Hauptnavigation
- 1: Gesundheitsthemen.
- 1.1: Allergie & Haut.
- 1.2: Auge & Sehen.
- 1.3: Ernährung.
- 1.4: Fitness & Sport.
- 1.5: Frauengesundheit.
- 1.6: Herz, Kreislauf, Venen.
- 1.7: Hören.
- 1.8: Impfen & Infektionskrankheiten.
- 1.9: Kind & Gesundheit.
- 1.10: Magen-Darm-Erkrankungen.
- 1.11: Männergesundheit.
- 1.12: Mikronährstoffe/Biosubstanzen.
- 1.12.1: Wechselwirkungen mit Arzneimitteln.
- 1.12.2: Laboranalyse.
- 1.12.3: Lexikon Biosubstanzen.
- 1.12.3.1: Vitamine.
- 484848545--.1:14: Vitamin A (Retinol).
- 484848515--.2:14: Carotinoide.
- 484848815--.3:14: Vitamin B1 (Thiamin).
- 484848835--.4:14: Vitamin B2 (Riboflavin).
- 484848825--.5:14: Vitamin B3 (Niacin, Nikotinsäure).
- 484848845--.6:14: Pantothensäure (Vitamin B5).
- 484848855--.7:14: Vitamin B6 (Pyridoxin).
- 484848865--.8:14: Biotin (Vitamin B7, ehemals Vitamin H).
- 484848875--.9:14: Folsäure (Vitamin B9).
- 484848885--.10:14: Vitamin B 12 (Cyanocobalamin).
- 484848895--.11:14: Vitamin C (Ascorbinsäure).
- 484859085--.12:14: Vitamin D.
- 484848915--.13:14: Vitamin E .
- 484848925--.14:14: Vitamin K (Phyllochinon).
- 1.12.3.2: Weitere Biosubstanzen.
- 1.12.3.3: Mineralien.
- 1.12.3.4: Aminosäuren.
- 1.12.3.5: Phytonährstoffe.
- 1.12.3.6: Aufbaustoffe.
- 1.12.3.7: Bioaktivsubstanzen A bis Z.
- 1.12.3.1: Vitamine.
- 1.13: Muskeln & Skelett.
- 1.14: Naturmedizin.
- 1.15: Personalisierte Prävention .
- 1.16: Reise.
- 1.17: Schmerz.
- 1.18: Tiergesundheit.
- 1.19: Umwelt und Gesundheit.
- 1.20: Unfallprävention.
- 1.21: Verhalten, Geist & Psyche.
- 1.22: Zahngesundheit.
- 2: Gesundheitstests.
- 3: DGK-Shop.
- 4: A - Z.
Auszeichnungen / Qualitätssiegel


Service-Content
Textanfang / Content
KURZ-INFO
Name: Vitamin E, Tocopherol (Unterformen: alpha-, beta-, gamma- und delta-Tocopherol sowie -Tocotrienol)
Zugehörigkeit: Fettlösliches Vitamin, Tocopherol, Phenol
Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: Die minimale Tagesdosis zur Verhinderung akuter Mangelerkrankungen liegt bei 22 IE (15 mg) Vitamin E, mit der Nahrung wird im Durchschnitt nur die Hälfte dieser Menge aufgenommen.
Vorkommen in Nahrungsmitteln: Pflanzenöle, Margarine, Nüsse, Samen, Avocados und Weizenkeime enthalten Vitamin E.
Dosisbereich Prävention und Therapie: Eine tägliche Einnahme von 200-800 IE Vitamin E dient laut Studien der Prävention und der optimalen Gesundheit. Zur Therapie schwerer Erkrankungen wurden bisher unter ärztlicher Aufsicht bis zu 2000 IE täglich verwendet.
Nebenwirkungen: Die Einnahme von Vitamin E ist im Gegensatz zu anderen fettlöslichen Vitaminen (A, D und K) auch in höheren Dosen relativ unbedenklich, da sogar in 1.000-facher Dosierung der aktuellen Tagesdosis von 22 IE keine schädlichen Wirkungen beobachtet wurden.
