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Macht die Luft im Flugzeug krank?
Stärkere Belüftung schützt

(smog) Durch die zunehmende Globalisierung und Mobilität kommt der Luftfahrt bei der möglichen Ausbreitung von Seuchen eine immer wichtigere Rolle zu. Dies zeigte sich bei der Verbreitung des Schweren Akuten Atemwegssyndroms SARS, das sich mittels des Flugverkehrs in wenigen Wochen auf viele Länder ausbreiten konnte.

Nach Ansicht von amerikanischen Wissenschaftlern kann eine stärkere Belüftung der Kabinen in Flugzeugen die Verbreitung von Infektionskrankheiten während eines Fluges verringern. Mark Gendreau vom Department of Emergency Medicine, Lahey Clinic Medical Centre, Burlington, USA, und seine Kollegen analysierten die Daten aus verschiedenen Studien zur Übertragung von Krankheiten im kommerziellen Flugverkehr.

Sie fanden heraus, dass kommerzielle Flüge zwar eine günstige Umgebung für die Verbreitung von Pathogenen durch Passagiere oder die Besatzung bieten. Die Regelsysteme in kommerziellen Flugzeugen, die für eine angemessene Belüftung sorgen, bewirken jedoch gleichzeitig eine Verringerung der Konzentration von Erregern in der Luft, und begrenzen dadurch deren Ausbreitung.

Quelle: Mangili A, Gendreau MA et al: Transmission of infectious diseases during commercial air travel. Lancet, 2005 Mar 9; 365 (9463): 989 - 996.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 33, 3 – 2005)

 

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