DGK e.V. -Zoster: Vorbeugung der Gürtelrose durch Impfung
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Zoster, Vorbeugung, Gürtelrose, Impfung
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www.ibera-online.de
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www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

 

 


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Vorbeugung durch Impfung

Der ab Herbst 2013 verfügbare Zoster-Impfstoff richtet sich an die ab 50-Jährigen. Er bietet einerseits Schutz gegen das Ausbrechen einer Gürtelrose selbst. Aber vor allem kann die Impfung das Auftreten der langanhaltenden Schmerzzustände (postherpetische Neuralgie) in vielen Fällen verhindern. Das ist ein wesentlicher Aspekt, weil die heftigen neuralgischen Schmerzen in der Regel nur unbefriedigend behandelbar sind.

Der Impfstoff besteht aus Varicella-zoster-Viren. Diese Impfviren sind im Vergleich zu den „echten“ Windpockenviren abgeschwächt, aber sie sind auf schonende Art in der Lage unser Abwehrsystem nachhaltig zu aktivieren. Auf diese Weise werden ganz bestimmte Immunzellen (sog. T-Lymphozyten) auf den Plan gerufen, die unsere „eigenen“, von der ursprünglichen Windpockenerkrankung in Kindertagen stammenden Viren, in Schach halten.

Wie wird gegen Gürtelrose geimpft?

ImpfungDen Zosterimpfstoff ist ab 50 Jahre zugelassen, d. h. jeder kann ihn bekommen, der 50 Jahre und älter ist (Ausnahmen s. u.) Die Injektion des Impfstoffes erfolgt unter die Haut (subkutan) am Oberarm und wird nur 1 Mal verabreicht. Ob eine weitere Dosis notwendig sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt (Stand Okt. 2013).

Der Impfstoff ist in Deutschland zwar ab Herbst 2013 verfügbar, aber es gibt noch keine öffentliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Dennoch können und sollten Personen ab 50 Jahre durch eine Zoster-Impfung vor dieser folgenreichen und langwierigen Erkrankung geschützt werden.
Einzig in Sachsen ist die Impfung seit 1. Januar 2010 durch die Sächsische Impfkommission (SIKO) allgemein für alle ab 50 Jahre empfohlen. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu informieren.


Hinweis: Der Zosterimpfstoff kann nicht in allen Fällen die geimpften Personen vollständig vor einer Gürtelrose schützen. Sollte trotz Impfung eine Zoster-Erkrankung auftreten, verläuft sie im Allgemeinen aber leichter und ist vor allem mit deutlich geringeren Nervenschmerzen verbunden, die auch seltener chronisch werden.


Wer darf nicht gegen Zoster geimpft werden?

Das sind in der Regel Patienten, deren Immunsystem durch eine Krankheit oder durch die Gabe von starken Medikamenten unterdrückt ist. Vorübergehend auch nicht geimpft werden darf jemand mit einer ernsthaften Infektionskrankheit, zum Beispiel mit Fieber (über 38,5 °C). Wann derjenige wieder „impffähig „ ist, beurteilt selbstverständlich immer der behandelnde Arzt. Personen, die gegen Neomycin, Gelatine oder einen anderen Bestandteil des Zoster-Impfstoffes allergisch sind, dürfen nicht geimpft werden. Über Ausnahmen informiert Sie Ihr Arzt.


Hinweis: Derzeit kann noch nicht abschließend beantwortet werden, ob die Zoster-Impfung auch für diejenigen hilfreich sein kann, die bereits eine Gürtelrose durchgemacht haben. Sprechen Sie in solchen Fällen mit Ihrem Arzt darüber!


Wie verträglich ist die Impfung?

Impfstoffe sind „Wirkstoffe“, die das Immunsystem aktivieren. Insofern ist eine Impfreaktion immer ein Zeichen, dass dies reagiert und der Schutz wie gewünscht aufgebaut wird. Impfreaktionen sind also kein Anlass zur Sorge. Sie treten auch längst nicht bei jedem auf. In den Zulassungsstudien wurden mehr als 20.000 Erwachsene gegen Zoster geimpft. Beobachtet werden sehr häufig eine vorübergehende Rötung oder Schmerzen an der Impfstelle am Oberarm, manchmal schwellen auch die Lymphknoten in der Region an. Andere Patienten haben vorübergehend Fieber, Kopf- oder Muskelschmerzen. Diese Zeichen klingen aber meistens schnell wieder ab. Wie bei allen anderen Impfung auch, kann in extrem seltenen Fällen ein Geimpfter mit einer starken, allergischen Reaktion reagieren.

 

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