Vorsicht ist bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Mitteln (Marcumar, Falithrom, Warfarin, Heparin, usw.) und Vitamin E geboten. Da bei gleichzeitiger Einnahme mit hohen Mengen Vitamin E eine starke Gerinnungshemmung und ein erhöhtes Blutungsrisiko auftreten können, sollte in diesem Fall eine ärztliche Beratung eingeholt werden. Außerdem ist von einer Einnahme nur der synthetischen Form von Vitamin E (dl-Alpha-Tocopherol) in hohen Mengen abzuraten, weil dadurch ein Mangel an anderen wichtigen Formen von Vitamin E entstehen kann (insbesondere Gamma-Tocopherol).
Übersicht
Vitamin E ist ein fettlösliches, antioxidativ wirkendes Vitamin, das aus einer Familie von acht verwandten Stoffen besteht, bekannt als Tocopherole und Tocotrienole. Von diesen ist das Alpha-Tocopherol die im menschlichen Körper aktivste Form (1). Vitamin E schützt den Körper vor den Auswirkungen freier Radikale, die als schädliche Nebenprodukte im körpereigenen Stoffwechsel entstehen und Schäden verursachen können, die zur Entstehung degenerativer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen, und kann so unter anderem Zellmembranen (dort vor allem ungesättigte Fettsäuren), Gefäße, Lunge und Leber vor Krankheiten schützen, das Immunsystem stärken und die Wundheilung positiv beeinflussen.
Ein Vitamin-E-Mangel wurde in Zusammenhang mit häufigerem Auftreten von Katarakten, Herz- und Lungenkrankheiten sowie Leberschäden gebracht. Die zur Prävention geeigneten Mengen liegen bei 200-800 IE ca. 10-30 mal höher als die aktuelle Tagesdosis.
Eine Ergänzung mit Vitamin E kann laut aktueller Forschung folgende Wirkungen haben:
- Vitamin E und C sowie Folsäure konnten gemeinsam Homocystein im Blut abbauen und die Gefäße schützen
- Eine Ergänzung mit Antioxidantien (Vitamin E und C) kann zur Prävention der koronaren Herzkrankheit beitragen
- Eine Studie zeigte, dass Vitamin E und C die Immunfunktion und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Katarakte und Asthma senken können
- Patienten mit koronarer Herzkrankheit zeigten deutlich niedrigere Blutspiegel der Vitamine E, C und A im Vergleich mit gesunden Menschen
- Tocopherole und Tocotrienole reduzieren das Risiko für Prostatakrebs
- Zusammen mit Vitamin C und Beta-Carotin kann Vitamin E der Entstehung von Katarakten vorbeugen
- Die Vitamine E und C helfen bei der Prävention von Arteriosklerose bei Herztransplantationen und verbessern den Verlauf
- Carotin, Vitamin C und Vitamin E können 35 epidemiologischen Studien zufolge vor der Entstehung von Krebs der Speiseröhre und des Mund- und Rachenraumes schützen
- Frauen, die langfristig Vitamin E und C nutzten, zeigten eine wesentlich bessere geistige Leistungsfähigkeit als Frauen, die noch nie mit Vitamin E oder C ergänzt hatten
- Eine Ergänzung mit Vitamin E, C, Beta-Karotin und Selen kann die Lungenfunktion verbessern
- Vitamin E und C können Demenz vorbeugen und zur Verbesserung der kognitiven Funktionieren im späteren Leben beitragen
- Vitamine E kann die Entwicklung der Atherosklerose bei Männern verlangsamen
- Im Rahmen einer Studie zeigten sich deutliche Belege für die Wirksamkeit der Vitamine A, C und E zur Senkung der Sterblichkeitsrate durch Herzkranzgefäßerkrankungen
- Die Forschung zu Kardiomyopathien (Erkrankungen des Herzmuskels) zeigt eine Rolle für Vitamin E in der Therapie
- Vitamin E und Vitamin C konnten den Stoffwechsel bei schwangeren Frauen mit hohem Risiko einer Präeklampsie günstig beeinflussen
