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Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Schluckimpfung

Schutz vor Rotavirus-Infektionen bieten Schluckimpfstoffe
Einen sicheren Schutz gegen die bei Kindern häufigsten Durchfallerreger, die Rotaviren, bietet die Rotavirus- Impfung. Es handelt sich um Schluckimpfstoffe; daher ist kein zusätzlicher Piks für die Babys notwendig.

In Europa treten überwiegend 5 verschiedene Rotaviren auf, die für mehr als 98 Prozent der Infektionen verantwortlich sind. Dagegen schützt die neue Impfung. In mehreren Ländern wurden in groß angelegten Studien mit etwa 140.000 Kindern die Sicherheit und die hohe Wirksamkeit der Impfung belegt.
Babys können diese Impfung schon ab der vollendeten sechsten Lebenswoche bekommen und sind dann nach dem letzten „Schluck“ sicher geschützt. Bis zur 24. bzw. 32. Lebenswoche muss die Impfung - je nach verwendetem Impfstoff - abgeschlossen sein. Denn Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 24 Monaten haben das höchste Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung und sollten deshalb vorher geschützt werden.
 
Die Schluckimpfstoffe gegen Rotaviren ahmen den natürlichen Infektionsweg über den Magen-Darm-Trakt nach. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Viren stark abgeschwächt sind. Sie „informieren“ das kindliche Immunsystem zwar auf dieselbe Weise, ohne aber die krankmachende Eigenschaften ihrer „wilden Vorfahren“ zu besitzen. Der Schluckimpfstoff baut also genau dort einen Schutzschild auf, wo Rotaviren Unheil anrichten, nämlich im Darm. Die sehr hohen Erkrankungs- und Komplikationszahlen sowie Krankenhausaufenthalte können mit Einführung der Rotavirusimpfung in Deutschland drastisch sinken. Denn der Impfstoff bietet eine Schutzrate von 98 Prozent, was schwere Verläufe angeht, und 96 von 100 Geimpften bleibt ein belastender Klinikaufenthalt erspart.

Die Schluckimpfstoffe sind sehr gut verträglich. In den Studien konnte gezeigt werden, dass die geimpften Kinder im Vergleich zu denen, die keinen Impfstoff bekommen haben (so genannte Placebogruppe), nicht häufiger Appetitverlust, Durchfall, Erbrechen oder Fieber hatten oder „quengelig“ waren. Das heißt, der Impfstoff ist sehr sicher in der Anwendung, starke Impfreaktionen sind nicht zu erwarten. Von Vorteil ist außerdem, dass die Schluckimpfung problemlos parallel mit anderen Kinderimpfstoffen gegeben werden kann. So werden auch keine zusätzlichen Impftermine notwendig.

Die Kosten für die Rotavirus-Schluckimpfung der Babys übernehmen die Krankenkassen.

Das Impfschema zur Rotavirus-Schluckimpfung finden Sie unter Informationen in Stichworten.


 

 

 

 

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