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Ein schwerer Vitamin-B6-Mangel ist im allgemeinen selten. Einige Studien zum Vitamin-B6-Mangel bei Kindern zeigten abnormale Muster bei Elektroenzephalogrammen (EEG). Als andere neurologischen Symptome bei schwerem Vitamin-B6-Mangel wurden Reizbarkeit, Depression und Verwirrung beobachtet. Weitere Symptome eines Mangels sind Entzündungen der Zunge, Entzündungen und Geschwüre im Mund und an den Mundwinkeln (2). Schwere klinische Symptome eines Vitamin-B6-Mangels werden in westlichen Industrieländern nur selten beobachtet. Viele ältere Menschen haben allerdings dennoch niedrige Vitamin-B6-Blutwerte, bedingt durch eine nicht optimale Ernährung im Hinblick auf das Vitamin. Symptome treten allerdings erst spät auf, nachdem ein Mangel über lange Zeit bestanden hat. Einige dieser Symptome könnenanstatt eines Vitamins-B6-Mangels auch aus einer Vielzahl von Beschwerden resultieren. Es ist wichtig, einen Arzt diese Symptome auswerten zu lassen, um eine passende medizinische Behandlung zu garantieren.
Risikogruppen für Vitamin-B6-Mangel
Als Gruppe mit dem höchsten Risiko werden aufgrund der Ernährungsdefizite und dem beeinträchtigten Stoffwechsel der B-Vitamine Alkoholkranke gesehen. In den frühen 1950er Jahren wurden darüberhinaus bei Kindern Krampfanfälle als Folge des schweren Vitamin-B6-Mangels als Folge eines Herstellungsfehlers bei Säuglingsnahrung beobachtet. Weiterhin haben alle Individuen, die sich für längere Zeit schlecht bzw. nicht abwechslungsreich und vollwertig ernähren, ein erhöhtes Risiko für einen B6-Mangel und können von der Einnahme einer Nahrungsergänzung profitieren falls sie ihre ernährungsbedingte Einnahme nicht verbessern können (54,55).
Insbesondere können auch Kinder mit Asthma, die mit dem Medikament Theophyllin behandelt werden, von einer Ergänzung mit Vitamin B6 profitieren (56). Theophyllin ist ein Pflanzenstoff, der in hohen Dosen zur Asthmatherapie aufgenommen die Aufnahme und Körpervorräte von Vitamin B6 erniedrigen kann (57). Wenn Theophyllin verschrieben wird, sollte ein Arzt oder Apotheker zur Notwendigkeit einer Ergänzung mit Vitamin B6 konsultiert werden.
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