DGK e.V. -Toxoplasmose
Gesundheitsinformationen zu:
Toxoplasmose
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Unsere Themen / Impfen & Infektionskrankheiten / Krankheiten von A bis Z / Toxoplasmose
Toxoplasmose

Die Erreger der Toxoplasmose sind Parasiten (Toxoplasma gondii), deren Hauptwirte Katzen sind. Sie scheiden die Eier mit dem Kot aus; durch den direkten Kontakt mit dem Kot einer infizierten Katze können die Erreger auf den Menschen übertragen werden. Der zweite Infektionsweg: Auch rohes Fleisch von Weidetieren, die die Eier aufgenommen haben, ist infektiös.

Bei Toxoplasmose ist nur die Erstinfektion der Schwangeren gefährlich für das Kind. Zwischen 46 und 66 Prozent der werdenden Mütter haben in Deutschland noch keinen Kontakt mit dem Erreger gehabt und sind daher für eine Erstinfektion empfänglich. Das Problem bei Toxoplasmose ist, dass die Infektion oft nicht erkannt wird: Nur zehn Prozent der infizierten Frauen zeigen Symptome, gleichzeitig ist die Übertragungsrate auf das ungeborene Kind jedoch sehr hoch: In der ersten Hälfte der Schwangerschaft liegt sie bei 4 bis 15 Prozent, schwere Schäden des Kindes vor allem am Nervensystem und am Hirn können die Folge sein; in der zweiten Hälfte liegt sie bei etwa 60 Prozent. Je später die Infektion während der Schwangerschaft stattfindet, desto seltener wird das Kind schwer geschädigt.

Nur zehn Prozent der mit Toxoplasma infizierten Kinder werden bei der Geburt als solche erkannt. Die Hälfte der zunächst symptomlosen Kinder kann jedoch noch nach vielen Monaten und Jahren Erscheinungen wie Entzündungen der Ader- und Netzhaut des Auges oder geistige Entwicklungsstörungen zeigen. Die Kommission Toxoplasmose und Schwangerschaft am Robert Koch-Institut in Berlin geht in Deutschland von jährlich rund 1.500 Schädigungen aufgrund pränataler Toxoplasma- Infektionen aus. Diese Infektionen könnten größtenteils bei rechtzeitiger Diagnose der mütterlichen Infektion durch eine Chemotherapie verhindert werden. Auch bei einem bereits infizierten Neugeborenen kann eine Chemotherapie helfen.

In Deutschland ist eine serologische Diagnostik nur bei "begründetem Verdacht" einer Infektion mit Toxoplasma vorgesehen, während in Österreich und Frankreich alle Schwangeren und in Dänemark alle Neugeborenen untersucht werden. Die Untersuchung der Neugeborenen ist sicher kostengünstiger als die mehrmalige Untersuchung der Schwangeren, lässt jedoch nicht die Möglichkeit zu, bereits während der Schwangerschaft einzugreifen, um eine Infektion des Kindes zu verhindern, oder die Folgen zu mindern.

Schwangere, die bisher nicht mit Toxoplasmose infiziert sind, müssen über die Gefahr solcher Infektionen aufgeklärt werden. Sie sollten Fleisch immer durchgaren und sich nach Kontakt mit Erde gut die Hände waschen. Katzentoiletten sollten nicht von ihnen, sondern durch eine andere Person täglich heiß gereinigt werden.

 

Fusszeile / Impressum