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Sie sind hier: Home / Unsere Themen / Umwelt und Gesundheit / Infos und Tipps für den Alltag / Forschung / Klimawandel bedroht Tierwelt - Studie prophezeit Ausrottung eines Drittels aller Tierarten
Klimawandel bedroht Tierwelt
Studie prophezeit Ausrottung eines Drittels aller Tierarten

(smog) Eine groß angelegte Umweltstudie kommt zu dramatischen Ergebnissen: Bis zu 37 Prozent aller Landtiere und -pflanzen könnten bis zum Jahr 2050 aussterben, falls der Ausstoß von Treibhausgasen und die globale Erwärmung nicht gebremst werden.

Ohne Veränderungen bei der CO2-Emission drohen bis zum Jahr 2050 mehr als eine Million Arten von der Erde zu verschwinden, berichteten internationale Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature". An der laut "Nature" bisher umfangreichsten Studie zu dem Thema haben Forscher aus fünf Kontinenten mitgearbeitet. Die Forscher hatten insgesamt sechs der artenreichsten Regionen der Welt untersucht, darunter Gebiete in Australien, Mexiko, Europa und Südafrika.

Für Europa prophezeien die Autoren bei ungebremster Erderwärmung das Aussterben jeder vierten Vogelart, zum Beispiel auch des Roten Milans. Da keine exakte Vorhersage des Klimawandels möglich ist, rechneten die Wissenschaftler drei Szenarien der Erderwärmung bis 2050 durch. Mit Hilfe von Computermodellen sagten sie den Einfluss auf bestimmte Pflanzen, Säugetiere, Vögel, Reptilien und Schmetterlinge vorher.

Die Untersuchung mache klar, dass der Klimawandel die wichtigste Ursache für Artensterben sein wird, erklärte die Mitautorin der Studie Lee Hannah von der Organisation "Conservation International" in Washington. Von den mehr als 1.100 berücksichtigten Tier- und Pflanzenarten werden je nach Grad der Erwärmung 15 bis 37 Prozent verschwinden.

"Wenn diese Berechnung weltweit verallgemeinert werden kann und somit auf andere Tiere und Pflanzen zutrifft, dann bedeutet das, dass weit über eine Million Arten in Folge des Klimawandels vom Aussterben bedroht sind", sagte der Leiter der Forscherteams Chris Thomas von der University of Leeds.

Angesichts der alarmierenden Ergebnisse ihrer Studie forderten die Autoren eine schnelle Umsetzung von Technologien, die den Ausstoß von Treibhausgas verringern. Sie warnten gleichzeitig davor, dass sich die Aussterbequote noch dramatisch erhöhen könnte, weil Klimaveränderungen, die Zerstörung von Lebensräumen durch Landwirtschaft und weitere Faktoren miteinander in Wechselwirkung stehen und sich gegenseitig verstärken.

"Wenn eine Million Arten als Folge der globalen Erwärmung aussterben, dann leiden nicht nur die Tier- und Pflanzenreiche", sagte Klaus Töpfer, Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. "Millionen Menschen, besonders in Entwicklungsländern, sind genauso davon betroffen, weil die Natur ihnen Nahrung, Medizin und Schutz bietet."

(Umwelt und Gesundheit (smog), Jg. 32, 1 – 2004)

 

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