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Im Januar 2001 führte das US-amerikanische Food and Nutrition Board eine adäquate Aufnahmemenge (AI) für Vitamin K auf der Grundlage des Verbrauchs von gesunden Personen ein. Die Tagesdosen für Säuglinge beruhen auf einer geschätzten Aufnahme von Vitamin K in der Muttermilch (22).

Einnahmeempfehlung
Obwohl die empfohlene Tagesdosis für Vitamin K vor kurzem erhöht wurde, ist nicht klar, ob die vorgeschlagene Menge für die Gamma-Carboxylierung von Vitamin-K-abhängigen Proteinen in den Knochen ausreicht und somit eine optimale Prävention vor Osteoporose erzielt. Multivitaminpräparate enthalten in der Regel 10 bis 25 mcg Vitamin K, wohingegen spezielle Vitamin-K-Nahrungsergänzungspräparate und Nahrungsergänzungspräparate für Knochen zwischen 100 und 120 mcg Vitamin K enthalten können. Um Vitamin K in der Höhe zu konsumieren, die mit einem verringerten Risiko von Hüftfrakturen in der Framingham Heart Study in Verbindung gebracht wurde (etwa 250 mcg / Tag), müsste eine Person jeden Tag etwas mehr als eine halbe Tasse gehackten Brokkoli oder einen großen gemischten Salat zu sich nehmen. Die notwendige Aufnahmemenge von Vitamin K für eine optimale Funktion aller Vitamin-K-abhängigen Enzyme ist zwar noch nicht bekannt, eine hochdosierte Multivitamin-Mineral-Ergänzung und der tägliche Verzehr von mindestens 1 Tasse dunkelgrünem Blattgemüse ist jedoch empfehlenswert. Ein Ersetzen der gesättigten Fette in der Nahrung wie Butter und Käse durch Fette mit einfach gesättigten Fetten aus Olivenöl und Rapsöl kann ebenfalls die Aufnahmemenge von Vitamin K erhöhen und somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.
Senioren (ab 65 Jahren)
Da Senioren ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Hüftfrakturen haben, ist für sie die erwähnte Empfehlung einer täglichen Multivitamin-Mineral-Ergänzung und mindestens 1 Tasse dunkelgrünen Blattgemüses am Tag besonders relevant.
