DGK e.V. -
Gesundheitsinformationen zu:
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Unsere Themen / Umwelt und Gesundheit / Infos und Tipps für den Alltag / Luft/Klima / Der raue Atem des Meeres - warum Seeluft gut tut
Der raue Atem des Meeres - warum Seeluft gut tut
Bei Kindern Kur wohl überdenken

(smog) Trotz kaltem Wind, salziger Luft und hoher Luftfeuchtigkeit - Urlaub am Meer ist gesund, und das besonders im Winter.

Schon bei den alten Griechen und Römern war das Baden im Meer zur Förderung der Gesundheit weit verbreitet. Das Reizklima an der See kommt vor allem den Atmungsorganen und der Haut zugute, es fördert aber auch die Durchblutung und stärkt die Abwehrkräfte. Mediziner und Betroffenenverbände empfehlen die Klimatherapie besonders Allergikern, Asthmatikern und Menschen mit Hautproblemen wie Ekzemen, Schuppenflechte oder Neurodermitis. In vielen Fällen fördern Krankenkassen sogar eine Klimatherapie.

Besonders im Herbst und Winter sind die heilenden Faktoren des Reizklimas an der See wirksam. Denn zum einen leiden gerade Menschen, die mit Haut und Atemwegen Probleme haben, besonders unter trockener Heizungsluft und feuchter Kälte zusammen mit Luftverschmutzung. Zum anderen verstärken sich die heilsamen Faktoren der Seeluft in den kühleren Jahreszeiten. Denn die steife Brise auf den Inseln und an der Küste wirkt nicht zuletzt durch ihren Gehalt an Salzen, Jod, Magnesium und Spurenelementen aus dem Meerwasser so gesund.

Je stärker Wind und Wellen sind, desto mehr von diesen Stoffen gelangt in die Luft. Die Kühle vermindert den Juckreiz bei Neurodermitis, unterstützt bei Asthmatikern eine tiefere Atmung und führt durch Abhärtung des Organismus zu einer verringerten Infektanfälligkeit.

Die Seeluft ist zudem relativ wenig mit Pollen, Schadstoffen, schädlichen Dämpfen, Abgasen, Ruß- und sonstigen Partikeln, die Allergien auslösen könnten, belastet. Die maritimen Aerosole (Salzwassertröpfchen) in der Luft wirken schleimlösend auf die Atemwege, lösen Hautschuppen und glätten die Haut.
Unbestritten fühlen sich auch kleine Allergiker und Neurodermitiker während einer solchen Klimakur gesund und wohl.

Aber was fehlt, sind wissenschaftliche Belege aus kontrollierten Studien über anhaltende Erfolge der Klimatherapie. Wenn Kinder wieder nach Hause kommen, reagieren ihre Atemwege bald wieder so wie zuvor. Bevor man einen kleinen Allergiker an die See verfrachtet, sollte man auch mögliche Nachteile bedenken, die durch eine solche Kur drohen: Die Familie kann in das Programm nicht mit einbezogen werden, und manche Kinder leiden an Heimweh oder bekommen Probleme in der Schule.

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 31, 1 – 2003)

 

Fusszeile / Impressum