um das Fünfzigfache erhöht auf ein Milligramm pro Kilogramm Doseninhalt. Dieser Grenzwert gilt ausschließlich für mit Kunststoff überzogene Konserven.

Optimale Verpackung für Lebensmittel ist laut Experten lediglich Glas. Glas ist hundertprozentig undurchlässig und verhält sich vollkommen produktneutral. Aus diesem Grund wird in Deutschland beispielsweise Babynahrung ausschließlich in Gläsern angeboten.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 29, 1 – 2001)

 

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